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Ultraleicht Trekking

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Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 14.07.2020 in allen Bereichen

  1. Mein Hiko kann jetzt alle Ruder der Familie aufnehmen. Dank einer PVC Spende aus dem Forum und den Kleberresten vom Anbau einer Finne. Die 2 Netze: https://outdoorfritzen.de/Decksnetz-elastisch-Breite-17-cm Es folgen noch Ösen zur Befestigung zweier Packrafts...
  2. 1 Personen shelter, XUNSHANG

    disrupted und ein anderer reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Der Lieferumfang wiegt 885 g und setzt sich wie folgt zusammen: Fly, 335 g Apsis, 95 g Inner, 345 g 8 Heringe & 1 Flicken, 95 g Packbeutel, 15 g Das shelter ist, wahrscheinlich selbst bei stärkeren Winden, recht einfach aufzubauen. Nach dem Setzen der beiden hinteren Abspannpunkte, kann man Vorne gleich die Zeltstange einstellen und die Front abspannen. Jetzt braucht es nur noch die beiden vorderen Heringe und abschließend wird der hintere peak hoch gespannt. Damit steht das shelter ziemlich flott. Die Abspannschnüre haben einen Durchmesser von 2,5 mm. Durch die reflektierenden Einflechtungen ist die Oberfläche rau, sodass die Schnur in den Lineloc´s bei Nässe nicht mehr durchrutscht. Allerdings macht dies das gesamte Verstellen sehr schwergängig. Der Schnitt ist in der Länge recht großzügig und selbst für größere Personen geeignet. Die Maße vom fly sind: Länge, (ohne Apsis), 250 cm Apsis, 110 cm Breite, vorne: 195 cm Breite, hinten: 90 cm Höhe, vorne: 115 cm Höhe, hinten: 55 cm (Aufbau bodenbündig) Die Maße von inner sind: Länge, 220 cm Breite, vorne: 110 cm Breite, hinten: 60 cm Höhe, vorne: 90 cm Höhe, hinten: 54 cm Bei luftigem Aufbau des fly´s bekommt man im vorderen Bereich beim inner 5 cm mehr Höhe. Mich interessiert allerdings in erster Linie das Schlecht-Wetter-Setup. Ein shelter offener und höher aufzubauen ist ja fast immer möglich, beim niedrigen Aufbau wird es bei vielen sheltern meist problematisch. Die Apsis erweitert den überdachten Raum nochmal um 110 cm und ist überraschend gut geschnitten. Selbst beim bodennahem Aufbau des shelters bleibt an der Apsis, eine handbreit Luft unterm Saum erhalten. Dies dürfte bei Regenwetter für ausreichend Luftzirkulation sorgen. Die Überlappung von Apsis zu shelter ist reichlich und erfreulich passgenau. Die Spannung des beaks kann sehr gut an den verstellbaren Schnallen reguliert werden. Als Kritikpunkt wäre lediglich die ungünstig platzierte Aufnahme der Apsis-Schnalle in der Spitze zu nennen, sowie eine zu kurze Abspannleine die nicht bis zum Front-Hering reicht. Unnötigerweise braucht es hier zwei Heringe. Der hintere Peak-Abspannpunkt bringt eine hohe Zuglast auf diese Spitze und zieht das fly in unschöne Falten. Vom Entwurf her ist, ist diese Abspannung aber schlau konstruiert, weil damit das Problem der hinteren Stange nach außen verlagert wird. Und für alle die keinen Mastwurf knoten können, gibt es hier übrigens eine gute Ersatzlösung. Der Ring hätte aber ruhig etwas größer ausfallen können. Das inner ist, wie gesagt schön lang aber ein wenig niedrig. Im Frontbereich kann ich, mit meinen 1-85, gerade mal so aufrecht sitzen, berühre dabei mit dem Kopf schon das Netz. Beim Anziehen der Schuhe und zum Kochen ist das nicht optimal aber immer noch okay. Das Abspannen des inners im fly finde ich nicht besonders gelungen. Die beiden hinteren Gummizüge werden auf den jeweiligen Hering gelegt und mit den vorderen Schnüren auf Spannung gebracht. Bei niedrigem Aufbau liegt der hintere Bereich des inners sehr dicht am fly an. Da man sich sowieso gerne mit dem Fußteil des Schlafsack Kondenswasser abstreift, wäre mir dort mehr Abstand lieber gewesen. Für einen höheren Aufbau sind die Gummibänder zu kurz, da sie den weiter entfernten Hering nicht mehr erreichen können. Mit zwei kleinen Karabinern kann man das leicht ändern. Die beiden vorderen Abspannpunkte des inners werden ebenfalls ungünstig fixiert. Sie ziehen die Bodenwanne mehr zur Seite als nach vorne. Das macht sich besonders beim niedrigen Aufbau bemerkbar. Wird das fly luftiger aufgebaut, wandern hier die Fixpunkte am Boden weiter nach außen und die Abspannwinkel verbessern sich. Stellt man die Bodenwanne zu stramm auf, bekommt man am Eingang ein kleines Problem beim Schließen des Reißverschlusses. Der 3c Schlitten kommt hierbei nur schwer um die Ecke und der Reißer wird wahrscheinlich genau hier seine ersten Macken bekommen. Nach dem Lockern der Abspannung funktioniert das Öffnen und Schließen wieder einwandfrei, die Konstruktion bleibt aber suboptimal. Das Einhängen des inners in der Spitze wird durch den Griff vom Trekkingstock behindert. Es wäre es sinnvoller gewesen die beiden Fixpunkte für inner und Apsis, mit etwas mehr Anstand zum peak anzunähen. (Foto kommt noch) Leider ist das fly ab Werk nicht wasserdicht. Besonders durch den „Naht-Raupen“ an den Spitzen dringt das Regenwasser ein, um dann hauptsächlich am Fußende abzutropfen. Fürs Erste habe ich nur diese beiden Bereiche, um die Spitzenverstärkung herum, von innen versiegelt. Mal sehen, ob das reicht. Bei Nässe dehnt sich das Zeltmaterial erfreulich wenig aus, nimmt aber einiges an Feuchtigkeit auf. Eine zusätzliche Silikonbeschichtung wäre gut gewesen, hätte aber damit den Stoff natürlich verteuert. Die Weiterreißfestigkeit hält sich wahrscheinlich in Grenzen, was ich aber noch testen werde. Im Großen und Ganzen ist dies ein gutes und günstiges, Einpersonen Schlecht-Wetter-shelter, das endlich mal für größere Leute geeignet ist. https://de.aliexpress.com/item/4000246913433.html Darüber hinaus könnte man das shelter mit kleinen Änderungen optimieren: - Um das Verstellen der Lineloc´s geschmeidiger zu machen, würde ich die reflektierenden Schnüre gegen eine simple 2,5 mm Schnur austauschen. Das als Nebeneffekt, das shelter damit bei Nacht unauffälliger wird, finde ich durchaus von Vorteil. https://www.schnurhaus-onlineshop.de/epages/15508078.sf/de_DE/ - Zum Aufstellen des inners wurden keine Karabiner bei den Lineloc´s eingehängt. Damit ist man beim bodennahem Aufbau weitgehend unabhängig von der Position der Heringe. - Um die Gummizüge in hinteren Bereich des inners verstellbar zu machen, kann man den oberen Knoten lösen, die Gummizüge durch die Schlaufen fädeln und jeweils mit einem Tanka ergänzen. - Die untere Abspannschnur an der Apsis könnte man verlängern, sodass diese dann zusammen mit der First-Schnur auf einen Hering gelegt werden kann. - Und den Ring für die Abspannung des hinteren peak´s, würde ich einfach gegen einen Größeren austauschen. VG. -wilbo-
  3. 2 Punkte
    Mit helaplast plus Härter habe ich sehr gute Erfahrung gemacht. Ach ich sehe gerade, der Härter ist wohl das was du so für besonders giftig hältst. Ist mir bisher so nicht aufgefallen.
  4. Selbstgemachte Trekking-Menüs

    fatrat und ein anderer reagierte auf grmbl für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Mein Standardessen ist Buchweizen-Bulgur. Super Verhältnis von Sättigung zu Gewicht, zumindest rein subjektiv. Und ich muss zuhause nichts vorkochen Alle Zutaten sind zudem lange haltbar - wenn zwischendurch mal länger keine Tour ansteht... Mit den Kennzahlen kenne ich mich nicht aus, aber vielleicht kann mir jemand sagen ob das solide ist: 1471kJ / 347kcal, Kohlenhydrate 70,8g, Eiweiß 7,8 g. Das Wasser muss nur heiß sein, Bulgur rein, dann 10 Minuten ziehen lassen. Ins Wasser kommt irgendeine Soße, bei mir vorzugsweise eine Mischung aus getrocknetem Gemüse (kaufe ich fertig bei https://www.biovitera.de/ mische aber selbst; super Auswahl auch von selteneren Sachen). Das Gemüse muss vor dem Erhitzen schon etwas quellen. So bin ich bei ca 150 Gramm für eine reichhaltige Mahlzeit. Je nach Vegi/Veganer Status sollte als Fettbeilage noch Olivenöl und Nüsse oder Käse oder etwas Wurst (alle diese Sachen bekommt man ja eher mal unterwegs) dazu, dann klappen auch längere Etappen Also 80-90 Gramm Bulgur, 30 Gramm Trockengemüse, 30-40 Gramm Fettbeilage. Hab ich noch nicht über mehrere Wochen getestet, aber bei kurzen Touren für mich passend. Je nach Hunger die Fettbeilage erhöhen ;)
  5. Neue Cumulus-Quilts 2018

    Fabian. und ein anderer reagierte auf momper für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Hier kannst Du jut schauen: https://web.archive.org/web/20180701000000*/http://schlafsacke-cumulus.de/de/kategorien/sleeping-systems/quilt-und-comforter
  6. Hochwertiger Kaffee auch unterwegs

    hiker und ein anderer reagierte auf Maik_F. für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    So, der Topf/die Kanne ist angekommen und konnte heute mal in den verschiedenen Varianten gewogen werden: Das Sieb schließt eng mit der Seitenwand des Topfes ab, so dass keinerlei Kaffeepulver im fertigen Kaffee zu finden ist. Lässt sich alles schnell und unkompliziert auseinander nehmen und wieder zusammensetzen. Macht einen sehr guten Eindruck.
  7. Verpflegung Kom-Emine

    HikeInLaponia und ein anderer reagierte auf tib für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Ich bin gerade in kotel und kann mal ganz kurz berichten. Petrohan Hütte hat dicht gemacht, aber im Pass gibt es einen Imbiss, wo man was zu essen kriegt. Probojnitsa ist auch zu, aber man kann auf dem Gelände problemlos zelten. Vitinja hat kein essen und man muss anrufen, um zu erfahren wo der Schlüssel ist. Selbiges bei Gramadliva Ski Base, aber es gibt einen gefüllten Kühlschrank. Vratnik Shelter ist nur eine Ruine. Selbst die Quelle gibt kaum Wasser ( ist nur eine Pfütze). Hazim ist wohl auch unbewirtschaftet. Ansonsten gibt es auf den allermeisten Hütten essen. Man kann sich essen für den Tag mitgeben lassen ( Brot mit Käse). oft kann man auch einen kleinen snack wie nen Waffelriegel kaufen. aber ich muss sagen, dass ich hier tagsüber recht wenig esse. Es macht auf jeden Fall Spaß hier. Wenig Leute unterwegs ( in 12 Wandertagen gerade mal 8 plus ein paar tagestouristen gesehen). Aber der Weg hat auch seine Tücken. Mit englisch kommt man aber oft nicht sehr weit. Selbst junge letzte sind das keine Garantie. In einer Woche kann ich auch mal meine Waypoints zur Verfügung stellen.
  8. Vorstellungsthread

    Joe_McEntire und ein anderer reagierte auf Splash für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Hallo Ich bin ebenfalls schon langer stiller Mitleser. Ich bin 35 und komme aus der Nähe von Karlsruhe. Beim Trekking bin ich Einsteiger, hoffe aber dass ich nach Corona tiefer einsteigen kann. Viele Grüße
  9. PCT 2020

    Matthias und ein anderer reagierte auf Sandy für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Hallo in die Runde. Hoffe, euch geht es gut. Für alle von euch, die 2021 ins Auge fassen, gibt es zumindest die gute Nachricht, dass Scout und Frodo doch noch mal aufmachen. Aus einer Mail von heute Nacht: "This is awkward for me. Some of you might have felt awkward asking us - strangers - to stay at our house. I’ve never asked our hikers for anything before. Please pre-order a copy. And yes, it is true. We will host hikers in 2021! We want our last year to be a celebration. Join us, if you can."
  10. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    truxx und ein anderer reagierte auf FlowerHiker für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Es tut sich mal wieder etwas. Eben auf Diemelsee.de entdeckt: "Für die Saison 2021 gibt es am Diemelsteig und Uplandsteig etwas ganz Besonderes. Wir richten mehrere Trekkingplätze entlang der Steige ein. Das ist pures Naturvergnügen nach Vorlage der Schweden. Bei denen sind nicht die gewanderten Kilometer wichtig, sondern das man Zeit in der Natur verbringt. Laut einer schwedischen Studie nimmt das Stressniveau um 80% ab, wenn man 72h in der Natur verbringt. Besucht 2021 unsere neuen Trekkingplätze."
  11. Bezugsquellen für MYOG-Stoffe

    questor reagierte auf BitPoet für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Dafür ist seit kurzem 18g DCF in dunkeloliv (neue Farbe) lieferbar.
  12. 1 Punkt
    Ich hatte eben auf meinem HIKO probiert es zu mit TPU (einseitig beschichtet) aufzubügeln - > HÄLT NICHT! - während die Tie Downs mit Helaplast+Härter bombenfest halten, ergo werde das TPU Kleben - ja stinkt und so, aber HÄLT!
  13. Tirol: Wildcampen nimmt überhand

    Roiber reagierte auf mawi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich war vor 2 Wochen 200km auf dem 66-Seenweg um Berlin unterwegs und muss sagen, dass ich sehr überrascht war, wie wenig (meist gar kein) Müll an den Badeseen lag (trotz voller Badestellen, Partys, wildes Camping usw.). Nur leider scheint es nicht überall so zu sein: https://der-potsdamer.de/chaos-im-naturschutzgebiet/ Aus meiner Erfahrung/Beobachtung nach machen übrigens die Angler den meisten Müll. An den Angelstellen liegt oft viel Müll, alles ist zugeschissen und es wird mit dem Auto tief in den Wald bis an den See und Fluss rangefahren. Null Respekt gegenüber der Natur.
  14. Verpflegung Kom-Emine

    Heino reagierte auf tib für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    als ich Ende Juni in Sofia war, hieß es vom Auswärtigen Amt, dass kein Zugverkehr in Bulgarien wäre. Ich konnte aber auf bdz.bg mir ein Ticket kaufen und der Zug fuhr auch. Mittlerweile sind wohl die Corona Maßnahmen hier wieder verschärft worden. Ich habe aber das Gefühl, dass trotzdem alles ganz normal möglich ist. Die Läden haben hier in den Bergen zumindest normal offen. Es gibt wohl ein paar Einschränkungen mit den öffnungszeiten, dass vormittags nur ältere Menschen in die Läden dürfen. Das ist aber vielleicht in den kleinen Orten auch nicht so ein Problem. Auf den Hütten hatte ich das Gefühl, dass corona gar keine Rolle spielte.
  15. Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread

    Matzo reagierte auf zweirad für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ja, machen sie. Ich habe meinen Comforter um eine Kammer verlängern lassen. Wenn ich michr echt erinnere hat das um die 30 Euro extra gekostet. Kommunikation war recht schnell und ich hatte innert Kürze eine Antwort. Kann ich sehr empfehlen. Ich denke daher das auch weitere Sonderwünsche (anderer Stoss) gerne umgesetzt werden. Habs eben nochmal im entsprechenden Faden nachgelesen, wo die 30 Euro bestätigt wurden. Meine Partnerin hat im vergangen Jahr einen angepassten Schlafsack über den Kreator bestellt. Ebenfalls zu ihrer Zufreidenheit. Das Teil gefält mir sogar so gut, dass ich überlege einen Quilt mit diesem leichten Stöffchen (Torray, 19 gr) anzufragen.
  16. Nimm doch diese Waschlappen Tabletten von Rias die sind super dafür nach der Nutzung entsorgen und gut ist. Die nutze ich öfters zum Schrauben und verwende sie mit Bio Ethanol zum reinigen der Hände oder sogar zum desinfizieren
  17. Das Panel auf dem Lenker sieht so aus wie eine Kartenhalterung, die sich gerade verabschiedet :D. Wie macht ihr das eigentlich bei längeren Touren mit dem Ölen der Kette? Bei mir braucht sie spätestens nach 250 km Asphalt und nach 150 km Schotter neues Öl. Bisher reichte mir da ein Lappen mit 20g, aber wenn ich mal eine Woche unterwegs sein will, dann geht das ordentlich ins Gewicht.
  18. Bei dieser Unterscheidung liegt komoot oft daneben? Ist mir ehrlich gesagt noch nie aufgefallen (ich schaue da jedoch nicht genau hin und gleiche es ab). Ich denke mir allerdings auch, dass bei mir dann etwas anders laufen müsste, wenn ich unterwegs überhaupt bemerkte, dass ein Wegabschnitt mal Asphalt statt Schotter wäre und noch mehr würde ich bei mir Verändungspotential sehen, wenn mich das zusätzlich noch ärgern würde. Das wäre mir alles für eine Erholungsaktivität zu analytisch, zu verkopft. Mir ist es in Schleswig Holstein auf dem E1 aufgefallen, dass überwiegend Asphalt oder gar Straße dabei war - nach einem Tag. War dann halt so (tatsächlich etwas über eine Ertappe). Lag aber nicht an kommot, sondern an mir, weil mich die Detailanalyse nicht interessierte blöd halt für die Füße, aber ist dann halt so. Mich dann noch über abweichende Analysedaten zu fuchsen, wäre mir zu viel Wer aber auch den Strichelchen und Linien nicht vertraut, kann Straßenkarte oder Satellit drüber legen. Wer das alles dann abgeglichen hat, dürfte kaum Abweichungen feststellten. Dann kann man endlich mit dem Gefühl wandern, dass man sogar den Untergrund exakt mit eingeplant habe, nichts unvorhergesehenes kommen dürfte aber wehe wenn....
  19. 1 Punkt
    Alpenvereinaktiv ist ja im Grunde Outdooractive, die eine Kooperation mit dem Kompass Verlag haben. Da gibt es vermutlich schon einiges an Daten, das nicht OpenSource ist.
  20. Je dicker der Weg in irgendeiner Karte eingezeichnet, desto ausgebauter die Wege. Je feiner und gepunktet/gestrichelt, desto eher ist damit zu rechnen, dass solch ein Weg sogar auch schon mal gar nicht mehr zu erkennen ist. Ich mag solche Pfade gerne - doch wenn sich bei der Planung heraus stellt, dass ausschließlich ein (langer) Abschnitt zwei Punkte miteinander verbindet, dann meide ich diesen je nach Region tatsächlich schon in der Planung. Wenn dieser jedoch eine Abkürzung darstellt, dann versuche ich es und kann zur Not den drum herum liegenden Weg wählen. Einfach ganz entspannt und nicht zu viel ins Detail planen. Es ist Wandern zur Entspannung und kein Businessplan Ausprobieren, Intuition nutzen. Mit der Zeit spielt sich das ein und man gewöhnt sich an die Genauigkeit/Zuverlässigkeit der mitgeführten Maps.
  21. MYOG 18650 Akku-Adapter für Garmin eTrex

    mawi reagierte auf KlausD für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    super gute Idee. Könnte man da nicht einen Schrumpfschlauch über die Enden ziehen und dicht isses?
  22. 1 Punkt
    Leider gar nicht ^^. Man kann sich aber ein Bild machen worauf man sich einstellen sollte wobei die Details meist erst bei der Begehung feststehen. Ich habe als Beispiel mal den Auschnitt unseres Weges gesnippt. Der Rote Weg war der Pfad Quer durch den Wald und dieser war gut zugewuchert und es gab Querliegende Bäume etc. Der blaue Weg war schon ein besserer Waldweg aber leicht geflutet. Der Schwarze war ein Hauptwanderweg mit Rollsplit und liess sich 1a Wandern. Man sieht deutlich dass die Wege "uriger" werden je schmaler die Linie und je kürzer die Glieder (hihi) sind. Als Faustformel würde ich sagen dass der Rote Weg im Gegensatz zu den beiden anderen nicht mehr mit dem Rad befahrbar ist und je nach Jahreszeit unterschiedlich stark zugewuchert sein kann.
  23. Transparentes Tarp bauen? ;)

    ekorn reagierte auf schwyzi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Nein!! Die Ikea-Folie, von der hier im Forum die Rede ist, die hole ich mir bei Ikea aus'm Folien-Abfallcontainer! @Konradsky hat sie liebevoll "Avfallfollika" getauft Die kann man nicht kaufen, da ist dumpster-diving angesagt. Meist sind es so 2x2,1m große Stücke, die dann so etwa 160g wiegen. Selten finde ich such mal größere Folien.
  24. Leave no Trace - Sonnencreme

    cluster reagierte auf Freigeist 13 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Jetzt hatte ich die Creme mal drauf. Ich kann mich den meisten Kundenbewertungen im Netz anschließen. Bisher habe ich keine Creme gehabt, die so angenehm zu tragen ist (bemerkenswert bei LSF 50+). Bezüglich der Funktionalität kann ich die Creme also auf jeden Fall empfehlen - selbst für den recht hohen Preis. Wie es mit Leave no Trace aussieht, kann ich schlecht beantworten. Wenn ich mich richtig entsinne, wird als UV-Schutz ein chemischer Filter genutzt. Soll wohl eine recht neue Technologie sein, habe dazu leider wenig im Netz gefunden (geworben wird immerhin mit einem umweltfreundlichen image ) . Ich würde Sie nicht in der freien Natur entsorgen (abwaschen oder ähnliches) - wüsste aber auch nicht, mit welcher Creme man das gewissenhaft machen könnte. Ich denke auf Touren, bei denen man alle paar Tage in der Zivilisation duschen kann ist man gut bedient (dazwischen dann Katzenwäsche, wo man sich sowieso nicht eincremt^^) Um auf längeren Touren komplett auf Sonnencreme verzichten zu können, überlege ich mir einen Sonnen/Regenschirm (z.B. Euroschirm Swing Liteflex) in Kombination mit langer Kleidung zuzulegen. Ich hoffe das hilft dir ein wenig. Falls sich etwas an meiner Meinung bzgl. der Creme ändert, melde ich mich natürlich - ansonsten habe ich gefunden, was ich gesucht habe. Beste Grüße!
  25. Tag 7 – Bielerhöhe bis Gargellen - Im Süden Vorarlbergs Tag 7 entlang von „Min Weag“ rund um Vorarlberg führt mich in den südlichsten Landesteil des Bundeslandes. Selbst dieser abgelegene Landesteil ist ideal mittels öffentliche Verkehrsmittel zu erreichen. Ein bisschen Geduld braucht es dann aber doch. Immerhin ist die Strecke von Bregenz auf die Bielerhöhe am Silvretta-Stausee eine der längsten möglichen Strecken die man in Vorarlberg zurücklegen kann. Einmal quer durchs ganze Land. Die letzten Kilometer werden auf der mautpflichtigen, kurvenreichen Silvretta-Hochalpenstraße zurückgelegt. Das dabei Passagiere im öffentlichen Verkehr ebenso mautpflichtig sind wie private PKW oder Motorräder war mir nicht bewusst. So schau ich erstmals blöd aus der Wäsche als mir bereits um kurz nach 7:00 morgens 4,50€ abgenommen werden. Es scheint als wäre nichts umsonst außer der Tod und auch kostet der bekanntlich das Leben. So oder so ähnlich… Auf etwa 2.000 Höhenmeter am Silvretta-Stausee angekommen empfängt mich ein strahlend blauer Himmel. Trotz der Höhenlage und der frühen Uhrzeit ist es bereits warm. Es soll ein heißer Tag werden, mit starken Wärmegewittern ab Nachmittag. Ich plane natürlich nicht diese am Berg mitzuerleben. Der Kanton Graubünden in der Schweiz ist hier oben ganz nah. Selbst Italien ist per Luftlinie nur etwa 30 Kilometer von hier entfernt. Man kann das Dolce Vita förmlich riechen. Die Ärmel meines T-Shirts hochgekrempelt soll es also los gehen. Die hochgekrempelten Ärmel sollen sich jedoch noch bitter rächen. Darauf vergessend verharrten diese die gesamte Etappe über an ihrer Position. Rote, brennende Oberarme sind das leidvolle und mahnende Resultat. Die heutige Etappe wird gelaufen. Quasi als langsamer Long Run für die Woche. Langsam ist dann auch der dominante Begriff in der nachträglichen Notiz in meinem Trainingsplan. Die hohen Temperaturen und die Höhenlage großteils zwischen 2.000 und 2.500 Höhenmetern verlangen mehr ab als erwartet. Das Gelände tut sein übriges. Technische Trails und viele grobe, blockige Passagen hemmen mich in meinem Rhythmus. Trotz mäßiger vertikaler Höhenmeter sind die vorhandenen Anstiege knackig. Dominiert wird die Etappe von der Bielerhöhe nach Gargellen durch atemberaubende Panoramen vom Hochmadererjoch und Vergaldnerjoch, sowie der Durchquerung zweier mächtiger Täler (Garneratal und Vergaldatal). Leider kommt auch dieser Abschnitt nicht gänzlich ohne das für die Alpen übliche „Schotterwegspazieren“ aus (irgendwie müssen die Schnapsflaschen und Knödel ja auch auf die Hütten gelangen). Insgesamt zeigt meine Uhr am Ende von Tag 7 eine Distanz von 27 Kilometern, 1.350 Höhenmeter im Anstieg und 1.900 Höhenmeter im Abstieg bei einer Gesamtdauer von 4:30 Stunden an.
  26. 1 Punkt
    Das Cutogain ist heute angekommen. Erster Eindruck der Bauweise ist ordentlich. Die 90 g Gewicht stimmen. Die vorgefertigten Metall-Ösen gefallen mir schon mal deutlich besser als die Selbstbohr-Geschichten. Aber der Gesamt-Zustand des Panels ist etwas ernüchternd, es sieht insgesamt etwas gebraucht aus. Gut, nach zwei Tagen auf Tour sieht es wahrscheinlich genauso aus. Trotzdem schade. Jetzt (12 Uhr) hängt es gerade aktuell vertikal (also schlechter aber realistischer Winkel zur Sonne) am Fenster außen an einem Ostfenster, die Sonne scheint also sogar noch seitlich drauf, und lädt das Smartphone direkt recht flott von 80% auf 95% in knapp einer Stunde. Da mein Durchschnittsverbrauch täglich bei 25-30% des Smartphone-Akkus liegt, sieht das schon mal gar nicht so schlecht aus, selbst mit Ladeverlusten zur Powerbank. Vielleicht kommt das Cutogain sogar auf die nächste kleine Tour mit anstelle der 10.000er Powerbank, die ich eigentlich angedacht hätte.
  27. Vorstellungsthread

    Wander Schaf reagierte auf faerdich für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo zusammen, nachdem ich wie viele hier schon länger stiller Mitleser bin stelle ich mich mal vor. Ich heiße Maximilian, bin 38 und komme aus der Südpfalz. Auf das Forum bin ich gestoßen weil ich mit meinem Vater den Westweg laufen wollte und wir so wenig wie möglich "schleppen" wollten. Die früheren Trekkingerfahrungen sind eher UH und nicht UL. Liebe Grüße
  28. Vorstellungsthread

    Wander Schaf reagierte auf Laufen20 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hi, da will ich mich doch auch gerne mal vorstellen! Also mein Name ist Hans und ich bin 52 Jahre alt. Ich bin neu hier und freue mich auf interessante Beiträge und Inspirationen. Zu meinen Hobbys zählen neben dem Trekking auch das schwimmen und klettern. Ich versuche jeden Moment meiner Freizeit draußen zu verbringen. Zudem liebe ich das Reisen und habe noch einige Reiseziele die nach Corona hoffentlich in Erfüllung gehe haha
  29. 1 Personen Zelt für Skandinavien/ Schottland

    Vee reagierte auf cico für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Eine Aluminiumstange hat den Vorteil, dass sie bei einem Defekt eher anklickt und nicht so großflächig splittert wie Carbon. Solch einen Defekt kann man unterwegs leicht reparieren. Man kann sich die Stangen auch selbst zusammenstellen, z.B. von extremtextil.de Das Rainbow gibt es manchmal gebraucht in dem Preisbereich. Lieber etwas sparen und dann ein gutes Zelt kaufen, das man gerne benutzt, als einen (un)günstigen Kompromiss eingehen.
  30. 1 Punkt
    Was soll denn beim V4a kompliziert am Aufbau sein? Wenn du tiefhängende Äste hast, dann brauchst gar keine Stange innen. 1.200 Gramm inkl. Innenzelt Asta First Snow (Ali Express). Ich finde das ein geiles Zelt, welches für 1 Person ein wahrer Palast ist.
  31. 1 Personen Zelt für Skandinavien/ Schottland

    Vee reagierte auf grmbl für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Die anderen genannten wären mir wirklich zu schwer. Ich hab auch mit einem 1,5 kg Robens Arrow Head angefangen; wirklich ein klasse Zelt, nur 80 Euro und gut durchdacht. Liebend gerne hätte ich das weiterhin genommen, aber so ein Gewicht ist auf Dauer einfach lästig. Bleiben meiner Meinung nach nur die zwei SMD von deiner Liste. Und auch hier: mit nur 70 Euro mal eben 400 Gramm sparen, das würde so manchem hier im Forum ein Freudenjauchzen entlocken Also ja, die Gewichtsersparnis lohnt sich meiner Meinung nach. Ob das aber mit dem Zelt oder einem anderen geschieht würde ich nochmal überlegen, sicherlich fehlen da noch welche in deinen Überlegungen. Wichtig: Trekkingstock kann wie gesagt durch eine Aufstellstange ersetzt werden. Bei Einwandzelt ist entscheidend, dass es nicht direkt in die Bodenwanne läuft wie bei manchen schlechten Aliexpress-Modellen. Ein Moskitonetz, woraus bei allen Leichtgewichtzelten ja das Innenzelt besteht, hält ja auch kein Wasser ab. Es geht darum, dass du die Außenwand nicht berührst und dass das Wasser nicht direkt in deine Bodenwanne läuft. Zum Lanshan gibts hier im Forum sehr viele ausführliche Informationen; so weit ich weiß waren die Meisten eher positiv von der Qualität überrascht.
  32. Forststeig 12.-14.6.2020

    ptrsns reagierte auf masui_ für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Alter! Das bin ich!
  33. Vorstellungsthread

    superv reagierte auf Nevyn für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hey liäbi Lüüt Schon seit über fünf Jahren als stiller Mitleser, hege ich das Bedürfnis mich mal vorzustellen und später vlt mitzuschreiben. Ich bin bald 38, komme aus der Umgebung von Zürich und habe mich auf weiter Flur in Wald und Berg eigentlich schon immer am Wohlsten gefühlt. Ob bei der fast schon üblichen Trias von Skitouren, Bergsteigen und Klettern oder meinem geliebten Orientierungslauf. Seit über 20 Jahren arbeite ich, neben anderem, in der Outdoorbranche, wobei ich mich auf schwierige Füsse im Besonderen und auf das Trekken im Allgemeinen spezialisiert habe, allerdings viele Jahre noch weit weg von ultraleicht… heute fällt es mir hingegen fast schon schwer ‘traditionelle Perspektiven’ einzunehmen. Aber auch ich habe einen im buchstäblichen Sinne ‘schweren Weg’ hinter mir. Anfang 20 (ich selbst wog um die 60 bis 65kg bei 180cm) waren 25 bis 30kg für mich die Norm bei längeren Treks. Wohlbemerkt mit hunderten von Seiten Lesestoff, Cd-Etui, Discman, Dolch, einem 800gr schweren Wasserfilter etc. Trotzdem hat mich das Gewicht vom schönsten Seinszustand – dem Wandern – nie abgehalten. Und weil ich stets auch gern und viel über lange Strecken gerannt bin, war die vielleicht logische Folge eine Hüftgelenksop wegen Knorpelschaden mit 30. Von nun an wurde die übliche Belastung, insbesondere um die Hüftgurtregion, bei langen Tagesetappen zur Tortur. Ich begann das Gewicht kontinuierlich zu senken. Ich wurde, auch dank techn. Innovationen wie Mp3 Player und Ereader, zum Leichtwanderer mit einer komfortablen Sicherheitszone in Bezug auf Kälte und Essen – zumeist war ich ja auch in feuchtkühlen Gegenden unterwegs. Vier Jahre später folgte eine Zweite schwerwiegendere Zäsur. Zeckenbiss – Borreliose – teilweise Lähmung des linken Fusses (Fussheberschwäche, immobile Zehen). Rund acht Monate und unzählige Rehastunden später war ich wieder unterwegs – jetzt mit Carbonschiene und Fussbandage durch die Slowakei. Auch wenn das Klettern nie mehr dasselbe sein wird und ich mit Steigeisen bis heute meine liebe Mühe habe, das Wandern und Rennen war wieder möglich! Stetes Herantasten an vergangenen Flow beim Gehen war die Devise. Zum Glück heute immer mal wieder mit einem guten Freund der das Weitwandern und Gramme auf die Goldwaage legen ebenso gern betreibt. Die ersten Spätfolgen zeigten sich in den folgenden Trekkingsaisons mehr und mehr. Durch ein verändertes Abrollverhalten, wegen ständig gekrallter Zehen und fehlende, weil gelähmte Fussmuskulatur, war meine Fussgelenksstabilität dahin. Bis zu 20mal abknicken am Tag war keine Seltenheit. So wurde zwar mein Rucksack immer leichter, die Schuhe hingegen schwerer. Doch selbst mit bandagiertem Fuss in den Steigeisenfesten 2kg Bergstiefeln war der Knöchel vor weiteren Verletzungen nicht gefeit. Ein Elend! Diesen Winter wurde nun der Fuss operiert. Die Zehen begradigt und ein künstliches Band eingesetzt. Ich gehe wieder. Taste mich wieder heran. Bis jetzt scheint es zu klappen. Endlich wieder in meinen leichten Salomons. Trainingshalber erst auf dem Jakobsweg quer durch die Schweiz, weiter auf dem Franziskanerweg auf den Gr. St. Bernard und im August in einem Rutsch auf dem Gr. 5 bis Monaco. Wie vermutlich einige hier, planträume ich von den grossen drei Amerikanern. Erst will aber der zweite Bildungsweg abgeschlossen werden... Heute liegt mein Baseweight warm bei 4,8 – feuchtkalt bei 5,9kg; plus Komfortbeutel von max. 1kg (ereader, mp3, akkublock, Schreibzeug, Kamera) Hüätet eu vor Zeckä! und wünschä allerziits liächtfüässigi Schritt! Weitwanderungen: 03 Bolivien Andenquerung 04 Jakobsweg Ch/Fr Einsiedeln-Le Puy 08 Österreichquerung Einsiedeln-Plattensee Th 12 Schweiz Simplon-Maloja 13 Irland Bluestack- und Westernway Th 14 Alpe-Adria-Trail Th 15 Irland Wicklowway Th 15 Schweden Kungsleden Nord Th 16 Slowakei Weg der Helden (Abbruch in etwa der Hälfte wegen Carbonschienenbruch) 16 Schwarzwald Ostweg 17 Schweden Kungsleden Süd Th 17/18 Schweiz Jurahöhenweg 18 Schweiz Alpenpassweg, nicht abgeschlossen 19 Madeiraquerung Th
  34. Vorstellungsthread

    Wander Schaf reagierte auf Percy1992 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Moin, dann stell ich mich auch mal vor. Ich bin seid einer Weile stiller Mitleser und komme eher aus dem Bikepacking. Ich bin hier gelandet dank @ChristianB mit dem Wille mein Equipment leichter zu bekommen. Kurz zu mir: Ich bin 27 Jahre jung und Maschinenbauingenieur aus Chemnitz. Mein Gebiet ist das Rennrad, Gravelbike und MTB fahren. Gern auch mal längere Strecken (bis 400km). In letzter Zeit habe ich gemeinsam mit @ChristianB mehrere Overnighter unternommen und in den vergangen Jahren war ich unter anderem mit dem Rad an der deutschen und polnischen Ostsee (bis Danzig) unterwegs. Ende Juli habe ich meine erste Mehrtageswanderung geplant. Da wird es für mich voraussichtlich auf den Harzer Hexenstieg gehen und im August mit meiner Partnerin dann auf den Kammweg oder den Albmühltal-Panoramaweg. Die Packliste dazu habe ich bereits ausgearbeitet und das notwendige Equipment, dank des Forums hier, größtenteils besorgt. Mein Basisgewicht liegt aktuell bei 6,1kg, mit Essen und Getränken dann bei max. 10kg. Es hat auf alle Fälle nicht lang gedauert mich mit dem Gedanken des leichteren Reisens anzufixen, weshalb in ein paar Tagen mein Zpacks Duplex dann auch hier ankommen sollte Ich freu mich jedenfalls jetzt Teil eines solchen coolen Forums zu sein
  35. Vorstellungsthread

    Dennis reagierte auf Mephisto für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Servus zusammen, ich komme aus der Oberpfalz und hab outdoormäßig schon bissl Erfahrung. Bin über Survival zu ODS gekommen, dann einige konventionelle Touren in Deutschland und Schweden, hier zuerst Bohusleden, Siljansleden, südlicher Kungsleden, Padjelantaleden und schließlich viele Jahre Sarek... Bin jetzt durch immer mehr Umstellung auf Titan auf andere Bezugsquellen gekommen und damit auf eine tolle ukrainische Firma namens Liteway. Heute ist das PyraOmm Tarp gekommen und hab mich damit schon gut angefreundet. Und damit war ich angefixed vom UL-Gedanken. Viele Grüße Benni
  36. Vorstellungsthread

    Wander Schaf reagierte auf Freestyler für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Thomas aus der Schweiz (ja, ursprünglich Bundesrepublik Deutschland ) - versuche einfach, der Lebenszeit mehr Leben zu geben - und in diesem Sinne erscheint mir Ultralight Trekking ein enorm wertvoller Beitrag zu sein. Bin noch recht am Anfang des Themas. Freue mich immer über Leute, die gemeinsam was unternehmen wollen, aber langsam, ohne Stress, um etwas zu erleben im Hier und Jetzt ...
  37. Vorstellungsthread

    Wander Schaf reagierte auf Der Ösi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Moin zusammen,wie der Nick vielleicht den einen oder anderen vermuten lässt, komme ich ursprünglich aus Österreich, genauer gesagt Niederösterreich und dort aus dem Nordwesten (wo sich im Waldviertel die Bären und Wölfe Karpfen und Rehe gute Nacht sagen).Vor über 30 Jahren hat es mich im Rahmen eines Ferienjobs in den Norden verschlagen – genauer gesagt nach Hamburg.Hier hab ich 1990 sozusagen "politisches Asyl" bekommen (damals war noch nix mit Österreich in der EU und so) - und inzwischen auch das Aufenthaltsrecht. Die Sprache spreche ich auch mehr oder weniger leidlich. Meine Kollegen und Bekannten behaupten zwar das Gegenteil, aber ich sehe es als Beweis meiner sprachlichen Fähigkeiten, dass ich zumindest ab und an als Bayer (ok, für Norddeutsche sind das ja auch Ausländer) "erkannt" werde.Mit Outdooraktivitäten hab ich seit eben diesen 30 Jahren wenig bis nix zu tun – in der Großstadt auch etwas schwierig, und da hatten andere Dinge eine höhrere Priorität. Geldverdienen, teure Hobbys, sowas wie Karriere machen (schön wär's)...Inzwischen hab ich dem Motorradfahren, Tennis, Golf, usw abgeschworen, bin nur noch ehrenamtlich im Katastrophenschutz engagiert und hab über diese "Outdooraktivitäten" in der letzten Zeit wieder mehr Zugang zum "draußen unterwegs sein" gefunden.Ich bin in der Medienbranche/Medienproduktion tätig, und gerade die dort vorherrschened Schnellebigkeit und IT-Lastigkeit löst in der letzten Zeit immer öfter die Frage aus: "Muss das eigentlich alles immer höher, schneller, weiter, noch mehr Technik sein?"Zum Brötchenverdienen vielleicht - aber da man sich ja angeblich ab 50 (oder war es ab 40? oder schon ab 30?) sowieso zurückentwickelt, passt meine Lebensplanung besser denn je:Ich würde mich gerne zurückentwickeln – zumindest möchte ich meine Freizeit mehr und mehr draußen verbringen, wie ich das in meinen ersten 18 Lebensjahren gemacht hab.Als Kinder und Jugendliche waren wir jeden Tag draußen (ja, auch im Winter) und fast jeden Tag im Wald (Kunststück, war ja auch vor der Haustür).Inklusive Übernachtung, Feuer machen und so weiter. War normal.Die Eltern und Großeltern fanden das manchmal gut (weil sie uns los waren), manchmal weniger gut (wenn wir nicht auffindbar waren) und manchmal eher suboptimal (ich sag nur Vaters Schrotflinte zur Rattenjagd, aber das ist eine andere Geschichte).Angefangen mit der Rückentwicklung (vielleicht kann man es selbstbewusst auch Rückbesinnung nennen?) haben wir vor drei Jahren mit einem eigenen kleinen Schrebergarten, in dem wir jetzt auch immer öfter kochen (natürlich NICHT über offenem Feuer = Verboten) und in dem wir natürlich auch nicht übernachten (=auch verboten).Das ist schon ganz nett - aber mich ziehts immer mehr in den Wald. Übernachten ist allerdings gerade in den Wäldern in Hamburg nicht so gern gesehen, daher werden jetzt die nördlichen Bundesländer nach Möglichkeiten erkundet. Warum nun UL-Trekking? Zum Einen weil ich selbst etwas zu schwer bin mich wenn schon nicht in Richtung UL, so doch in Richtung Leichter entwickeln möchte, zum anderen, weil mir hohe Lasten auf dem Rücken aufs "knorpellose" rechte Knie schlagen und daher die Maxime gilt: Je leichter, desto besser. Was mich hier erwartet weiß ich noch nicht – da ich zu Beginn nichts bis wenig Sinnvolles beitragen kann, werde ich aufmerksamer Mitleser sein und – ich hoffe ihr seid mit Geduld gesegnet - Newbiefragen als ein mit gefährlichem Halbwissen (ich sag nur: Internet!) bewaffneter Großstädter stellen.Und wer weiß - vielleicht hilft mir der eine oder andere ja bei der Rückentwicklung zum jenem "Landei", das ich einmal war. Und beim Abnehmen - sowohl um den Bauch rum als auch beim Gepäck.Liebe Grüße,Der Oesi
  38. Vorstellungsthread

    Wander Schaf reagierte auf BruderBleistift für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo in die Runde durch Empfehlungen aus dem MTB-Forum bin ich auf dieses Forum aufmerksam geworden und habe mich aufgrund der vielen hilfreichen Beiträge gleich angemeldet. Grund für den Beitritt in das Forum ist eine kleine anstehende Bikepacking Tour. Wenn mir diese Art zu reisen Spaß bereitet, werden sicherlich viele weitere folgen und der Drang nach immer leichterem und kleinerem Equipment steigen. Kurz zu mir. Mein Name ist Paul, ich bin 29 Jahre alt und aus Potsdam. Ich freue mich auf regen Erfahrungsaustausch und eventuelle neue Kontakte. Liebe Grüße Paul
  39. Vorstellungsthread

    Wander Schaf reagierte auf st3ka für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo zusammen, ich bin hier seit einiger Zeit stiller Mitleser und habe mir nun ein Konto angelegt um "einzusteigen". Mein Name ist Florian bin 31 Jahre jung aus Köln. In der Kindheit war ich viel auf Campingplätzen das ganze ist seitdem etwas eingeschlafen. Letztes Jahr habe ich eine Hüttentour gemacht , klassisch mit Übernachtung dort, und da hat sich der Eindruck verfestigt das "einfach mal raus" ein sehr gutes Gefühl ist. Ganz UL bin ich sicherlich noch nicht unterwegs aber ich würde gerne dieses Jahr mit ein paar kleineren Wochenendtouren per Zelt anfangen und schauen wo mich das ganze noch hinführt. Toll finde ich wieviel Know How hier vorhanden ist und auch bereitwillig geteilt wird. Liebe Grüße
  40. Vorstellungsthread

    Marten reagierte auf Bird für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hi! Ich habe hier schon viel gelesen und auch viel gelernt. Jetzt bin ich auch endlich angemeldet! Ich bin Melanie (42) und komme aus Kanada (Quebec). Ich wohne jetzt in Österreich (NÖ), aber mein Deutsch ist leider noch sehr limitiert...Entschuldigung im Voraus. Hiking und Ski Touring mache ich gerne seit über 20 Jahren, viel in Quebec (Mont-Groulx/Uapishka, Chic-Chocs, verschiedene Nationalparks, etc) und USA (White Mountains, Green Mountains, Adirondacks, etc). Damals überhaupt nicht UL, wegen manchmal sehr abgelegene Orten und Bergen wo man braucht relative viel für Mehrtagig selbstandig Überquerungen. UL habe ich zuerst in Österreich entdeckt, aber wo man auch nicht immer versteht warum eine Frau draußen schlafen willst und keine Angst hat. Habe ich auch entdeckt, dass die Jäger sind etwas anders als was ich kennt und dass die gefärlichste Tier im Wald ist vielleicht die kleinste (Zecken)... Bei hiking bin ich hauptsächlich alleine mit Tarp und Bivi unterwegs. Mit meinem 3 Jahre alt Sohn versuche ich heuer vielleicht auch ein Paar Bikepacking trips mit Anhanger zu probieren. Ich freue mich über viele Austausch und neue Kontakte Lg, Melanie
  41. Vorstellungsthread

    Wander Schaf reagierte auf Jones für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Dann stell ich mich auch mal vor Hi, ich bin Jones, anfang 30 und schon länger lese ich mich hier durch die Foren. Da die Ultralight-Community zwar wächst, aber verhältnismäßg ultraleicht zur "restlichen" Outdoorcommunity ist, dachte ich mir, es kann nicht schaden, sich hier mal anzumelden und sich auszutauschen. Darüber hinaus gibts ja nunmal auch noch weitere interessante Themen hier in den Foren, abseits vom Begutachten der Feinwaage. Es hat sich einiges bei mir verändert, seitdem ich längere Reisen antrete: Eigentlich waren es auch eher Roadtrips mit rausgestrecktem Daumen (Neuseeland, Spanien, Osteuropa und der Balkan und natürlich Deutschand) mit einigen vielen vereinzelten Wanderungen von bis zu 5-10 Tagen, die mich an viele schöne Orte gebracht haben. Wenn ich mich dran erinnere, wie ich mit ein paar Kecksen von Olcusz bis nach Krakau in Polen gewandert bin, weil mein Platzmanagment in meinem damaligen Rucksack im Grunde genommen nicht vorhanden war, mir Wanderwege von Google Maps in Paint eingefügt, nummeriert und ausgedruckt wurden, weil ich damals kein Smartphone hatte, muss ich schmunzeln, wie sich meine komplette Herangehensweise dahingehend verändert hat. Ich freu auf den Austausch und hab auch schon ein paar Themen im Kopf, die ich hier gerne teilen will Achso, ich hab auch schon was in dem Thread "PCT-Alternativen" geschrieben. Is' der letzte Eintrag... falls mir da jemand helfen könnte, hehe... https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/9563-pct-alternativen/
  42. Vorstellungsthread

    Wander Schaf reagierte auf Clemens für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo liebe Community, Mein Name ist Clemens, ich bin 26 Jahre und Physiotherapeut in und aus Berlin. Seit einem Jahr lese ich in etwa hier im Forum mit oder beteilige mich rege an einigen Themen und bin wirklich begeistert, wie viel wissen und Know-How in vielen von euch schlummert. Was für eine große Bereicherung, eure Meinung zu Ausrüstungsgegenständen, Packlisten, Wanderwegen etc. zu hören. Ich habe seit ca. 10 Jahren Erfahrungen sammeln können auf vor allem 5-10-tägigen Mehrtageswanderungen. Dabei ging es mir auch immer schon drum, minimalistisch unterwegs zu sein. Aber trotzdem wog der riesige FR Rucksack nie unter 20kg. Deswegen begann ich umzudenken und überlegte mir, dass das Problem vielleicht nicht nur die Menge der Ausrüstung sei, sondern auch die Art. Es ist ein anhaltender Prozess, aber nicht nur im Rucksack, sondern auch im Kopf (und im Geldbeutel) bin ich seitdem leichter unterwegs. Sportliche Grüße Clemens
  43. Vorstellungsthread

    Wander Schaf reagierte auf Karsten für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo zusammen, ich bin bisher eher stiller Mitleser und wollte mich nun auch mal vorstellen... mein Name ist Karsten, bin mittlerweile 31 und komme aus Erlangen (Franken). Von ultra light bin ich zwar noch ein Stückchen entfernt aber die Lernkurve ist steil. Ich reise viel und war schon immer gerne draussen aber meine ersten "richtigen" trekking Erfahrungen (seit der Wehrdienstzeit zumindest ) stammen aus den letzten 2 Jahren: Nördlicher Kungsleden Abisko bis Kvikkjokk Anfang vom Sentiero della pace (Passo Stelvio bis Passo Tonale überwiegend im Zelt) Tasmanien (Overland, Southcoast, Western Arthurs Traverse, Freycinet loop und ein paar kleinere Touren... es ist traumhaft da!) Eigentlich hätte ich seit Anfang April auf dem PCT sein sollen, aber wie das Leben so spielt ist da vorerst nichts draus geworden. Ich hatte schon länger vor mehr in der näheren Umgebung nach Zielen und kleineren trips zu suchen statt immer nur die große weite Welt im Blick zu haben. Die aktuelle Situation forciert das nun etwas Da es dabei dann eher schwierig werden dürfte spontan unterwegs Reisepartner zu finden würde ich mich (sobald es die Situation wieder vertretbar zulässt) sehr über offline Kontakte freuen!
  44. Vorstellungsthread

    Wander Schaf reagierte auf Harakiri für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Das Nordkapp ist gerade bei Radreisenden sehr beliebt. Natürlich ist es spektakulär, weshalb es auch oft weiterempfohlen wird. Nur ist der Rest von Nordnorwegen einfach noch schöner! Den Nordkapptunnel zu durchfahren ist jedenfalls kein Spaß bei der Steigung und der stickigen Luft. Die Straßen in Norwegen sind teilweise sehr schmal und im Sommer durch die Touristen hoffnungslos überlastet. In den Bergen im Süden kann es durchaus mal passieren, dass man von der Fahrbahn gedrängt wird. Man kann es gut mit den Alpen während der Weihnachtsferien vergleichen, wenn die ganzen Touristen anreisen. Zum Wandern ist Norwegen toll, aber auf dem Rad würde ich persönlich eher hinter Trondheim auf die E45 im Inland Schwedens ausweichen. Das ist landschaftlich weniger viel spektakulär, aber dafür ist die Straße extrem angenehm zu fahren und man braucht weder Karte, noch irgendein Navigationssystem, weil sie teilweise hunderte Kilometer am Stück keine Abzweigungen hat. Der Inlandsvägen ist auch nachts befahrbar, anders als die Strecken ab Mittelnorwegen, bei denen man oft Fähren nehmen muss. Wobei das natürlich alles Geschmackssache ist. Viele Leute würden vermutlich für Norwegen argumentieren. Landschaftlich schöner ist es, nur eben stressiger. Vegan kann man besser in Norwegen essen. An der E45 gibt es teilweise nur alle 100-140km Essen und das an kleinen Dorfläden. Gut befüllte Supermarktregale gibt es aber mindestens alle drei Tage. Man kann glaube ich auch prima zwischen den beiden "Seiten" wechseln und alle großen Gebirgsstraßen mitnehmen, also Trondheim-Östersund, Mo i Rana-Storuman, Narvik-Svappavaara und Skibotn-Karesuando. Das wäre sehr lang, aber man sähe wirklich alle Landschaftstypen dort oben. Die Fv98 zwischen Lakselv und Tana Bru in der Finnmark ist mit dem Rad ein absolutes Highlight. Durchwandern kann man die Gegend dazwischen kaum, aber mit dem Reiserad geht es bestimmt gut. Ich kenne die Strecke nur vom Bus aus. Berlevåg oder Vardø wären interessantere Ziele danach. Beide Orte haben einen Flughafen, anders als das Nordkapp, wo es nur in Skarsvåg einen "teuren" Flughafen gibt. (Wobei Busfahren sowieso angenehmer ist.) Hinter Mehamn ist das "wahre Nordkapp", das Kinnarodden. Allerdings ist es soweit ich weiß nur zu Fuß zu erreichen. Die Strecke soll ausgesprochen schön sein, ich war leider noch nie dort. Mir persönlich hat Dänemark mit dem Rad nicht gefallen, aber das ist wohl Ansichtssache. Die meisten Radreisenden finden es wundervoll. Wenn man eine direkte Strecke durchs Landesinnere nimmt, ist es eigentlich nicht anders als Nordfriesland. Der Süden Schwedens ist finde ich abwechslungsreicher, aber die Strecke ist wesentlich länger. Wenn man von Hirtshals nach Kristiansand fährt, wird es auch direkt richtig spektakulär, während Schweden sich nach Norden hin langsam entwickelt und immer schöner wird.
  45. Vorstellungsthread

    JonasGo reagierte auf Marlene vgn für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo UL-Begeisterte, Ich bin Marlene, 17 und gehe momentan noch zur Schule. 2021 mach ich mein Abi und plane schonmal Weitwanderungen für danach. Ich bin begeistert vom Camino del Norte, vom Nordkapp und vom PCT. Momentan überlege ich aber auch Touren am Wochende mit dem Rad oder Kajak zu machen. Ich wohne im Umkreis von Berlin und finde beispielsweise was zum Spreewald spannend. Falls jmd noch andere Ideen hat, nur her damit! Ich bin blutiger Einsteiger und habe weder UL- noch Trekkingerfahrungen. Meine erste Ideen habe ich von den Büchern von Christine Thürmer @germantourist die ich zufällig in der Bibliothek gefunden habe. Ich bin generell eher minimalistisch, weshalb UL bestimmt einfach toll zu mir passt. Deshalb bin ich ganz neu hier im Forum (seit 27.04.). Ansonsten sind meine Hobbies: Fotografie, Tauchen, Backen und Kochen (vegan). Ich erhoffe mir hier im Forum ganz viele tolle Tipps von freundlichen Menschen
  46. Vorstellungsthread

    Wander Schaf reagierte auf lima.sierra für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo alle! Bin ebenfalls seit einiger Zeit stiller Mitleser und stelle mich endlich mal vor! Ich bin im Sommer letzten Jahres in die Gegend von München gezogen. Davor habe ich fast 10 Jahre in Innsbruck gelebt und bin seitdem begeisterter Wanderer Bin 29 Jahre alt, meistens zu Fuß unterwegs, aber in der Münchner Gegend auch immer öfter mit dem Gravel-Bike. Und im Winter mit den Tourenski! Ansonsten, abgesehen von kleineren Overnightern, war ich schon auf dem West Highland Way, GR221 auf Mallorca, Gran Canaria, Teneriffa, im Lemmenjoki-Nationalpark in Finnland und auf dem Kungsleden unterwegs...mit einem Baseweight von mittlerweile zwischen 6 und 8kg
  47. Hallo doman! Tolle Vorstellung! Ich nähe mir ja auch ähnliche Tüten ohne SchnickSchnack, nur eben mit Apex als Füllung, aus den gleichen Gründen. Hab auch lange mit Quilts rumprobiert. Hatte aber immer große Probleme mit kalter Luft, die beim Umdrehen immer irgendwo rein zog, egal wie die der Quilt geschlossen war. Noch zwei Vorteile von geschlossenen Tüten, die ich erst bei der Benutzung beobachtet habe: Wenn man in den Sack steigt, pumpt man automatisch Luft mit hinein und der Loft steht sofort. Und wenn man nachts raus muss bleibt, im Gegensatz zu einem klassischen Schlafsack mit Reißverschluss, den man komplett aufschlägt, die meiste warme Luft im Sack zurück, bis man wiederkommt. Ich habe auch das 27g Ripstop-Nylon von extex verwendet, aber leider verschieben sich hier die Maschen im Stoff. Bei Apex beeinträchtigt das die Funktion überhaupt nicht, sieht aber nicht schön aus. Ich arbeite tatsächlich gerade an einem ersten Sack mit Differentialschnitt. Glaube auch nicht, dass er zwingend notwendig ist, wenn man penibel darauf achtet, dass der Sack nirgendwo spannt, aber mit bin ich auf der sicheren Seite. Und ich wollte es einfach mal ausprobieren. mfg der Ray
  48. CDT Gear-Review

    einar46 reagierte auf micha90 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ein leichtes Hallo alle zusammen! Seit einiger Zeit bin ich wieder im nasskalten Deutschland gelandet und habe mich schon halbwegs wieder akklimatisiert. Da das beim letzten Mal den Eindruck machte, dass es doch recht viele von euch interessiert, kommt hiermit wieder ein kleiner Überblick darüber, was ich so dabei hatte, was sich bewährt hat und was nicht. Die Rahmenbedingungen: Der CDT verläuft durch verschiedene Klimazonen, von nasskalt bis heiß und trocken, von etwa 1200m bis 4300mNN. Ich hatte kein Thermometer dabei, kann also keine akkuraten Angaben über Temperaturen machen, nur schätzen. Ich startete am 21.06.16 an der kanadischen Grenze (Chief Mtn. Trailhead) und kam nach etwa 4500km/ 2800mi am 19.10.16 an der mexikanischen Grenze am Crazy Cook Monument an. Shelter: Tarp: Da ich vor meiner Abfahrt aus Deutschland sehr viel Stress hatte, kam ich leider nicht mehr dazu an irgendwelchen Prototypen zu feilen oder gar ein komplettes Shelter zu nähen, weshalb ich kurzer Hand einfach mit meinem sub100 Tarp losgezogen bin. Genauer genommen dem Nachfolger des vorgestellten Tarps, mit identischen Abmaßen, aber leider ein paar Gramm mehr (Materialschwankungen.. ). Das Tarp ist nicht gerade riesig und man muss doch aufpassen wo und wie man es aufstellt, aber ansonsten war es eine gute Wahl! Ein zusätzlicher Beak wäre schön gewesen, aber so ist das eben. Ich hatte einige Nächte mit ziemlich ungemütlichem Wetter, aber nur zwei in denen ich mir ein etwas geschlosseneres Tarp gewünscht hätte. Bei miesem Wetter kam der Schirm vor die offene Seite um das gröbste abzublocken. Das beste an dem Tarp, abgesehen vom winzigen Packmaß und angenehmen Gewicht, war, dass man es in etwa 30-60 Sekunden aufbauen kann. Es benötigt eigentich nur 5 Heringe um stehen zu können, 8Stk wenn es straff sein soll. Ganz anders als auf dem PCT schlief ich die Mehrzahl der Nächte unter meinem Shelter, da es nachts gerne mal kurz nieselte, trotz klarem Himmel am Abend plötzlich zuzog und schüttete und das Wetter schlicht nicht so berechenbar war. Würde ich wieder nehmen (wenn auch mit Beak oÄ)! Aufstellstange: Die meiste Zeit habe ich tatsächlich einen Trekkingstock mit mir herum getragen. Meine Easton Alu Aufstellstange war viel zu flexibel um das Tarp bei Wind in Form zu halten. Alternativ wäre eine Carbon Stange von MLD eine gute Wahl gewesen (die hatte ich bestellt, dann aber doch nicht genutzt, da ich für den Gila-River den Trekkingstock behalten wollte und es mir zu doof war für die Paar Tage noch meine Ausrüstung zu ändern) Heringe: Für den Hauptabspannpunkt nutzte ich einen Easton Nano (der kurze mit ca 15cm). Die Easton Heringe sind deutlich stabiler als die klassischen V-Profile (daovn habe ich schon meherere verboben) und wiegen auch noch weniger. Für die anderen Punkte waren es 8 Titanheringe (3mm dick, ca 15cm lang) wovon einer als Backup gedacht war und bei Wind dazu diente meinen Schirm ebenfalls zu fixieren. In den ersten Wochen habe ich tatsächlich zwei oder drei verloren, so dass ich guten Gewissens den einen Extrahering mit herum trug. Würde ich genau so wieder nehmen. Unterlage: Klassisches Polycro. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht ganz genau erinnern ob ich zwei oder drei durchgelegen habe. Etwa zwei Wochen vor Schluss musste ich nochmal ein frisches aus der Bouncebox holen, da jemand mein (noch gutes) Poloycro für Müll gehalten und entsorgt hatte... Würde ich wieder nehmen, außer in New Mexico (hier wäre Tyvek oder sowas praktischer) Mückenschutz: Eigentlich nur ein riesiges Kopfnetz, dass sich auch über den Regenschirm spannen lässt. mit ca 100g durchaus tragbar, wurde nur für Montana genutzt. Die Mücken waren eigentlich echt moderat, bis auf einen Abschnitt (Leadore -> Lima) wo wir zwei oder drei Tage von beißenden Fliegen heimgesucht wurden. Das war der einzige Abschnitt, in dem das Mückennetz auch beim laufen genutzt wurde (und mich definitiv vor dem Wahnsinn gerettet hat!). Das Gute Stück wurde nach kurzer Zeit "BugDome" getauft. links: überraschender Schneesturm über Nacht; rechts: der BugDome im Einsatz Schlafen: Quilt: Custom Cumulus auf Basis des 450. Extralang und mit 30g Overfill in der Beingegend wiegt das Teil geschlagene 720g, wobei ich aber kein Gramm Daune missen wollte (Insgesamt sind es ca 510g Daune!). Die Nächte waren deutlich öfter kalt und definitiv auch kälter als auf dem PCT. In Colorado hatte ich einige Nächte in denen es ganz schön frisch war und ich trotz voller Bekleidung ein wenig frieren musste. Genaue Temperaturen kann ich nicht nennen, geschätzt aber minimal -10°C. Isomatte: Das leidige Thema für mich, denn ein Optimum habe ich noch nicht gefunden. Losgezogen bin ich mit einer 5mm EVA (120cm lang, 124g) die an sich OK ist, aber von der Isolationsleistung einfach bald an ihre Grenzen stößt. Nach einiger Zeit wurde diese gegen eine Nunataak Schaummatte ausgetauscht, die zumindest von den Daten & Optik identisch mit der GG Nightlight zu sein scheint, aber im Gegensatz dazu in voller Länge zu kaufen war (die GG ist mir mit 78cm zu kurz, ich bin 1,88cm groß). Gekürzt auf ca 90cm war sie ausreichend lang, musste allerdings als Burrito gepackt werden. Leider ist der Schaum wesentlich schlechter als der von GG, so dass die Matte im Laufe der Tour sehr stark komprimierte. Ab Pie Town hatte ich dann wieder meine 5mm EVA. Die EVA würde ich wieder nehmen und nur für Colorado was wärmeres (zB eine Ridgerest). Hier habe ich noch keine Optimallösung gefunden.. Kissen: meine 11g Kissenhülle erfüllte Ihren Zweck und hielt tagsüber meine Sachen als Packbeutel-Ersatz zusammen. Würde beim nächsten mal zu Hause bleiben (siehe Bekleidung). Rucksack: Natürlich ein MYOG Pack! Seit Anfang 2016 auch bei mir mit Rolltop, was sich sehr bewährt hat. Ursprünglich hatte ich insgesamt drei Rucksäcke dabei (zwei in der Bouncebox) um zu testen, wie das Materialmäßig hin haut: Der erste aus billigem 50g/m² TPU Nylon und 90g/m² Zeltboden machte eigentlich einen recht fragilen Eindruck, besonders das TPU Nylon hatte ich noch nicht zuvor getestet und habe nicht viel davon erwartet. Die anderen beiden waren einmal komplett DxG bzw X-Pac. Zu meiner eigenen Überraschung hielt der Nylon Pack jedoch den kompletten Trail ohne irgendwelche Defekte durch (Ok zwei Tage vorm Schluss bin ich an einem Stacheldrahtzaun hängen geblieben und riss mir eine 5x5mm Dreiangel in den Boden..). Das TPU Nylon delaminierte sichtbar am Rollverschluss, aber die Beschichtung ist noch nicht abgebröselt. Gefunden! Das Geweih konnte ich nicht einfach liegen lassen.. sau schwer aber ziemlich cool Küche: Ansich nicht vorhanden, ich war den kompletten Weg "no cook" Unterwegs (sprich kein Kocher oder Gefäß zum rehydrieren/ "cold-soaking"). Das ging wunderbar und wurde nur am aller ersten Abend vermisst, danach lief es super! Würde ich definitiv wieder so machen! Wasser: Die meiste Zeit hatte ich zwei ganz billige 0,5L Plastikflaschen, für New Mexico dann eine 0,7L und eine 0,6L Flasche für mehr Volumen. Zudem eine 2L Platypus (in die eigentlich eher 2,3L passen..). Maximales Volumen waren somit etwas ca 3,6L, was nur wenige Male komplett genutzt wurde. Beutel für Essen: einfacher Beutel mit Zugschnur aus Gleitschirmnylon. Tat seinen Zweck, ist noch gut in Schuss. (Der ZPacks Cubenbeutel meines Mitwanderers fiel am Ende dagegen völlig auseinander..) Löffel: Titanlöffel von Toaks. Alu versuche ich zu vermeiden und mit einem Plastiklöffel ist es echt kein Spaß sich durch Eiscreme zu arbeiten. Super Teil, ich bin nach wie vor zufrieden damit. Am Körper getragenes: Schuhe: Los ging es mit meinen geliebten Merrell Trail Gloves. Gute Schuhe, halten ca 900-1000mi/ 1500-1600km bei mir. In Breckenridge hatte ich noch ein Paar Saucony Peregrine liegen, die bei mir allerdings für ziemlich üble Fußschmerzen gesorgt haben! Da es sowieso in Richtung New Mexico ging wurden kurzerhand ein Paar Luna "Leadville Pacer" bestellt, in denen ich zufrieden die letzten 850mi/ 1370km zurück gelegt habe. Für Touren in wärmeren Gefilden werde ich absolut wieder in Lunas gehen, ansonsten bleibe ich den Trail Gloves treu. Lediglich bei Matsch sind die Luna Sandalen nervig. Trekkingstock: Fizan Compakt, mit GG Griff. Beim Wechsel der Griffe sollte man die neuen definitiv ankleben, da diese ansonsten langsam runter Rutschen und das Rohr irgendwann oben durchsticht. Als das bei mir passierte zog ich den Griff komplett ab um ihn mit Sekundenkleber wieder anzubringen: Leider wurde der Kleber fest, bevor ich den Griff komplett drauf stecken konnte, so dass ich das überstehende Stück kurzerhand abgeschnitten hatte. Der Griff war weiterhin super ergonomisch und machte keine Mucken mehr! Tatsächlich gelaufen bin ich nicht all zu viel mit dem Stock, bei sehr steilen Passagen war er praktisch, und im Gila River absolut Gold wert. Ansonsten auch öfter mal im Rucksack gelandet. Für Colorado und den Gila gut, ansonsten eben nur als Tarpstange. Hemd: Kurzarm Synthetikhemd zum Knöpfen. Ich war super zufrieden damit! Solange kein Elasthan im Materialmix ist stinken auch Synthetiksachen nicht so schlimm (aus irgendeinem Grund scheint flexibler/ stretchiger Stoff Gestank zu binden). Das Material trocknet wesentlich schneller als meine Merinoshirts und hielt den kompletten Thruhike durch! Einziger Defekt sind ein paar kleine Löcher (2-3mm) die sich am Rücken gebildet haben, wo der Rucksack über der Hüfte aufsetzt. Werde ich auf jeden Fall weiter nutzen! Shorts: Klassische kurze Laufshorts, Liner entfernt. Gibt es nichts dran auszusetzen, nach 1,5 Thruhikes sind die langsam durchgescheuert, aber das ist auch ok (Das sind immerhin ca 6000km) Socken: Darn Tough sind wie üblich super, ich habe ab und zu zwischen DT und Injinji Run gewechselt, einfach um den Füßen mal was anderes zu gönnen. Die Injinji bekommen relativ schnell löcher, aber sind ansonten auch ganz gut. Später dann Barfuß in den Sandalen und die Injinji waren nur als Backup für besonders kalte morgende noch dabei. 45Meilen/ 72km für einen Milchshake Zusätzliche Bekleidung: Warme Schicht: Los ging es mit einem Cumulus Climalite Pullover, der allerdings an der ersten Station in die Bouncebox wanderte. Ohne Kapuze und Taschen ist das Teil für mich wertlos, das sind die einzigen beiden Features, die ich Abends im Camp haben möchte! Zum Laufen sind Puffy Jacken mMn ungeeignet, da man zu schnell anfängt zu schwitzen, die Jacke ausziehen muss und dann doch wieder friert.. Zwischenlösung war für mich dann die Kombination aus einem Patagonia Cap4 Hoody und einer Decathlon Daunenweste. Das funktionierte eigentlich ganz gut so, die Weste hat Taschen, in dem Fleeceteil kann man laufen ohne sofort zu überhitzen. In Wyoming hatte ich nur das Patagonia Teil, es war nicht all zu kalt. Als ich dann jedoch durch Leadville, CO kam, konnte ich nicht widerstehen und kaufte mir ein Melanzana Microgrid Hoodie, welcher von da an meine einzige Isoschicht war. Insgesamt natürlich nicht ganz so warm wie eine Puffy, aber wesentlich flexibler. Ich kann darin noch laufen ohne zu überhitzen, in Kombination mit meiner Windjacke war die Temperatur super zu regulieren. Außerdem ist das Ding einfach tausendmal kuscheliger und gemütlicher als eine Puffy. Bonusfeature: in den Nächten, in denen es nicht all zu kalt ist, ist die Fleecejacke das beste Kissen überhaupt! Nächstesmal von Anfang an den Fleecepullover, evtl für Colorado noch die Daunenweste zusätzlich. Außerdem den Fleecepulli ein wenig anpassen und nochmal 30g sparen (ist vom Werk relativ weit..) Regenjacke: Driducks! Die billigste Variante, die bisher am besten für mich funktioniert hat. In allen Membranjacken ist es irgendwie schwitzig und der Plastikartige Stoff klebt an der Haut.. Für nur 20$ kann die Driducks da mehr! Innnenseite ist fleeceartig, scheint unglaublich atmungsaktiv zu sein und wiegt sehr wenig. Einzige Nachteile: Passform (extrem kurz und weit geschnitten) die sich aber leicht ändern lässt. Ich hatte eine XXL gekauft und einfach schmaler genäht. Außerdem sind die Jacken nicht all zu robust, so dass man in Gestrüpp etc aufpassen muss; lassen sich aber super mit Duct Tape flicken. Und ganz ehrlich: Welche Jacke sieht nach einem kompletten Thruhike noch gut aus? Windjacke: Ebenfalls aus Zeitmangel (wie beim Shelter) wurde eine eigentlich nicht dafür angedachte Jacke eingepackt, aus dem ExTex 27g/m² Stöffchen (ursprünglich wollte ich noch eine aus 35g/m² Pertex machen). Die Jacke hielt aber erstaunlich gut und hat trotz intensiver Nutzung kein einziges Loch und sieht noch fast aus wie neu! Kein Kleidungsteil habe ich so oft tagsüber an- und ausgezogen, die Wärmeregulierung damit ist einfach zu praktisch und man kann sie aufgrund des Packmaßes (ca so groß wie eine Mandarine) immer griffbereit in der Außentasche haben. Auf dem CDT, der häufig sehr ausgesetzt über der Baumgrenze verläuft würde ich das Teil nicht missen wollen! Windhose: Ich bin ebenfalls sehr zufrieden damit. Die Wärmeleistung ist erstaunlich gut, dabei ist aber das Packmaß und Gewicht wesentlich besser als eine ähnlich warme lange Unterhose. Gerade an frostigen Morgen war es doch ganz nett die erste halbe Stunde noch was an den Beinen zu haben... Kommt auf Touren mit kühleren Temperaturen auf jeden Fall wieder mit. Buff: Tolles Multifunktionsteil, wärmt den Hals, den Kopf und bedeckt Nase und Mund beim Schlafen, wenn es zu kalt wird nachts. Gelegentlich auch um die Hände gewickelt wenn ich meinen Schirm gehalten habe. Fleecemütze: mag für manch einen redundant scheinen, aber ich hatte genügend Nächte in denen ich Buff, Fleecemütze und Kapuze an hatte und nichts davon missen wollen würde. Die Fleecemütze war aus dem Fahrradbereich (eigentlich für unter den Helm) aus winddichtem Material auf dem Kopf, aber nicht an den Ohren (so dass man noch gut hört). Sieht bescheuert aus, aber funktionierte prima. Verschiedenes: Schirm: Das war mein erster langer Trail mit Schirm und ich muss sagen, er ist jedes Gramm für mich wert. Bei Regen hat man den Kopf frei, der ganze Oberkörper und der größte Teil des Rucksacks bleibt trocken, bei Hitze läuft man die ganze Zeit im Schatten (so dass sich das Gewicht des Schirms innerhalb weniger Kilometer durch das zu tragende Wasser amortisiert). Lampe: Thrunite TI3. Tolle Lampe, ich bin absolut zufrieden damit. Lediglich für das südlichste Stück des CDTs wäre irgend ein dicker Scheinwerfer praktischer gewesen, da es um 18:00 bereits dunkel wurde und kein Trail vorhanden war, ansonsten war die TI3 perfekt. Taschentuch: Eigentlich nur ein Stück eines alten Seideninletts, ca 15x15cm, 4g. Ich hatte öfters mal Nasenbluten und finde es ganz angenehm die Nase mal schnäuzen zu können. Reiner Luxusartikel, aber bei dem Gewicht durchaus tragbar. Handy: LG G4. Sehr gutes Handy! Die GPS Ortung geht schnell, das Display ist gut lesbar und die Kamera ordentlich. Super praktisch war der auswechselbare Akku, wodurch man sich die Powerbank (und den damit einhergehenden Verlust) spart. Der Akkuwechsel dauert vielleicht eine Minute und man hat wieder volle 100%. Nächstes mal nehme ich nur das Handy mit und lasse die Kamera ganz zu Hause. Für den CDT wollte ich aber auf jeden Fall Fotos von einer richtigen Kamera und habe es auch nicht bereut (Sony RX100, machte geniale Bilder) Das wars schon! Im Anhang ist noch die komplette Liste (vom Ende) mit Gewichten etc. Falls noch Fragen aufkommen, immer her damit. Schöne Grüße Micha Gearliste CDT 16.pdf
Diese Rangliste ist auf Berlin/GMT+01:00 eingestellt

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