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Ultraleicht Trekking
Robinie

Quilt/Comforter/Schlafsack Entscheidungshilfe Cumulus

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Hallo zusammen,

da ich neu hier bin, stell ich mich noch kurz vor: Ich heiße Andrea, in ein paar Stunden 22 Jahre alt :D  und bin in der Eifel aufgewachsen, naturverbunden wie die meisten hier und studier jetzt aber in München Tiermedizin.

Ich bin seit Wochen am recherchieren welchen Quilt oder Schlafsack ich mir kaufen soll. Und je mehr ich weiß, desto weniger kann ich mich entscheiden.

  1. Wofür? Als Allrounder, meistens für Sommertouren in Schweden/Norwegen ca 5-13 Grad Nachts? (Finnskogsleden, Fulufjäll), aber auch möglichst warm genug für den PCT, Kungsleden.. Also auch mal ne Nacht um den Gefrierpunkt.
  2.  Preis: Möglichst unter 300€
  3.  Bin weiblich, 1,70 groß, 62kg, normal sportlich aber nicht übermäßig muskulös.
  4. Kälteempfinden: Keine Frostbeule, aber habs schon gerne warm und oft kalte Füße
  5. so leicht wie möglich (unter 800gr)
  6. Drunter: Neoair Xlite  regular(wird noch gekauft, oder gibts andere Vorschläge?)
  7. Meine Vorauswahl und Bedenken:  Cumulus ist mir sehr ins Auge gefallen
  • Cumulus Quilt 350 +2 Comfort 600 g (-evtl zu kalt? , evtl mit Inlet oder evtl Overstuff im Unteren Bereich?)
  • Cumulus Quilt 450 -1 Comfort, 710 g (oder direkt den dickeren, (aber in den meisten Fällen brauch ich den wahrscheinlich bei Nachttemperaturen um 10 grad... Also vllt schwitzen in 90 Prozent der Fälle)
  • Cumulus Comforter M400 +1 Comfort, 610 g (braucht man den RV? unten? (Vorteil: Günstig 209€, Leicht, Daunenmenge Mittelding , Nachteil: kommt evtl. kalt an dem Loch vom Fuß unten rein, wenn mir kalt ist, mag ich das schlafsack Prinzip zum einkuscheln schon..)

Schlafsäcke hab ich in dem Preis/Gewichtsklassen/Wärmeklassen keine gefunden (Vorschläge willkommen) und ich glaube das System Quilt könnte ganz gut sein, dann kann ich ihn in den warmen Nächten einfach als Decke nutzen. Oder schwitzt man dann trotzdem drunter?

Vllt habt ihr ja Erfahrung mit dem ein oder anderen Modell, Temperaturen oder ähnliches..

  1. Weitere Fragen: Lohnt sich hydrophobe Daune? Und wie schauts mit diesem wasserabweisenden Stoff aus, denn man bei Cumulus bestellen kann? Plan wär jetzt die Daune, aber nicht der Stoff, dann wirds nicht ganz so teuer und er ist noch atmungsaktiv.

Vielen Dank fürs lesen,

Liebe Grüße Andrea

 

bearbeitet von Robinie

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Hallo. Willkommen.

Für ca. 10 Grad Nachts reicht der 350er mMn völlig. Habe mit dem schon sehr gemütlich bei -2 Grad geschlafen (da ist aber jeder Mensch anders), aber auch im Hochsommer einfach nur als Decke falls die Füsse kalt werden. Auf den PCT würde ich ihn aber vermutlich nicht mitnehmen sondern was wärmeres.

Bzgl. Isomatte. Schläfst du auf dem Rücken und bewegst du dich nicht? Dann könnte es gehen. Für mich als Bauch- Seitenschläfer und Rumwälzer geht die Matte nicht klar. 

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Dankeschön schonmal! Was hast du dann bei -2Grad drin an, das das easy hinhaut?  Klar ist jeder anders aber man muss ja irgendwie vergleichen.

Zur Isomatte: Seite und durchaus ein bisschen, weil sie zu laut ist oder warum? Was wären denn Alternativen? Schlafe bisher auf einer Schaumstoff Isomatte ala Aldi und fand die im Vergleich himmlisch bequem.

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Denke für den PCT macht der 450 Sinn. Ich habe den mit hydrophober Daune und Quantum Pro und war bei so mancher nassen Nacht sehr dankbar. Im Vergleich zu meinem Yeti Schlafsack sind die Daunen nicht verklumpt.

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Bzgl der Xlite würde ich an deiner Stelle eher die women‘s Version statt der regular nehmen. Ausreichend lang und aber wärmer bei gleichem Gewicht.

Was den PCT angeht, hängt das nicht zuletzt davon ab, wann du los willst. Ein Start im März und ich würde den 450er nehmen, ansonsten den 350er.

Auch Kungsleden etc, ab Ende August willst du da auch evtl den wärmeren, wenn du Angst hast, es könnte dir zu kalt werden.

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vor 18 Minuten schrieb zeank:

Bzgl der Xlite würde ich an deiner Stelle eher die women‘s Version statt der regular nehmen. Ausreichend lang und aber wärmer bei gleichem Gewicht.

Aber eben doch die 4cm zu kurz, will nicht mit dem Kopf immer runter rutschen oder mit den Zehen auf dem Boden liegen (gerade wenn ich mich mal strecke) Aber vllt bestell ich wirklich mal beide. Hab leider noch keinen Laden mit der Neoair Women zum Probeliegen gefunden. Danke :)

bearbeitet von Robinie

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vor 3 Minuten schrieb Robinie:

Aber eben doch die 4cm zu kurz, will nicht mit dem Kopf immer runter rutschen oder mit den Zehen auf dem Boden liegen (gerade wenn ich mich mal strecke) Aber vllt bestell ich wirklich mal beide. Hab leider noch keinen Laden mit der Neoair Women zum Probeliegen gefunden. Danke :)

Je nachdem wie Du schläfst ... ich mach das zB so, dass mein Kopf gar nicht auf der Matte selbst liegt sondern auf Kram, den ich mir zusammensuche (Rucksack, Beutel, Klamotten, Essen ...). 

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vor 8 Minuten schrieb Robinie:

Aber eben doch die 4cm zu kurz, will nicht mit dem Kopf immer runter rutschen oder mit den Zehen auf dem Boden liegen (gerade wenn ich mich mal strecke) Aber vllt bestell ich wirklich mal beide. Hab leider noch keinen Laden mit der Neoair Women zum Probeliegen gefunden. Danke :)

Ich habe auch die Woman und bin super happy damit. Mollig warm von unten, gemütlich und bin sogar noch 3cm größer. Schlafe (Kopf auf der Matte) aber auch oft mit angewinkelten Beinen... Hab das Gefühl, dass das Rascheln von zu Anfang deutlich abnimmt. Bei mir ist sie i.d.R. nicht super prall aufgepumpt, dann passt sie sich dem Körper angenehm an (Seiten-/Bauchschläferin).

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wenn man nicht gerade leicht aufwacht, empfinde ich das von vielen Leuten beschriebene Rascheln (okay ist schon irgendwie vorhanden) wirklich nicht störend. Auch eine 2te Person im selben Zelt kann da schlafen..
Vielleicht ein Privileg der Jugend :D
Zum quilt kann ich leider nicht viel sagen, bin auch noch auf der suche ^^

beste grüße georg 

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Okay, danke euch zwecks der Isomatte, ich werd mir sie dann auf jedenfall genauer anschauen! (:

Wahrscheinlich muss ich ne Münze werfen. Der dünne wird irgendwann mal zu kalt sein und der warme irgendwann mal zu warm.

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vor 14 Minuten schrieb Robinie:

Wahrscheinlich muss ich ne Münze werfen. Der dünne wird irgendwann mal zu kalt sein und der warme irgendwann mal zu warm.

Ich stand vor derselben Entscheidung. Man hat mir hier im Forum dann im Zweifelsfall zum wärmeren geraten (450er Cumulus). Wollte mich eigentlich zurückhalten, da ich noch nicht so viel Erfahrung habe, aber bei meiner Tour auf Madeira war ich ganz froh drum (3 - 10 Grad nachts? Weiß es aber nicht genau) - hatte mich da selbst gewundert, aber hängt ja auch von Erschöpfung, Feuchtigkeit, Wind, wie viel man gegessen hat etc. ab. Und ist sehr individuell.

Meine recherchiert zu haben, dass Frauen tendenziell etwas mehr Wärme brauchen (weniger Muskelmasse, andere Durchblutung...), aber bin nicht sicher, ob man das so sagen kann.

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vor 15 Minuten schrieb sja:

Meine recherchiert zu haben, dass Frauen tendenziell etwas mehr Wärme brauchen (weniger Muskelmasse, andere Durchblutung...), aber bin nicht sicher, ob man das so sagen kann.

Das ist sogar wissenschaftlich erwiesen. Die Durchschnittsfrau braucht es ein paar Grad wärmer als der Durchschnittsmann. Nun muss Frau nur noch wissen, ob sie dem Durchschnitt entspricht. ;)

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Ich wäre eher für den wärmeren. Ich friere auch viel schneller als so der allgemeine Trend im Forum. Probier mal aus ob ein Quilt was für Dich ist. Ich hatte mir einen bestellt und zurückgeschickt - ist nicht mein Ding, ich finde Schlafsack wärmer und 'gemütlicher' :)

LG Heike (weiblich ;))

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@Robinie, auch ich rate Dir zu dem Cumulus Quilt 450. Ich achte zwar auch stark aufs Gewicht, doch beim Schlafen sollte man schon den Kompromiss eingehen und die 110g Mehrgewicht tragen. Die kann man dan irgendwo anders einsparen.

Ich finde, die Oberschicht mit Pertex Quantum Pro ausgestattet und hydrophobe Daune lohnen sich total.  Das habe ich für meinen Sommerquilt auch so gemacht. Cumulus macht das super, ich bin begeistert von denen.

Ich habe auch einen Comforter, noch damals gekauft, als die Fußboxen bei den Quilts zugenäht waren. Schon nach kurzer Zeit habe ich gemerkt, dass eine Fußbox Vorteile hat (Kleidung und Elektronik kann man da auch gut nachts reinstopfen), und habe mir dann nachträglich einen Reißverschluss eingenäht. Mittlerweile lassen sich Fußboxen an deren Quilts per Reißverschluss öffnen, und der Quilt kann wie eine Decke verwendet werden. Von daher rate ich Dir direkt zum Quilt.

LG Thomas (männlich und verfroren :))

 

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Drehst du dich viel in der Nacht? Für mich ist in dieser Hinsicht ein Quilt extrem vorteilhaft. Habe viel mehr Bewegungsfreiheit. Früher hat sich immer irgendwas blöd verdreht. Wenn es wärmer ist, den Quilt offen als Decke nehmen zu können, finde ich ebenfalls sehr praktisch.

bearbeitet von sja

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vor 13 Stunden schrieb Robinie:

Wahrscheinlich muss ich ne Münze werfen. Der dünne wird irgendwann mal zu kalt sein und der warme irgendwann mal zu warm.

Ich habe hier gerade was zum Cumulus Comforter-Rating geschrieben.
https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/2049-pimp-my-comforter-cumulus-l500-l430-m400-m350/?do=findComment&comment=145315
Vielleicht hilft es bei der Entscheidungsfindung.

VG. -wilbo-

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vor 19 Stunden schrieb Robinie:

Dankeschön schonmal! Was hast du dann bei -2Grad drin an, das das easy hinhaut?  Klar ist jeder anders aber man muss ja irgendwie vergleichen.

Zur Isomatte: Seite und durchaus ein bisschen, weil sie zu laut ist oder warum? Was wären denn Alternativen? Schlafe bisher auf einer Schaumstoff Isomatte ala Aldi und fand die im Vergleich himmlisch bequem.

Socken, lange Unterhose, nen Longsleeve und ne Mütze. Denke ich könnte damit auch noch 1-2 Grad weiter runter gehen. Zur Not hat man ja noch ne Daunen- oder Apexjacke und/oder Fleece zur Hand.

Ja, zum einen ist es der Geräuschpegel bzw. das Knistern an sich. Ich kann sonst sehr gut bei Lautstärke schlafen, aber das Knistern nervt mich tierisch. Ausserdem rutsche ich auf der Matte immer rum und runter. Selbst bei der breiten Version. Ich kann darauf nicht gut schlafen, egal wie prall oder "schlaff" ich sie aufpuste. Dazu noch das lästige Ventil. 

Wenn ich denn mal ne Nemo Tensor finde werde ich die mal ausprobieren, auch wenn sie schwerer ist. Viele nutzen auch ne SeaToSummit Matte. Damit habe ich aber selbst keine Erfahrungen.

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Und hast du dich schon entschieden? Kann mich auch nicht zwischen dem 350 und 450 entscheiden.

Mein Ziel ist vor allem der Gr20 in Korsika dieses Jahr und auf 1800 m soll es wohl auch im Sommer mal 5 Grad in der Nacht werden. Und ich schlafe am liebsten ohne Jacke oder 3 Schichten.

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Danke an alle,

war das Wochenende uterwegs und komme erst jetzt zum antworten. Hab eure Aspekte abgewogen und denke es wird der 450er. Zwecks Außenstoff gucke ich mal was das extra gucken soll.  Berichte wenn ich dran denke mal wenn ich ihn habe!

Und Isomatte wirds die neue Neoair Xlite Regular. Die soll ein verbessertes Ventil haben, wurde mir im Outdoorladen erzählt. Hab nochmal die große Probegelegen und fühl mich damit wohler :)

Liebe Grüße Andrea

 

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vor 1 Stunde schrieb Robinie:

Danke an alle,

war das Wochenende uterwegs und komme erst jetzt zum antworten. Hab eure Aspekte abgewogen und denke es wird der 450er. Zwecks Außenstoff gucke ich mal was das extra gucken soll.  Berichte wenn ich dran denke mal wenn ich ihn habe!

Und Isomatte wirds die neue Neoair Xlite Regular. Die soll ein verbessertes Ventil haben, wurde mir im Outdoorladen erzählt. Hab nochmal die große Probegelegen und fühl mich damit wohler :)

Liebe Grüße Andrea

 

würde mich über einen ersten Erfahrungsbericht über den 450er freuen. Wahrscheinlich ist das plus an Daune für feuchte Gebiete auch nicht schlecht, da man dann noch mehr Reserven hat wenn die Bauschkraft leidet.

Wenn man mit dem 350er mit Fleecejacke und langer Unterhose bei 0 Grad noch gut klar kommt, würde ich dann aber lieber den nehmen.

Kann nicht einschätzen wie warm der 450er bei sommerlichen Nächten als Decke ist. Jede Nacht schwitzen will man ja auch nicht.

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Teste ruhig erstmal im Garten ausgiebig wie du damit Zurecht kommst,  ganz davon ab was hier alle sagen was ja reichen soll. Meiner Erfahrung nach ist kaum was so persönlich wie der eigene Schlaf. 

Wäre ärgerlich wenn du auf Tour merken würdest das es nicht reicht...

 

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Also ich habe jetzt die ersten zwei Nächte im Quilt geschlafen.

Also unruhiger Seitschläfer bin ich vom System schon überzeugt, man kann sich gut drehen ohne das sich alles verdreht etc.

Bei 0 Grad wollte ich das Drehen aber möglichst vermeiden, da beim Drehen doch immer etwas kalte Luft rein kommt. Bei 0 Grad Außentemperatur merkt man das dann schon recht deutlich.

Ich denke, dass für Temperaturen über 0 Grad der Quilt schon ein klasse Produkt ist.

Für Wintertouren würde ich mir aber lieber einen Schlafsack holen der weniger Luftzug hat.

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      Das zentrale Parameter an dem man experimentieren muss ist die Perforation der Folie. Wo hier das richtige Maß an „Lochung“ liegt habe ich noch nicht endgültig feststellen können. Zu viel Luftdurchlass mindert die Isolation, zu wenig sorgt für Kondensation die es auf jeden Fall zu vermeiden gilt. Möglicherweise baue ich nochmal einen zweiten Prototyp mit ein paar Änderungen.
       
      Ihr könnt die Idee ja mal auf euch wirken lassen und ein bisschen „thinking outside the box“ betreiben. Beste Grüße. L
       





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      Neue Puffy gesucht
      Nachdem sich meine hochgeschätzte Dynafit Goorihorn 2 Kufa Jacke (364g, Size small ohne Kapuze) nach fast 5 Jahren intensiver Benutzung langsam auflöst, bin ich auf der Suche nach einer neuen (und leichteren) Puffy Jacke. Kufa ist wünschenswert, aber auch (hydrophobe) Daune ist denkbar.
       
      Einsatzgebiet und gewünschte Eigenschaften:
      Die Jacke habe ich praktisch immer an wenn es etwas kälter ist. Egal ob zum wandern, spazieren gehen, in die Stadt oder in die Arbeit. Bei Regen und im Herbst/Winter trage ich noch eine Alpkit Gravitas Regenjacke drüber. Beim Trekking habe ich die Jacke oft auch bei Bewegung an, oder dann im Camp.
      Gewicht < 300g für Größe small, idealerweise ~250g oder weniger
      Preis < 160€
      Kapuze nicht notwendig aber ok
      Am besten Kufa, Daune aber auch möglich
      Durchgehender Reißverschluss
      Taschen links/rechts außen wünschenswert + evtl. auch eine innen
       
      Bisherige Auswahl an Jacken die schon nahe an meine gewünschten Eigenschaften kommen (bitte gerne Erfahrungen zu den Jacken nennen):
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      Montbell US Thermawrap Jacket (252g für den Parka) -> Preis ok, aber wieder Import aus JP notwendig? Insgesamt gefallen mir die Produkte von Montbell schon sehr gut für das Ul-Trekking.
      Decathlon Daunenjacke oder Kufa Jacke (345g für die Trek 100 Kufa ohne Kapuze, 290g für die Daunenjacke mit Kapuze) -> Preis sehr niedrig, gefühlsmäßig scheint die Kufa Jacke schwerer geworden zu sein oder täusche ich mich da? Daunenjacke wäre in Ordnung, hat mich allerdings bisher vom Schnitt/Farbe/Stoff nicht überzeugt.
      Patagonia Micro Puff Jacke (224g für die Jacke ohne Kapuze) -> gefällt mir sehr gut, leider preislich bei meiner bisherigen Recherche out of range.
      Cumulus Inverse (310g) -> Torray Airtastic habe ich leider noch nicht selbst gesehen. Wie sieht die Haltbarkeit des Stoffs aus? Preis etwas drüber.
      Cumulus Inverse (175g) -> Preis auch etwas drüber.
      Cumulus Climalite Full Zip (335g) -> Tolles Teil, Preis und Gewicht aber etwas zu hoch
      EE Torrid APEX Jacke (224g/ 7.9 oz) -> Tolles Teil, aktuell für 162 USD, aber Versandkosten + Einfuhrumsatzsteuer/Zoll machen die Jacke leider wieder unattraktiv (gilt leider für die meisten US Produkte)
       
      Habt ihr Erfahrungen zu den oben genannten Jacken? Ggf. könnt ihr mich auch noch überzeugen eine der oben genannten Jacken zu wählen. Habt ihr weitere Empfehlungen für Jacken die ich noch nicht auf dem Schirm habe?
      Vielen Dank an euch!
       
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