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Robert Klink
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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 16.07.2020 in allen Bereichen
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Impressionen von Touren
8 PunkteLetztens war ich 5 Tage (Mittwoch bis Sonntag) auf dem 66-Seenweg unterwegs. Bin von Wedding über die stillgelegte Heidekrautbahnstrecke, Lübars, Tegeler Fließ und Tegeler Forst nach Henningsdorf auf den 66-Seenweg. Diesen Abschnitt fand ich sehr schön, bin von rund 35km durch das Stadtgebiet nur ca. 1 bis 2 km durch Wohnviertel gelaufen, der Rest ging komplett durchs Grüne. Von Henningsdorf bin ich dann in 4 Tagen bis nach Straußberg, mit halben Pausentag in Melchow bei einer Freundin im Garten. Ansonsten viele Badestopps, war ja bombastisches Wetter. Hier ein paar Impressionen. "Mitten" in Berlin, direkt hinter mir eine Plattenbausiedlung und am Horizont ein Bauernhof (dahinter ist auch ungefähr die Stadtgrenze). Sah vor Ort viel schöner und idyllischer aus, kommt auf dem Foto leider nicht rüber Ehemals höchster Baum Berlins, bis man vor wenigen Jahren einen Messfehler bemerkte (man hatte immer die Erhöhung, auf welcher der Baum steht mitgemessen). Jetzt "nur" noch 2. höchster Baum: Ein Schlafplatz: Es ging durch viele Sümpfe und Moore. Das hier sah sehr schön aus, kommt auf dem Bild aber überhaupt nicht rüber (das grüne ist Wasser bzw. unter der Wasserlinse): Es gab unterwegs sogar Wanderdünen. Wusste bis dahin gar nicht, dass es so etwas hier gibt. Ansonsten typisch Brandenburg, viel Nadelwälder: Wie der Name des Wegs schon sagt, es geht an vielen Seen vorbei, an vielen kann man Baden: Kurz vor Biesenthal zog ein Gewitter auf. Kurz nach dem Foto zog Sturm auf und vielleicht 10m hinter mir kippte ein morscher Baum auf den Weg. Im Wald neben mir fielen dann auch noch zwei, drei Bäume, da hatte ich schon ein wenig Muffensausen: Der Abschnitt vor dem obigen Foto war auch sehr schön, da ging es durch eine Art Canyon. Das war aber auch der Abschnitt mit den meisten Mücken, so dass es von da keine Fotos gibt :S Ansonsten ging es eigentlich mit den Mücken, war normal über wenig bis keine, würde ich sagen. Vor Biesenthal führte mich der Weg genau in die Gewitterfront hinein. Es hatte heftig geschüttet. War aber angenehm, schön warmer Regen. Die Strecke Biesenthal - Melchow fand ich nicht schön. Im Garten meiner Freundin: Morgens war man immer alleine im See und konnte noch vor den Anglern und Hunden schön eine runde im See drehen: Kurz vor Straußberg hat es noch einmal geregnet, war aber eher angenehm. Jetzt fehlt mir nur noch der Abschnitt Straußberg - Trebbin auf dem 66 Seenweg.8 Punkte
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Eigenes Kartenmaterial drucken / Offline PDF erzeugen
Eigenes Kartenmaterial drucken / Offline PDF erzeugen
Steintanz und 4 andere reagierte auf Robert Klink für Beitrag im Thema
5 PunkteHallo zusammen, ich habe mich in den letzten Zeit intensiv mit dem Thema Eigenes Kartenmaterial drucken beschäftigt und viele verschiedene Lösungen ausprobiert. Dabei musste ich feststellen, dass für mich keine der vorgeschlagenen Lösungen, egal ob kostenlos oder kostenpflichtig, wirklich ausreichend geeignet war und wirklich effizient und platzsparend Karten in guter Qualität und mit vielen Details erzeugen konnten. Zudem kommt noch das Problem, das viele wirklich mächtige kostenlose Kartentools fortgeschrittene IT Kenntnisse erfordern und es dazu nur vereinzelte Tutorials oder praktische Dokumentationen gibt, die es einem normalen Outdoorbegeisterten erlauben würden ohne tagelanges einlesen, brauchbares Kartenmaterial für eine geplante Route auszudrucken. Ich habe nun für mich nach langem Testen einen überschaubar einfachen Weg gefunden, um für meine nächste Route perfektes Kartenmaterial zu erstellen und wollte dazu mal hier eine einfache praktische Anleitung schreiben, damit ich es bei der nächsten Planung nicht wieder alles vergesse und es hoffentlich anderen dabei hilft, eine Karte als Backup für die nächste Trekking-Tour zu erstellen. In Betracht gezogen habe ich dabei alle Tools die hier gelistet sind: https://wiki.openstreetmap.org/wiki/OSM_on_Paper, dazu noch Einzelanbieter wie Caltopo, Outdooractive Premium, maposmatic.osm, printmaps-osm und viele mehr.. Folgende Punkte mussten dafür für mich erfüllt werden: Keine überflüssige Legende oder Beschreibung auf den Ausdrucken Hoher Detailgrad und hohe Auflösung des .PDF Dokuments zum Drucken (300 dpi), dadurch mehr Platz bei gleichem Detailgrad Sinnvolle Stückelung der einzelnen Kartenausschnitte, um möglichst wenig Blätter mitzunehmen Volles Ausnutzen des gesamtes DIN A4 Blattes um Platz zu sparen Das Verwenden von einer Karte, die alle für eine Trekking Tour interessanten Punkte übersichtlich anzeigt (OSM Basis: Wasserquellen, Schutzhütten.. usw.) Die perfekte Lösung für mich habe ich mit der Kombination aus dem Programm MOBAC (Mobile Atlas Creator), der Verwendung von OpenAndroMaps Karten, dem Kartenstil Elevate und dem Tool PDFsam gefunden. Hier also eine einfache Step-by-Step Anleitung, um aus dem Nichts einen Kartendruck für seine Route zu erstellen: 1. MOBAC in der aktuellen Version herunterladen (Windows): https://sourceforge.net/projects/mobac/ 2. Einen Ordner erstellen (zB. auf dem Desktop) und MOBAC dort entpacken. (zB. mit Winrar https://www.winrar.de/download.php) 3. Die geplante Route als .GPX-Datei besorgen und ebenfalls in den MOBAC Ordner schieben. 4. Den passenden Kartenabschnitt für die Route auf https://www.openandromaps.org/downloads/laender-und-regionen heruntenladen und die Dateien auch in den Ordner entpacken. 5. Den Kartenstil Elevate auf https://www.openandromaps.org/kartenlegende/elevation-hike-theme herunterladen (Manueller Download wählen) und ebenfalls in den Ordner schieben. 6. Im MOBAC-Ordner gibt es einen Unterordner "mapsources". In dem Ordner eine neues Textdokument erstellen und diesen Inhalt einfügen: <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <mapsforge> <name>ElevateMap</name> <minZoom>0</minZoom> <maxZoom>22</maxZoom> <mapFile>D:\MOBAC\Germany_Mid_oam.osm.map</mapFile> <xmlRenderTheme>D:\MOBAC\Elevate.xml</> <transparent>false</transparent> <textScale>2.0</textScale> </mapsforge> "D:\MOBAC" dadurch durch euren Ordnerpfad zum Ordner ersetzten. "Germany_Mid_oam.osm.map" durch den Namen eures heruntergeladenen Kartenabschnittes ersetzten. Danach das Textdokumente mit "Speichern Unter" als "ElevateMap.xml" wieder abspeichern. (Auf die Dateiendung achten: .txt ist falsch, .xml ist richtig) 7. (OPTIONAL) Wieder zurück im Ausgangsordner die Datei "Elevate.xml" öffnen und eigene Anpassungen vornehmen, die darüber entscheiden welche Elemente auf der Karte sichtbar sind. Die Standardeinstellungen sind fürs Trekking schon sehr gut geeignet. Ich habe dort noch 3 kleine Änderungen gemacht, um noch ein wenig mehr Klarheit zu schaffen: In Zeile 25: <stylemenu id="elv-menu" defaultvalue="elv-hiking" defaultlang="en"> zu <stylemenu id="elv-menu" defaultvalue="elv-hiking" defaultlang="de"> In Zeile 79: <layer id="elv-c_routes" enabled="true"> zu <layer id="elv-c_routes" enabled="false"> In Zeile 88: <layer id="elv-c_s_routes" enabled="false"> zu <layer id="elv-c_s_routes" enabled="true"> in Zeile 113: <layer id="elv-mtb_routes" enabled="true"> zu <layer id="elv-mtb_routes" enabled="false"> Danach wieder speichern. 8. MOBAC mit der Mobile Atlas Creator.exe starten. Links in der Leiste oben bei "Map Source" aus der Liste ganz unten "ElevateMap" auswählen. 9. Darunter bei "Zoom Levels" alle Haken entfernen und nur bei 16 einen Haken hinzufügen. 10. Darunter bei "Atlas Content" alle Layer / Atlas löschen (Soweit möglich) und bei "New" dann "Paper Atlas (PDF) auswählen. 11. Auf der Karte oben links befindet sich direkt rechts neben dem Zoomregler eine DropDown Box die standardmäßg auf "Grid Disabled" gestellt ist: Dort "Grid Zoom 16" einstellen. 12. Daneben (falls vorhanden) die Haken bei "WGS 84 Grid" und "Ruler" entfernen. 13. Ganz unten rechts dann auf "Load Gpx" klicken und die heruntergeladene .GPX-Datei der geplanten Route importieren. 14. Danach oben rechts auf "Tools" -> "Settings" klicken und im Reiter "Paper Atlas" folgende Einstellungen wählen: Size: Default A4 mit Landscape aktiviert Margins: Alle auf 0,50cm Additions: Alle 4 Haken entfernen (auch Page numbers! Die kommen später anders drauf) Advanced: Resolution: 300, Overlap: 0,50cm, Compression 0, Crop 10% 15. Das Programm wurde nun so eingestellt, dass wenn man auf der Karte ein Rechteck zieht, das genau 13 x 9 Kästchen groß ist (Breite x Höhe) eine komplette DIN A4 Seite bei 300 DPI perfekt füllt. Dabei ist es egal in welcher Zoomstufe man sich in der Kartenansicht befindet: Gedruckt wird immer in Stufe 16 und das Grid ist auch immer entsprechend gleichgroß. Man fängt nun beim Start seiner Route an, die in rot markiert ist, und zieht ein 13*9 Rechteck darum, sodass die Route platzsparend abgebildet wird: 16. Hat man den ersten Abschnitt markiert, drückt man links in der Leiste in der Mitte auf "Add Selection" und fügt so einen neuen Layer hinzu. Um ihn sichtbar zu machen, macht man einen Rechtsklick auf "Layer" und wählt "Display selected areas". 17. Danach wird der nächste Abschnitt angrenzend wieder ausgewählt und erneut hinzugefügt. Da bei jedem "Add Selection" Klick auch ein neuer Layer erschaffen wird, muss man leider danach den Abschnitt aus dem neu erstellen Layer in den oberen ziehen und den neu erstellten Layer danach löschen, ansonsten erhält man später für jeden Abschnitt einen eigenen Ordner. Das macht man solange bis die komplette Route mit den 13x9 Rechtecken ausgefüllt ist. (Geht viel schneller als man zunächst denkt, mit ein bisschen Übung) 18. Zum Schluss benennt man die einzelnen Abschnitte noch in die jeweilige Seitenzahl um: Man markiert den ersten Layer, drückt F2 (Oder Rechtsklick "rename") und schreibt "1", "2", "3" usw. von oben nach unten. (Bestätigung mit Enter) Am Ende sollte also alles so aussehen: 19. Für eine spätere Nachbearbeitung oder Korrekter kann man links unten in der Leiste noch sein Profil speichern, damit die Ausschnitte nach Programm-Neustart auch erhalten bleiben. 20. Klickt man dann auf "Create Atlas" erhält man nach einer kurzen Rechenzeit im "Open Atlas Folder" eine perfekte DIN A4 300 DPI Datei selektierten Kartenabschnitt. (Bei mir sind sie pro Seite etwa 22mb groß) 21. Um jetzt noch Seitenzahlen hinzuzufügen und daraus ein druckfertiges .PDF Dokument zu erstellen lädt man sich das Tool PDFsam herunter (https://pdfsam.org/de/). Bei "Zusammenführen" zieht man alle erstellen .PDF Kartenabschnitte herein und hakt unten noch die Option "Eine Fußzeile hinzufügen" an: 22. Mit Klick auf Start erhält man das fertige PDF-Dokument, das in etwa so aussehen sollte: Volle Seite: Rangezoomt für Details und Seitenzahl: Das Dokument war bei meiner 300km+ route am Ende fast 1 Gigabyte groß und umfasste 36 Seiten, welche ich doppelseitig auf 60g/m² Papier mit 300 DPI gedruckt habe. So habe ich am Ende 18 Blatt Papier erhalten, die zusammen nur 67g wiegen. Im Schnitt kann man sagen, dass man für 100km Strecke nur etwa 5 Blätter mit dieser Einstellung doppelseitig drucken muss und trotzdem alle Details und Wege klar lesen kann. ich verwende dazu noch einen Linealkompass mit Lupe, um auch bei schlechteren Bedingungen noch alle Symbole gut lesen zu können. Ich hoffe diese Anleitung kann jemanden helfen eine Karte in der Qualität zu drucken, ohne sich Tagelang damit aufhalten zu müssen. Mir hätte so ein Tutorial zumindest viel Zeit und Ärger erspart. Falls jemand diese Anleitung Schritt für Schritt befolgt und sich an einem Punkt unsicher ist wie es weitergeht, kann er gerne hier kommentieren und ich editiere an dieser Stelle die Anleitung ein bisschen deutlicher!5 Punkte -
Neue Ultraleicht-Ausrüstung
Neue Ultraleicht-Ausrüstung
El Barato und 2 andere reagierte auf Cyco2 für Beitrag im Thema
3 Punkte10 Tage ohne neue Ausrüstung.... Die Schonzeit für eure Geldbeutel ist vorbei! 1) ZPacks hat jetzt auch eine Umhängetasche: https://zpacks.com/products/travel-line-utility-zip Außerdem soll es anscheinend Ende des Monats neue Farben für die Zelte geben - von Orange war bei Reddit die Rede... Camo ist, jedenfalls aktuell, nicht mehr verfügbar. 2) Bei 3f gibt es für die Lanshans (1,2er Pro & nicht Pro) ebenfalls eine neue Farbe: Khaki 1er Pro, 2er Pro, 1er & 2er normal Außerdem kann man bei den Pro's zwischen 3 & 4 Season auswählen? Weiß da wer was drüber? 3) Ebenfalls bei Aliexpress gibt es eine Matte mit 75cm Breite und 600g die man angeblich um den Gefrierpunkt nutzen kann. 4) Blind Banana Bags ist ein Cottage aus Dänemark, dass z.B. einen UL Rucksack ab 130€ anbietet. Custom Optionen werden ebenfalls angeboten. 5) Auf Etsy bietet wer auch einen UL Rucksack an.3 Punkte -
Foto-Tarnnetz "Waldboden"
Foto-Tarnnetz "Waldboden"
hansichen und ein anderer reagierte auf AlphaRay für Beitrag im Thema
2 PunkteGgf. für jemanden unterwegs der in Zivilisationsnähe unterwegs ist und "unsichbar"(er) sein möchte, wo es nicht immer geht.. oder wie ich per Bike unterwegs ist und dieses verstecken möchte Kann man auch gut nutzen um in Strassen bzw. Zivilisationsnähe bei seinem Geschäft etwas mehr Privatspäre zu haben Das Tarnnetz hier hat ein Fotomuster, welches in den meisten deutschen Wäldern gut passt. Es besteht aus Kunststofffolie, welches wellenförmig angeschnitten ist. Haltbarkeit scheint gut zu sein - bisher vier mal ein/ausgepackt und keine Schäden festgestellt. Sonst dürfte sich das auch gut mit Tesa reparieren lassen. Typ: "190T Leaf Camo" https://www.amazon.de/gp/product/B082WRW1GZ 1,5 x 2 Meter -> Inkl. dem Originalbeutel sagt die Waage 250 Gramm (Beutel schätze ich auf ~20g). Volumen: ca. 1 Liter - Unkomprimiert Die 1,5 x 4 Meter Version dürfte dann ~500g wiegen Obwohl diese Stelle hier grüner war als sonst funktioniert das Tarnnetz doch ganz gut. Mit paar Ästen drüber verschwindet mein Bike somit ganz Der grau-braune "Knubbel" rechts vom Zelt:2 Punkte -
Foto-Tarnnetz "Waldboden"
Foto-Tarnnetz "Waldboden"
Roiber und ein anderer reagierte auf ptrsns für Beitrag im Thema
2 Punktekoole sache. aber obsolet, wenn dein tarp wie ein leuchtturm im wald steht2 Punkte -
Minimalpackliste Sommer Mitteleuropa
Minimalpackliste Sommer Mitteleuropa
Wander Schaf und ein anderer reagierte auf schrenz für Beitrag im Thema
2 PunkteWas das Aussehen angeht ist mir später eingefallen, dass ich sie mit der Raidlight desert pant verwechselt habe, die sieht richtig porno aus: Link zum Produkt2 Punkte -
Vorstellungsthread
Vorstellungsthread
noodles und ein anderer reagierte auf Marten für Beitrag im Thema
2 PunkteDann ich auch mal. Gehe quasi intensiv Waldbaden, Overnighters machen oder wie auch immer das heute bezeichnet wird seit +25 Jahren (mit Fokus auf neue BL). Längere Touren gabs auch schon aber leider mit Kids & Job in den letzten Jahren nicht länger als ne Woche mal. Bin auch beruflich und privat (Musik) sehr nahe am Thema Natur dran. Für UL interessiere ich mich erst seit wenigen Jahren. Lese hier fleissig mit. Mache etwas DIY (bisschen nähen + einige andere Dinge). Am meisten hadere ich mit viel Geld ausgeben vs 300g sparen wenn man eigentl funktionierende Ausrüstung hat, die weil z.B. älter auch schwerer. Stelle mich hier vor (obwohl ich nicht weiß ob das bei Seite 47 noch überhaupt jemand liest? - Wenn doch, dann mal kurz antworten ), v.a. Dingen weil ich auch mal was verkaufen will Auf jeden Fall, Danke an die, die dieses Forum am Leben erhalten!!!! Sehr cool! cheers aus Halle an der Saale ...auf ewig wald... Marten2 Punkte -
Sammelthread - myog kleine Basteleien
Sammelthread - myog kleine Basteleien
yellowmug und ein anderer reagierte auf Matzo für Beitrag im Thema
2 PunkteDie einzige waagerechte Fläche im Hof ist ein Deck. Um dort das neu erworbene Tarp aufzubauen brauchte ich so Deckhaken. Gibts auch bei Ali, sogar mit Feder, aber dauert zu lang. Also bei Thingiverse geschaut, ausgedruckt und rein fallen lassen. Verdickung dran konstruiert und funktioniert. Wahrscheinlich nichts für Unterwegs, außer vielleicht bei diesen Holzdeck-Campplätzen. 8 Gramm pro Stück.2 Punkte -
Minimalpackliste Sommer Mitteleuropa
Minimalpackliste Sommer Mitteleuropa
Matzo und ein anderer reagierte auf danobaja für Beitrag im Thema
2 PunkteOT: oder als consumable? also bei mir wirds immer weniger.... zum sommer: ich war vorgestern draussen, kurze hose t-shirt am abend. gestern am selben platz lange u-hose, windichte hose, t-shirt, fleecejacke, windstopperjacke, mütze und ich hab mich nach kurzer zeit ins zelt verzogen weil mir arschkalt war.2 Punkte -
Erfahrungen mit wiederverwendbaren Müllbeuteln/-säcken?
Hi! Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit wiederverwendbaren Müllsäcken wie zum Beispiel dem hier gemacht? Ich kann mir vorstellen, dass der Wiederverwendungs-Gedanke ganz gut in das heutige Öko-Gewissen passt, aber auch, dass man bei längeren Touren nicht mehrere Müllsäcke mitnehmen muss (oder diese länger gefüllt mit sich herumschleppen muss). Aber... Eigentlich kann ich jeden Müllsack wiederverwenden, richtig? Wie oft lassen sich Müllsäcke wiederverwenden? <-- Kann man solche überhaupt wieder reinigen. Würde sonst ja schon etwas ecklig werden mit der Zeit. Kennt ihr noch andere dedizierte wiederverwendbare Müllbeutellösungen? Merci schonmal! LG Cluster1 Punkt
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Ausrüstung anschaffen: Geld vs. Gramm... vs. Lieferzeiten?
Ausrüstung anschaffen: Geld vs. Gramm... vs. Lieferzeiten?
FlowerHiker reagierte auf Madame_Anne für Beitrag im Thema
1 Punktdas trifft den Nagel auf den Kopf! die Auswahl der Ausrüstund für "einfach-mal-schnell-in-den-wald" grenzt manchmal an Raketenwissenschaft....1 Punkt -
Ausrüstung anschaffen: Geld vs. Gramm... vs. Lieferzeiten?
@Antonia2020 Ich würde mir was Gescheites kaufen an dem ich lange Freude habe. Eine Isomatte auf der ich bequem schlafen kann und die mir wirklich gefällt. Ich mag z. B. keine NeoAir XLite mit ihrer Mumienform. Auf einer Prolite kann ich wiederum gut schlafen. Am besten ist es eine Isomatte zu finden auf die man sich freut zu schlafen. Das bedeuten, testen, testen und nochmals testen. Ich bin z. B. vor ca. 1, 1/2 Jahren dazu über gegangen nur noch auf Evazote Matten zu schlafen. Meine Lieblingsmatte ist eine 1,4 cm dicke EVA Matte in Torsolänge und die ich kann damit auf richtig hartem Untergrund pennen. Meine Lieblingsmatte war lange Zeit eine Trangoworld Skin Micro Lite mit 120cm Länge. Die Matte kostet ca. 35 Euro neu. Leider hab ich mir da ein Loch eingerissen und sie nicht mehr gescheit zu flicken gekriegt. Dann hab ich die NeoAir ausprobiert...da ich aber Rückenschläfer bin fallen mir da ständig die Arme von der Matte.1 Punkt
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Sammelthread - myog kleine Basteleien
Sammelthread - myog kleine Basteleien
Freigeistige reagierte auf Skisocke für Beitrag im Thema
1 PunktHier ein spontaner MYOG Rain Skirt den ich bauen musste weil letztes Wochenende so besch eidenes Wetter in den Alpen war. Wiegt 60g inkl der Längenbeschränkung und geht mir bei 180cm Körpergrösse bis ca 15cm über die Füsse. Das Schöne: Der "Gürtel" ist bereits Teil des Petflaschen Abfallsacks. Für mehr Beinfreiheit (bergauf v.a. ein Thema) kann man einen Schnitt reinmachen. Musste nur noch den Längenbegrenzer einbauen als Luxus, geht aber natürlich auch ohne.1 Punkt -
Neue Ultraleicht-Ausrüstung
Neue Ultraleicht-Ausrüstung
crelm reagierte auf Spacejaeger für Beitrag im Thema
1 PunktSeit heute erhältlich: Inov8 Terraultra G 270 (Nachfolgermodell der Terraultra G 260) https://www.inov-8.com/eu/terraultra-g-270-mens https://www.inov-8.com/eu/terraultra-g-270-womens1 Punkt -
Sammelthread - myog kleine Basteleien
Kleine Bastelei am Sea to Summit Nano Mosquito Pyramid Net Ich bin nun seit März 2020 mit meinem Grace Tarp Solo in DCF von Mountenlaureldesigns unterwegs, da ich für mich festgestellt habe, dass ich meine Tarps meistens im A-Frame aufstelle. Für das Tarp habe ich noch eine Lösung bzgl. Mücken und Co. gesucht. Zuerst verwendete ich mein MYOG Bivy und das Bugbivy von Lixada. Dabei ist mir aufgefallen, dass mich diese Bivy-Lösungen auf Grund des geringen Platzangebots nerven. Ich hatte noch ein Sea to Summit Pyramid Net in meiner umfangreichen Ausrüstungs-Sammlung und so dachte ich mir dieses unter dem Tarp zu verwenden. Probleme waren, dass ich Erstens keine zusätzlichen Heringe oder selbst geschnitzte Heringe verwenden wollte und Zweitens mehr Kopf und Fußfreiheit unter dem Moskitonetz wollte. Ich habe diese zwei Probleme wie folgt gelöst: 1. habe ich 3mm Gummikordel mittels Linelocs und kleinen Karabinern als Abspannsystem für die Schlaufen verwendet, um die Schlaufen des Netzes zu den Heringen zu verbinden. Meine Polycro-Bodenplane hatte ich schon vor langer Zeit mit Abspannschlaufen an den Ecken versehen, um das Verrutschen der Bodenplane zu vermeiden. Die Karabiner werden einfach in die Schlaufen des Netzes und der Schlaufen an der Bodenplane eingehackt und mittesl Linelocs und Gummikordel zu den Heringen abgespannt. 2. habe ich am Netz im Kopf- und Fußbereich jeweils einen Abspanner angenäht, um das Netz zu den 2 Treckingstöcken hin zu liften. Hier Bilder zu meiner Lösung: Das 1. Bild zeigt die 4 Abspanner bestehend aus Karabiner, Lineloc und 3mm Gummikordel. Das 2. Bild zeigt die abgespannte Bodenplane unterm Tarp. Das 3. und 4. Bild zeigt einen Abspanner jeweils an der Bodenplane und am Hering. Das. 5. Bild zeigt das aufgehängte Netz. Die Bilder 6, 7 und 8 zeigen das aufgehängte Netz im Frontbereich, die ursprüngliche mittige Aufhängung und die Abspannung im Fussbereich. Bild 8 zeigt noch mal das eingehängte Netz. Bild 9 zeigt den Karabiner jetzt mit Bodenplane und Netz zusammen. Bild 10 zeigt den Eingangsbereich wenn man unter das Netz einsteigen will. Dazu wird einfach ein Karabiner im Frontbereich am Netz gelöst und wenn man unterm Tarp ist einfach wieder eingehängt. Fazit: Ich habe ausreichend Platz unterm Moskitonetz und der Raumbereich wird wesentlich besser ausgenutzt. Ich habe ausreichend Kopf- und Fußfreiheit zum Netz. Das Netz wird nicht unter die Bodenplane geschlagen. Es ist also möglich, dass sich kleine hinterlistige Krabbelviecher zwischen Netz und Bodenplane durchmogeln. In der Praxis wird sich zeigen wie oft das passiert. Man kann den Teil des Netzes der eigentlich unter die Bodenplane geschlagen wird von oben beschweren mit Schuhen, Wasserflaschen oder sonstiges Material was man so dabei hat oder in der Umgebung findet. Netz und Bodenplane verrutschen nicht mehr. Gewicht der Lösung: 1. Bodenplane 49g 2. Moskitonetz mit Abspannung 130g Bei der Abspannung lässt sich noch Gewicht einsparen wenn man dünnere Gummikordel verwendet. Ich habe halt die Materialien verwendet die ich noch so rumliegen hatte. Anstatt Karabiner habe ich auch Handschuhhaken ausprobiert. Diese waren mir aber zu fummelig. Die Gesamtlösung hat also ein Gewicht von 179g. Das Bugbivy von MLD wiegt 180g. Ist erstens aber teurer und hat zweitens nicht so viel Platz. Vom Gewicht her passt mir diese Lösung auch besser zum Gewicht des Tarps. Man kann das Moskitonetz auch solo aufstellen, entweder zwischen 2 Bäume aufgehangen oder unter dem am Boden fixierten Netz einen Regenschirm aufspannen.1 Punkt
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Google Earth - GPX Darstellung auch mobile?
Ui, das ging fix, danke! Ganz verstanden habe ich Dich wiederum noch nicht. In welcher Version bist Du gerade gedanklich? Das Importieren von GPX in die Pro-Version ist mir gelungen. Aber wie geht die Darstellung der Route in der App-Version von Statten, bzw. ist das überhaupt machbar?1 Punkt
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Newbee Fragen zur generellen Ausrüstung (Lone Peak 4.5 und Talon 22)
Ich habe mir auch die Lone Peak 4.5 bestellt und habe wie ArminS beschrieben hab das Problem mit der Lasche. Da die Schuhe super passen und ich die günstig bekommen, hab würde ich sie ungern zurückschicken. Gibt es für das eine lösung? Selbst nach drücken bleibt immer noch eine spitze Ecke an der stelle die Lasche festgenäht ist. Ich habe gesehen das es auch ein Model mit sinnvoller angebrachter Lasche gibt, die jedoch fast doppelt so teuer sind: Lone Peak 4.5 Chamon1 Punkt
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Vorstellungsthread
Vorstellungsthread
konstantin reagierte auf Matzo für Beitrag im Thema
1 PunktGerade und besonders Seite 47 wird gelesen1 Punkt -
Vorstellungsthread
1 PunktHallo @Marten, viele Grüße nach Halle aus der "fast" Nachbarschaft1 Punkt
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HUCKEPACKS PACKL SPECIAL
1 PunktVor ein paar Wochen, in einem Anfall von Leichtsinn bestellt: Der HUCKEPACKS PACKL SPECIAL. Er musste sich noch ein Weilchen gedulden, aber letztes Wochenende war es dann soweit, Christi Himmelfahrt bescherte uns ein verlängertes Wochenende, Max hatte eine gute Idee für eine Tour und das Wetter passte auch so einigermaßen. Und jetzt dachte ich mir, ich schreibe mal ein richtiges Review. Und damit es nicht in einer reinen Lobhudelei ausartet, habe ich auch ordentlich Kritikpunkte gesammelt. Ohne Kritik kein Fortschritt! Also packl'n wir's an. Die Tour lief über vier Tage, drei Nächte. Mit Zelt. Also nicht unbedingt das Ziel-Einsatzszenario für das dieser Pack entworfen ist. Mein base weight dürfte so um die drei Kilo betragen haben, da es doch noch recht frisch zu werden drohte mussten auch ein paar wärmere Sachen mit. Kurzum, mit etwas Quetschen und gutem Willen hat alles gerade so reingepasst. Plus Essen und Wasser kam ich vermutlich auf so 6kg, zeitweise noch 2L Wasser wortwörtlich oben drauf. Gut gefallen hat mir Die Optik, die Verarbeitung, das Material (VX21 in meinem Fall): Erstklassig! Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, ich liebe es kompakt und aufgeräumt und so ist der PACKL einfach das A&O für mich. Die Schulterträger. Wie auch schon beim Phoenix excellent. Der Pack trägt sich so schön, dass man ihn tatsächlich nicht bemerkt. Ich denke mehr muss man dazu nicht sagen, und in der Gesamtwertung für einen Rucksack macht das für mich 80% des Eindrucks aus. Mittelzipper, ein Konzept, welches ich schon von meinem Bergans Helium 55 kenne. Dort überzeugt es nicht wirklich und erscheint mir unnötiger Schnickschnack, da der Pack eh so groß und weit ist. Bei einem kleinen Pack kommt das Konstrukt jedoch voll zur Geltung. Besonders wenn man - wie ich - stark stopfen musste, so kommt man dennoch jederzeit schnell und einfach an alles ran. Gold wert. Spart Zeit und Nerven. Taschen an den Schultergurten: Platz fürs Handy und die Wasserflasche. Etwas, das ich sehr an meinem Phoenix vermisse. Zur Not muss ich da selber ran und was ranbasteln. Ich will keine extra Taschen (hipbelt pockets, fanny pack, 'Beipack') mitnehmen, da diese mich beim Gehen nur stören. Handy in der Hosentasche ist zu schwer, im Sommer hab ich oft Hosen an, die gar keine Taschen haben. Irgendwo muss das Ding aber hin und es muss griffbereit sein. Taschen allgemein sorgen für Ordnung und einen gepflegten Gesamteindruck. Das Auge wandert schließlich mit! Was man besser machen könnte Die stretch pockets sind alle etwas zu eng. An der Schulter bekommt man kaum eine Wasserflasche rein. Ich hatte zum Glück noch eine alte Powerade-Flasche daheim. Das war die einzige, die ich überhaupt so mit Mühe und Not hinein- und wieder herausbekommen habe. Da die Träger aber nur wenig gepolstert sind und die Flasche so fest sitzt, drückt sie beim Tragen. Besonders wenn sie gefüllt ist. Ich sehe, warum auf den Fotos eine soft bottle abgebildet ist, welche es zufälligerweise auch im Shop gibt. Ich hab mir jetzt kurzerhand so eine bestellt, weil es ohne nicht wirklich geht. Fände es aber besser, wenn man einfach jede beliebige Flasche nehmen könnte, so lange sie ungefähr 300-500ml hat. Aber ich sehe auch wie das nicht unbedingt zu einem reinen SUL Pack passt, sondern mehr eine thru-hiker-Anforderung ist. Die bottom pocket ist ebenfalls sehr eng. So eng, dass es unmöglich ist darin mit der Hand zu wühlen oder etwas zu suchen. Das endet dann damit, dass man im Grunde immer alles rausholen muss und - sobald gefunden - der Rest zurückgestopft werden muss. Vielleicht ist die Grundfläche des Packs einfach zu klein für eine sinnvolle bottom pocket? Vielleicht sind bottom pockets aber generell nicht mein Ding? Ich kenne sie bislang von keinem anderen Pack, habe also keinen Vergleich. Auch die Reißverschluss-Tasche oben am Pack ist sehr eng und man bekommt dort kaum etwas unter, nur Dinge, die sehr flach sind. Den Tunnel darunter habe ich genutzt um meine Jacke zu verstauen, sehr praktisch. Aber könnte man es nicht so machen, dass man stattdessen eine große Tasche hat indem dieser Tunnel seitliche, wasserdichte, im Idealfall in der Größe variable Verschlüsse bekommt? Eine konkrete Lösung habe ich nicht. Es könnten seitliche Reisverschlüsse sein, die wären aber nicht stretchy oder variabel. Oder wasserdichte Klappen mit einem shock cord Verschluss? Der Pack könnte für meine Zwecke gerne kleiner sein. Persönlich ist er mir mindestens 5 cm zu lang. Dadurch streichelt er mir unentwegt am Po. Das ist zwar anfangs nett und ein schönes Gefühl, aber auf Dauer doch ein bisschen nervig. Wäre er kleiner, würde er von den Dimensionen her uU schöner aussehen (Goldener Schnitt?). Ich könnte dann zwar keine 4 Tagetour damit machen, aber eigentlich ist der bei mir zumindest für reine Weekender gedacht und da ist so-klein-wie-möglich Trumpf. Ich sehe aber auch, wie das bei Hüttenwanderungen schon wieder anders aussehen könnte. Und wie dann keine Faltmatte mehr reinpasst. ¯\_(ツ)_/¯ Die Schlaufen an den Enden des Mittelzippers sind zu klein. Ich verstehe, dass sie (auch?) als Aufhängepunkte für zusätzliche Spannriemen gedacht sind, aber man nutzt sie automatisch um den Pack zu halten, während man den Reißverschluss bedient. Hier bedarf es manchmal einiger Kraft. Leider bin ich dabei einmal so dumm abgerutscht, dass meine Hand gegen eine Wand knallte und ich sie mir ziemlich dumm verletzt habe. Wären die Finger noch kalt, wird das Ganze zu einer echt nervig anstrengenden Unternehmung einen straff sitzenden Zipper zu schließen. Es wäre gut, wenn man auf der Unterseite des Packs etwas hätte um ihn zu greifen und zu heben. Etwa wie die Aufhängeschlaufe oben. Denn aufgrund des Mittelzippers will man den Pack zum Öffnen in die horizontale bringen und greift dazu instinktiv nach unten, aber ins Leere. Rückenpolster. Ich hab es genutzt als Isomatte für die Füße in Kombination mit einer Xlite in Größe S. Das klappt prima. Aber es wäre halt Klasse, wenn man es tagsüber auch als sit pad gebrauchen könnte. Ich liebe sit pads! Nur müsste es dazu halt aussen angebracht sein. Dazu gibt es keine direkte, einfache Möglichkeit. Die Befestigung innen ist fest vernäht. Es wäre toll, wären dort stattdessen kleine Schlaufen an welchen die shock cords befestigt sind. Dann könnte man sie dort abnehmen und außen anbringen. Lieber wären mir aussen an der Rückseite aber Einschubtaschen für das Polster. Wenn schon bottom stretch pocket, dann doch bitte mit kleinem Abfallbeutelchen auf der der Öffnung gegenüberliegenden Seite. Dann braucht man das klebrige Snickers-Papierchen nicht zurück zu den anderen Sachen stopfen. So, hoffe das klang jetzt nicht zu negativ, denn ich bin sehr zufrieden. Kleine Verbesserungen hier und da wären wünschenswert, aber vielleicht ist das auch nur meine sehr subjektive Sicht.1 Punkt
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Minimalpackliste Sommer Mitteleuropa
Minimalpackliste Sommer Mitteleuropa
Wander Schaf reagierte auf Matzo für Beitrag im Thema
1 PunktIch hab ne AmEx, die nimmt eh kaum einer. Perso hab ich im Haus verlegt, Papier-Passkopie tuts vielleicht auch. ja, ohne Sonne den ganzen Tag über wirds dann abends frisch. Aber das Zelt/Tarp/Bivy zählt dann auch als finale Kleidungsschicht. Hab sie noch nicht lange. Es regnet ja auch nicht, ist ja Sommer. Bestimmt. Mit einer MYOG-Tyvek Jacke hab ich in Gewitterschauern überraschenderweise ganz gute Erfahrungen gemacht. 8 Stunden Dauerregen ist da natürlich was Anderes. Da bin ich inzwischen abgehärtet Das würde das Gewicht der Matte zumindest etwas reduzieren. Mal schauen, ob ich noch was bastele. Bislang konnte ich mit Euren Tips 500g abspecken. Nicht schlecht.1 Punkt -
Vorstellungsthread
Vorstellungsthread
Ollympus reagierte auf konstantin für Beitrag im Thema
1 PunktEbenso hier: Habe immer wieder das Wissen abgegriffen, das eine oder andere umgesetzt; war eine Weile beruflich weg... und habe jetzt Lust, die nächste Zeit in EU bisschen systematischer die Schere im Kopf anzusetzen. Vielleicht sogar etwas an Wissen zurückgeben zu können.- irgendwann1 Punkt -
Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
Das ist ein wirklich gutes Thema über das ich auch schon öfter nachgedacht habe! Für das, was Du beschreibst, würde ich mir beim Drogeriemarkt die kleinsten Tütchen (ich meine, 5 L Fassungsvermögen für den Badezimmermülleimer) besorgen und davon immer eine mitnehmen. Eigentlich nehme ich immer eine Plastikmülltüte von zuhause mit, ich glaube, um die 20-25 L Fassungsvermögen. Das ist oft zu viel, die Tüte war aber auch schon zu klein (z.B. nahe Potsdam entlang der Havel, wo ich - am Ende meiner Tour - vorrangig Glasflaschen eingesammelt habe). Eine größere Tüte ist auch praktisch, um sie unterwegs oben zuknoten und im Außennetz des Rucksacks verstauen zu können. Was mir vor allen Dinge nicht gefällt, ist, dass eine Plastiktüte, die ich zum Müllsammeln verwende, ja auch wieder Müll ist. Zwar liegt er nicht in der Landschaft herum, zusätzlich ist er aber dennoch. Was es also genau genommen bräuchte, ist eine wiederverwendbare Mülltüte. Hat jemand eine gute Idee, was sich dafür eignen würde?1 Punkt
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Minimalpackliste Sommer Mitteleuropa
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Matzo reagierte auf Wander Schaf für Beitrag im Thema
1 PunktDen packpumpsack der sts habe ich ersetzt durch meinen swirl mülltüten packliner. Vllt ist das etwas für dich. Gerade mit 3d Drucker kannst du das ja easy basteln1 Punkt -
Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
Was nehmt ihr denn so zum Transportieren von Müll mit? Ich dachte daran mir einen Beutel an den Rucksack so zu hängen, dass ich auch vom Weg Müll aufsammeln kann, der von anderen stammt. Zum Auflesen selbst hätte ich an kompostierbare Hundekotbeutel gedacht (damit ich den Unrat nicht direkt angreifen muss).1 Punkt
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Minimalpackliste Sommer Mitteleuropa
Bezüglich der Raidlight Tyvek Hose: Wind- und Sonnenschutz ja, als Regenhose solltest du nicht zuviel erwarten. Als Camphose nur wenn man solo unterwegs ist , sieht schon ganz schön merkwürdig aus, das Ding.1 Punkt
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Klymit Litewater Dinghy
Klymit Litewater Dinghy
Fabian. reagierte auf ultraleichtflo für Beitrag im Thema
1 Punkt1 Punkt -
Minimalpackliste Sommer Mitteleuropa
OT: was wiegt eine Kreditkarte - und gilt die in der Hosentasche nicht sogar als 'worn'? Wobei, Deutschland wäre denn explizit auszuklammern...1 Punkt
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Tirol: Wildcampen nimmt überhand
1 PunktTja, bei den Anglern ist es wohl so wie bei allen anderen Gruppen auch. Es gibt schwarze Schafe, die alle in den Dreck ziehen. Die Angelplätze von Anglern die sich vorbildlich verhalten fallen Dir nämlich wahrscheinlich garnicht auf, den auch die halten sich so gut wie möglich an LNT. So wie die vorbildlichen ULer hier. Insofern würde ich mich zurückhalten mit solchen Verallgemeinerungen. Die Angelvereine die ich kenne halten die Gewässer übrigends sauber. Es gibt unter anderem Arbeitseinsätze wo z.B. der Müll von allen möglichen Bevölkerungsgruppen eingesammelt wird. Da wird den Kindern die mitmachen auch möglichst vermittelt den Müll garnicht erst in der Natur liegen zu lassen. Die merken dann aber meist auch schnell, dass es nicht wirklich Spaß macht Anderen den Müll weg zu räumen... .1 Punkt
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Minimalpackliste Sommer Mitteleuropa
Minimalpackliste Sommer Mitteleuropa
masui_ reagierte auf Wander Schaf für Beitrag im Thema
1 PunktZahnbürste bei DM von outdoor freakz Gekürzt 4 g und leichter als die Kinderbürste von den den teueren Marken bei DM und größerer Bürstenkopf als bei den Kinderbürsten1 Punkt -
Minimalpackliste Sommer Mitteleuropa
Minimalpackliste Sommer Mitteleuropa
Schwefelfell reagierte auf zopiclon für Beitrag im Thema
1 PunktEr schluckt es herunter, LNT Gruß1 Punkt -
Tights/Leggings mit Taschen gesucht
Tights/Leggings mit Taschen gesucht
LaMarmotte reagierte auf Madame_Anne für Beitrag im Thema
1 PunktExakt was ich suche....leider nur noch in XS in rot erhältlich....das ist dann vermutlich eher eine Shorts bei mir.... Aber ich werde die Seite mal beobachten, vielleicht kommt die Hose ja wieder rein... Danke schon mal! P:S. ich mag Deinen Benutzernamen1 Punkt -
Selbstgemachte Trekking-Menüs
1 PunktMein Standardessen ist Buchweizen-Bulgur. Super Verhältnis von Sättigung zu Gewicht, zumindest rein subjektiv. Und ich muss zuhause nichts vorkochen Alle Zutaten sind zudem lange haltbar - wenn zwischendurch mal länger keine Tour ansteht... Mit den Kennzahlen kenne ich mich nicht aus, aber vielleicht kann mir jemand sagen ob das solide ist: 1471kJ / 347kcal, Kohlenhydrate 70,8g, Eiweiß 7,8 g. Das Wasser muss nur heiß sein, Bulgur rein, dann 10 Minuten ziehen lassen. Ins Wasser kommt irgendeine Soße, bei mir vorzugsweise eine Mischung aus getrocknetem Gemüse (kaufe ich fertig bei https://www.biovitera.de/ mische aber selbst; super Auswahl auch von selteneren Sachen). Das Gemüse muss vor dem Erhitzen schon etwas quellen. So bin ich bei ca 150 Gramm für eine reichhaltige Mahlzeit. Je nach Vegi/Veganer Status sollte als Fettbeilage noch Olivenöl und Nüsse oder Käse oder etwas Wurst (alle diese Sachen bekommt man ja eher mal unterwegs) dazu, dann klappen auch längere Etappen Also 80-90 Gramm Bulgur, 30 Gramm Trockengemüse, 30-40 Gramm Fettbeilage. Hab ich noch nicht über mehrere Wochen getestet, aber bei kurzen Touren für mich passend. Je nach Hunger die Fettbeilage erhöhen ;)1 Punkt
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Vorstellungsthread
Vorstellungsthread
Joe_McEntire reagierte auf Splash für Beitrag im Thema
1 PunktHallo Ich bin ebenfalls schon langer stiller Mitleser. Ich bin 35 und komme aus der Nähe von Karlsruhe. Beim Trekking bin ich Einsteiger, hoffe aber dass ich nach Corona tiefer einsteigen kann. Viele Grüße1 Punkt -
Impressionen von Touren
Impressionen von Touren
DickGischt reagierte auf ThomasK für Beitrag im Thema
1 PunktEin paar Impressionen von der Radtour Alpen XXL (Wien-Marseille), 50 Pässe, 45.0000hm, 2.200km. Nach dem ersten Teil Marseille-Grindelwald (6d) nunmehr der zweite Teil von Wien bis Bozen (5,5d) (Kiefersfelden als Ausstieg). Wer mehr wissen will: https://www.thomas-koegl.de/radwandern/mehrtagestouren/alpen-längs-w-o/1 Punkt -
HUCKEPACKS PACKL SPECIAL
HUCKEPACKS PACKL SPECIAL
HUCKEPACKS reagierte auf Pat für Beitrag im Thema
1 PunktGuten Tag, nachdem ich immer wieder mitgelesen habe, stehe ich vor dem Kauf meines ersten Huckepacks und damit gleichzeitig meines ersten UL Rucksack. Noch unschlüssig bin ich bei der Materialauswahl. Stand jetzt schwanke ich zwischen dem VX07 und VX21. Ich habe https://www.huckepacks.de/faq/fabrics/ gelesen, möchte aber kurz mein Wanderverhalten erklären um eine Entscheidung zu treffen. Weitwanderungen bis 900 km, aber mit Infrastruktur im Wandergebiet (Essen, teilweise auch Unterkunft). Bisheriges Baseweight lag so bei 3,5-4 kg. Sollte aber mehr werden dürfen (Wintertouren). Zum Gelände: meist einfachere Wald-/ Bergwege. Ich möchte nicht ständig drauf achten müssen, wo ich den Rucksack abstelle. Deshalb bin ich von den sehr dünnen fabrics weg. Gern aber auch ein Vorschlag zum Material. Vielen Dank für die Mühe!1 Punkt -
APEX Quilt - Schritt für Schritt
APEX Quilt - Schritt für Schritt
Percy1992 reagierte auf FlowerHiker für Beitrag im Thema
1 PunktAls 167er Apex Besitzer und Nutzer (von Liteway Equipment) kann ich für Männer einen Bereich von minimal 5-6 Grad bis ca. 13 Grad als gut bestätigen. Ich haben bisher bei 5 und bei maximal 17 Grad getestet. Bei 5 Grad mit Merino Hose und Longsleeve grenzwertig, bei 17 Grad fühlte ich mich wie gegrillt. Für Frauen würde ich bei unteren Bereich 8-9 Grad sehen. Maximal ca. 15 Grad.1 Punkt -
Westweg: Infomaterial
1 PunktIch habe mir letztes Jahr eine Tabelle für Points Of Interest aus diversen Quellen angelegt. Vielleicht hilft Dir das. Format CSV für maximale Kompatibilität. POI-Westweg.csv1 Punkt
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Westweg: Infomaterial
1 PunktWestweg - Hütten und Brunnen Einkaufsmöglichkeiten direkt am Wg: Dobel (Bäcker und Dorfladen); Forbach (Netto); Hausach (Rewe, Aldi, LIDL, Edeka); Titisee (div. überteuerte Touri-Läden, In Neustadt: Edeka, Rewe, Aldi); Kandern (Rewe und Edeka). Zwischen Forbach und Hausach gibt es auf ca. 90 km keine Einkaufsmöglichkeiten am Weg. In Titisee-Neustadt muss mit Bus oder Bahn in den Ortsteil Neustadt zum Einkaufen im normalen Supermarkt gefahren werden.1 Punkt
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Impressionen von Touren
Impressionen von Touren
DickGischt reagierte auf ThomasK für Beitrag im Thema
1 Punkt1 Punkt -
Impressionen von Touren
1 PunktWar letzte Woche in Brandenburg und Meck-Pomm für vier Tage unterwegs. Teilweise auf dem E10. Wenig spektakulär, aber schöne Ecken gab es dennoch, z.B. an der Havel oder dem Carwitzer See entlang. Probeweise hatte ich Moskitonetz und Tyvek mit, aber das ist für mich kein sinnvolles Konzept. Über den Mückenschutz war ich trotzdem froh. Die Biester hingen jede Nacht reihenweise am Netz.1 Punkt
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Vorstellungsthread
1 PunktHi! Ich habe hier schon viel gelesen und auch viel gelernt. Jetzt bin ich auch endlich angemeldet! Ich bin Melanie (42) und komme aus Kanada (Quebec). Ich wohne jetzt in Österreich (NÖ), aber mein Deutsch ist leider noch sehr limitiert...Entschuldigung im Voraus. Hiking und Ski Touring mache ich gerne seit über 20 Jahren, viel in Quebec (Mont-Groulx/Uapishka, Chic-Chocs, verschiedene Nationalparks, etc) und USA (White Mountains, Green Mountains, Adirondacks, etc). Damals überhaupt nicht UL, wegen manchmal sehr abgelegene Orten und Bergen wo man braucht relative viel für Mehrtagig selbstandig Überquerungen. UL habe ich zuerst in Österreich entdeckt, aber wo man auch nicht immer versteht warum eine Frau draußen schlafen willst und keine Angst hat. Habe ich auch entdeckt, dass die Jäger sind etwas anders als was ich kennt und dass die gefärlichste Tier im Wald ist vielleicht die kleinste (Zecken)... Bei hiking bin ich hauptsächlich alleine mit Tarp und Bivi unterwegs. Mit meinem 3 Jahre alt Sohn versuche ich heuer vielleicht auch ein Paar Bikepacking trips mit Anhanger zu probieren. Ich freue mich über viele Austausch und neue Kontakte Lg, Melanie1 Punkt
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Nordrandweg HW1 auf der schwäbischen Alb vom 26.-31.10.2019
Nordrandweg HW1 auf der schwäbischen Alb vom 26.-31.10.2019
cafeconleche reagierte auf mosven für Beitrag im Thema
1 PunktHallo Allerseits, in den letzten Jahren habe ich jeweils in den bayrischen Herbstferien schon Teile des HW1 gemacht: 2017 Donauwörth-Unterkochen und 2018 Unterkochen-Bad Urach. Die Wanderungen waren mein Einstieg in Mehrtageswanderungen und der Weg zum Ultraleicht-Trekking. Machte ich den Teil 2017 noch mit einem Rucksack-Gewicht von 16kg inklusive der Vorräte, so konnte ich 2018 schon auf 11kg abspecken. jetzt war ich mit ca. 8kg unterwegs. Meine Packliste findet ihr hier. Ich habe während der Tour alles gebraucht bis auf die kurze Regenhose (unpraktisch) und die Ersatzunterhose, da ich zwischendrin waschen konnte. Das fliegt beim nächsten Mal also raus... Alle Bilder sind übrigens von mir selbst mit dem iPhone 5c gemacht. 26.10.2019 (5km - Bad Urach bis Rohrauer-Hütte): Los ging's am Samstag Mittag von München nach Bad Urach mit der Bahn. Das Wetter ist schön und draußen vor dem Zugfenster ziehen die Weinberge vorbei. Wenn ich jetzt schon gewusst hätte, wie das Wetter in den nächsten Tagen wird, wäre ich wahrscheinlich nach einem Overnighter umgekehrt... Nachmittag in Bad Urach - Wasserfall, ich "betrüge" ein bisschen und gehe nicht den HW1, sondern den Zubringer (blaues Dreieck), der von unten an den Wasserfall heranführt: Schon sieht man die charakteristischen Felsen des Albtraufs. Hier stürzt sich der Wasserfall sehr schön herunter und verzweigt sich in unzählige Rinnsale im Moos des Waldes. gegenüber leuchten im Licht der untergehenden Sonne die Felsen über Bad Urach Der Weg zieht sich an einer Felswand vorbei bis zu deren oberen Kante, wo der kleine Bach über eine Felsnase hinabfällt, die er sich mit den Jahrhunderten durch Ablagerung von Kalk selbst "baut". Ich erreiche im Dunkeln die Rohrauer-Hütte und ergattere dort mit Glück sogar einen Übernachtungsplatz. Nach einem netten Schwatz gehe ich früh ins Bett, weil ich am nächsten Morgen früh los will. 27.10.2019 (25km - Rohrauer-Hütte bis Nebelhöhle): Am Sonntag mache ich mich schon um 07:15 auf den Weg, ich will das schöne Wetter nutzen und bis zur Nebelhöhle kommen... Die Sonne ist gerade aufgegangen und leuchtet schön in den Wald Im Wald sind sinnige Sprüche und Erklärungen zur mittelalterlichen Waldnutzung aufgestellt: Ich komme gut voran, am Außenposten des Landesgestüts Marbach vorbei dem Obersee des Pumpspeicherkraftwerks Einiger Weide und immer wieder eröffnen sich tolle Ausblicke, für die dieser Weg bekannt ist: Hier sehe ich sogar zum ersten Mal eine mir bisher völlig unbekannte Sportart: Discgolf. Ziel ist es, wie beim Golf, vom Abschlag aus ein Frisbee in den Fangkorb zu werfen: Ich nähere mich Schloss Liechtenstein, hier sind einige besonders schöne Felsformationen. Der Weg führt immer oben an der Kante entlang, aber es gibt auch eine Variante am Fuß der Felsen. Hier schaut es noch schön aus, aber aus der anderen Richtung ziehen schon Wolken auf, das Wetter wird umschwingen, aber ich mache mir keine großen Sorgen, schließlich soll es nur die eine Nacht leicht regnen und schließlich habe ich ja mein Tarp dabei... Das Schloss sitzt ganz pittoresk auf einem Felsen. Es wurde erst 1840 inspiriert von Wilhelm Hauffs Rittersagen gebaut: Hier sind natürlich Massen von Leuten, ein starker Kontrast zum restlichen Albsteig, wo ich manchmal den ganzen Tag niemand anderen gesehen habe. Ich gönne mir einen Windbeutel und einen großen Milchkaffee, die mir aber so auf die Verdauung schlagen, dass ich im weiteren Verlauf der Wanderung mehrfach "ins Gebüsch" entfliehen muss. Nasses Laub ergibt prima Toilettenpapier; skills... Ich erreiche die Nebelhöhle bei Einbruch der Dunkelheit kurz nach 18:00 Uhr, nur um festzustellen, dass es dort keine Schutzhütte gibt. Auch hat sowohl die Höhle, als auch der berühmte Maultaschenwirt bereits zu. Ich traue mich nicht, mich einfach unter das große Vordach des Eingangs oder unter die Überdachung des Freisitzes des Maultaschenwirts zu legen, aber das ist ja kein Problem, schließlich habe ich ja mein Tarp ... Selbiges baue ich im Licht des berühmten "Mundlämpchens" bei Dunkelheit in einer Ecke des riesigen Parkplatzes der Nebelhöhle auf und lege mich gerade mit einsetzendem Regen darunter. "Natürlich" steht es nicht so toll, wie daheim im Garten (siehe https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/7509-12-overnighter-im-jahr-2019/?do=findComment&comment=139498 ) und aus Furcht vor Wind und Nässe spanne ich es auch ganz tief ab. Der extra kurze Stock will erst nicht halten, steht aber schließlich und endlich doch. Ganz schön kurz, ganz schön niedrig, und viel weniger Raumgefühl als beim Test... skills?! Ich mache mir erst mal was zu essen und lege mich schlafen. In der Nacht wache ich auf, weil jeder Regentropfen, der von außen auf's Tarp fällt, innen 5 Tropfen Konsens auf mich niederregnen lässt. Um 02:00 Uhr baue ich alles ab und laufe zurück zur Schutzhütte am Goldloch Kalkofen (eine kleine Höhle, die aber nicht zum Übernachten taugt, weil sie uneben und nass-lehmig ist). Hier liege ich um 03:00 wieder im Schlafsack... 28.10.2019 (25km - Kalkofen bis Dreifürstenstein) Das Tarp ist in der Nacht getrocknet, der Schlafsack lüftet noch aus, jetzt gibt's erst mal ein gutes Frühstück aus Porridge und Instant-Kaffee... In den nächsten Tagen kann man nur noch unterscheiden zwischen hellem und dunklem Nebel, Sprühregen oder Landregen und kaltem bzw. weniger kaltem Wind... Nichtsdestotrotz ist der Weg oft von einer verwunschenen Schönheit und "wilde Tiere" gibt es auch zu sehen: Am Felsrutsch vom Hirschkopf (bei Talheim) sieht man, wie ganze Felsschollen langsam abrutschen und am Albrand tiefe Klüfte bilden: Schließlich erreiche ich mein Zuhause für eine Nacht, die Schutzhütte am Dreifürstenstein. Sauber, trocken und windgeschützt möchte ich hier am liebsten bleiben... 29.10.2019 (25km - Dreifürstenstein bis Burgfelden): Das Wetter ist besser: Es regnet nicht mehr, sondern tropft nur noch von den Bäumen, weil die Wolken, die die Albkante heraufsteigen am Laub kondensieren... Der berühmte Blick auf Burg Hohenzollern bleibt aus, weil sie sich in den Wolken verbirgt. Aber der Einfallsreichtum der Jäger lässt einen doch manchmal wundern: Am "Hangenden Stein" sind die Klüfte so tief, wie andernorts die Gletscherspalten... Über Hochwälder erreiche ich schließlich den Böllat und Burgfelden. Es ist nur 3°C "warm" und mir hängt das Wetter zum Halse raus, weshalb ich mich in einem kleinen Hotel einmiete, was eigentlich geschlossen hat. Aber ich bin im Trockenen, kann meine Siebensachen trocknen und gefriergetrocknete Gerichte schmecken schließlich auch mit warmen Wasser aus dem Wasserhahn... nein, eher nicht 30.10.2019 (32km - Burgfelden bis Gosheim): Heute kommt die "Königsetappe" über drei "1000er" der Schwäbischen Alb. Mit 32km ist das die längste Strecke, die ich bei dem Wetter auf der Alb zurücklege. Der Albsteig heißt nicht nur so, er ist auch ein Steig. Zwar gibt es auch längere Stücke breiter "Forstautobahnen", zumeist ist es aber nur ein Trampelpfad, der sich direkt am Albtrauf hängend an der Kante entlangwindet. Der Pfad "hängt" oft und im nassen Herbst bildet sich mit dem nassen Laub, nassen Wurzeln und Steinen und dem seifigen Lehm ein Steig, den ich nur langsam bewältige. Mein Durchschnittstempo liegt inklusive kleiner Pausen bei 3km/h. Wohlgemerkt nur kleiner Pausen: Ich mache keine Mittagsrast, sondern kaufe mir beim ersten Bäcker, den ich finde Proviant für den Tag, der in kleinen 5 Minuten-Pausen im Abstand von zwei Stunden vertilgt wird. Ich kann mich glücklich schätzen in den Albdörfern überhaupt noch einen Bäcker zu finden. In den meisten hat Alles schon lange zu. Auch Leuten bin ich kaum begegnet, viele scheinen in den größeren Orten zu arbeiten. Aufgrund der kurzen Tageslänge (07:00-17:00) hat man nur zehn Stunden Zeit zu wandern. Ohne Tageslicht ist der Steig oft zu gefährlich. Über den schmalen "Grat" geht es zunächst zur Schalksburg, der Ausblick vom Turm ist aber eher mau: Durch wunderschöne Hochheide-Landschaft geht es über den Lochenstein Hier wachsen Flechten an den windzerzausten Büschen Am Plettenberg gibt es einen riesigen Steinbruch, den man nur vom Wanderweg aus sieht. Das Gestein wird zertrümmert und mit einer Gondelbahn in das gigantische Zementwerk im Tal gebracht: Über die neue Hängebrücke erreiche ich den Lemberg, den höchsten Berg der Schwäbischen Alb. Allerdings ist die Schutzhütte bei dem Wetter nicht sehr einladend, ich mache mich auf den Abstieg nach Gosheim. Leider muss ich feststellen, dass der einzige Gasthof in Gosheim mittwochs Ruhetag hat und auch Keiner ans Telefon geht, um einen müden kaputten Wanderer eventuell doch noch aufzunehmen Ich setze mich erst mal in den ortsansässigen Dönerladen und esse und trinke gut, während ich auf dem iPhone nach Hotels in der Umgebung suche. In Aldingen am Fuß der Alb werde ich fündig. Ich lasse mir gerade noch rechtzeitig mein restliches Essen in Alufolie einpacken und erreiche den Bus ins Tal. Der nette Busfahrer zeigt mir noch den Weg zum Hotel... welcher leider völlig falsch ist, was ich erst eine Viertelstunde später merke Das Hotel ist zur Ehrenrettung des Busfahrers ganz neu. Es liegt direkt neben der Bushaltestelle am Bahnhof Aldingen, ist modern und schön und die Wirtin hat meine wetterbedingte Laune und tagesstreckenbedingte Fertigkeit genau richtig eingeschätzt und mir im Zimmer ein kühles Bier bereitgestellt... Auf dem Weg nach oben kann ich die Füße kaum noch heben und falle erst mal mit meinem ganzen Geraffel die Treppe hoch... soll ja Glück bringen. 31.10.2019 (23km - Spaichingen bis Tuttlingen) Am nächsten Morgen genieße ich erst mal ein ausgiebiges und sehr gutes Frühstück. Ich habe super geschlafen und will die letzte Etappe heute angehen. Die Hotelwirtin ist sichtlich erstaunt, als ich pünktlich um 06:45 Uhr zum Frühstück erscheine. Das Buffet ist sogar ganz süß passend zu Halloween dekoriert Ich habe keine Lust nach Gosheim zurückzufahren und nehme die Hohenzollernbahn in den Nachbarort Spaichingen. Hier geht es via Dreifaltigkeitsberg nach Tuttlingen Am Wegesrand liegen zwei kleine Höhlen, der Bettelmannskeller und die Nonnenhöhle, die sogar einen guten Übernachtungsplatz abgäbe Auf einer Tafel sieht man, was man sehen kann, wenn man etwas sehen kann... Schließlich erreiche ich Tuttlingen, Hier ist die Donau noch ganz klein. Auf der anderen Seite des Rathaussteges muss er sein, der "Terminus" Leider finde ich ihn nicht. Eigentlich sollte hier eine Gedenktafel, ähnlich der am Rathaus in Donauwörth, stehen, die den Endpunkt des HW1 und den Startpunkt des HW2, des Südrandweges, bezeichnet. Allein, ich finde sie nicht. Auch die freundlichen Mitarbeiter des Rathauses können mir nicht weiterhelfen. Ich fühle mich seltsam "unfertig" und mache mich auf zum Bahnhof, wo ich gerade noch einen Zug Richtung Heimat erwische. Fazit: Der Albrandweg ist eine abwechslungsreiche landschaftliche schöne Strecke, die ich aber lieber bei schönem Wetter gehen würde. Ende Oktober ist zu spät im Jahr. Ich muss noch an meinen Tarp-Aufstell-Skills arbeiten. Speziell im Dunklen und bei schlechtem Wetter... Oder die Gewichtminimierung nicht gar so weit treiben und ein kleines Zelt mitnehmen... Ich habe fast alles benutzt, was ich dabei hatte (siehe oben) und mich mit meiner Ausrüstung recht wohlgefühlt: Das Tarp ist mir wie oben beschrieben etwas zu klein und der Schlafsack ging in der kalten Nacht am Dreifürstenstein nur mit zusätzlichen Schlafklamotten. mosven1 Punkt -
Sammelthread - myog kleine Basteleien
Eine weitere Kleinigkeit, in unserem Kontext allerdings nicht ultraleicht (schon gar nicht mit Inhalt). Aber vielleicht ein nettes Beispiel für großen Nutzen aus kleinem Aufwand. Ikeatasche plus ausgeschlachteter Rucksack, etwas Band von einem aussortierten Klettergurt, eine Schnalle und ein Schlüsseljkarabiner = Teansportrucksack/ -tasche fürs Paddelboot1 Punkt
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Vorstellungsthread
Vorstellungsthread
JonasGo reagierte auf DeichkindHH für Beitrag im Thema
1 PunktMoin Moin! ich lese nun auch schon etwas laenger hier mit insofern ist eine Vorstellung mal angebracht. Ich bin 39 Jahre und lebe seit 8 Jahren in den USA, vorher Hamburg (Geburtsort) und 5 Jahre in Berlin. Meine Frau und ich sind gerade aus der Bay Area nach Georgia gezogen (don't ask.. missing California every day.) und wir sind beide backpacker aus Leidenschaft. Viel in Yosemite und den Sierras mit Wilderness permits unterwegs gewesen, meine Frau ist aus Utah und war lange Wilderness Counselor in Utah und in Colorado. Ich bin voll dem zumindest mal Leichtpacking verfallen, obwohl ich mir immer noch ein paar Luxusdinge wie einen MSR Guardian goenne weil es einfach bequem und sicher ist. Ansonsten bin ich viel im BPL forum unterwegs und wir gehen jetzt den AT mal als section hikes an und ich muss mein geliebtes Ultamid wohl gegen was kleineres tauschen um das im Wald hier irgendwo unterzubringen. Wir ueberlegen auf Sicht wieder nach Deutschland zurueckzugehen (also ich zurueck, sie hin) und da wir die Wilderness Kultur hier sehr schaetzen gelernt haben suche ich immer nach Anregungen, wie man das Erlebnis in Europa irgendwie auch haben kann. Daher spitze ich immer die Ohren wenn es ums Wildcampen, Bivakieren usw geht denn im gesetzlichen Rahmen werden wir das wohl auch mal versuchen. Ein Angebot zum Start, wenn es irgendein Zeuch gibt, was ihr aus den USA braucht und es in D nicht bekommt, let's talk. Ich hab nicht ewig viel Zeit ein riesen Logistikding wie Massdrop aufzusetzen aber was zu mir schicken und von da weiter sollte mal moeglich sein ihm Rahmen und die UL cottage companies sitzen ja doch noch recht haeufig hier. Happy hiking!1 Punkt -
Neue Ultraleicht-Ausrüstung
0 PunkteDas Ventil dieser Matte kann ich nicht empfehlen.0 Punkte