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Ultraleicht Trekking

Was macht Ihr so im Herbst/Winter abends allein im Zelt?


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Liebe Forumsmitglieder,

ich überlege, ob ich mich am Wochenende nochmal raustraue. Dieses Jahr hab ich meine ersten 2 kleinen Touren allein im Zelt (Wildcampen) gemacht. Es war sehr spannend! Dabei hab ich auch festgestellt, wie schwer die Zeltplatzsuche sein kann und dass es für mich Sinn ergibt, ca. 1h vor Sonnenuntergang einen Platz zu suchen. Damit das Zelt spätestens kurz vor Dunkelheit steht. Nun denk ich: Es ist verdammt früh dunkel. Was soll ich dann um 6 Uhr im Zelt machen? Man kann ja ein bisschen lesen und Podcasts hören. Aber dann ist es vielleicht 8 Uhr? Schlaft Ihr dann? Aber dann ist man ja um 4 Uhr wach? Wie macht Ihr das so? Oder geht Ihr um diese Jahreszeit gar nicht mehr so richtig los? Kann ich mir gar nicht vorstellen :).

Danke für Euren Input!

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Bevor gleich die "Männerantworten" hageln...

Ich war bislang nie allein unterwegs. Zu zweit oder in der Kleingruppe gibts in der Regel immer eine nette Plauderei am Lager. Wenn dann vielleicht auch noch ein wenig Feuer denkbar ist, wirds sogleich gemütlich. Ein wenig Gerstensaft, Wein oder Brand im Tee und der Abend kann sich etwas ziehen.

Allein schaut es da sicher anders aus. Man könnte noch ein wenig ausschweifender kochen, jedoch ist das eher weniger der FAll im UL-Forum. Buch und Kopflampe, Smartphone und Filmchen oder "Hörspiel", viel mehr fällt mir da auch nicht ein. Der Vorteil wäre in diesem Fall, dass man früh ausgeschlafen ist und den Sonnenaufgang erleben kann- wobei dieser ja derzeit auch immer später anrockt.

Vielleicht doch Gruppenangehörigkeit suchen?

 

Grüße

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Hallo Antonia!

Bei mir gibt es eigentlich nur zwei Szenarien:
1) Wenn ich alleine unterwegs bin wandere ich auch im Dunklen weiter. Mit etwas Erfahrung ist auch dann die Zeltplatzsuche und Aufbau kein Problem mehr. Einfach mal machen.
2) Bin ich nicht alleine unterwegs, gibt es immer genug "Lagerfeuergeschichten" zur Abendunterhaltung.

mfg
der Ray

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vor 13 Minuten schrieb Antonia2020:

Aber dann ist es vielleicht 8 Uhr? Schlaft Ihr dann? Aber dann ist man ja um 4 Uhr wach?

Genau das :-) Bis 21 Uhr lesen oder Hörbuch hören, um 4 aufstehen, gemütlich Kaffee kochen, Frühstücken, nochmal Kaffee kochen, Packen und in den Sonnenaufgang laufen. So wie hier im Böhmerwald letztes Jahr September.

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Wenns dunkel wird irgendwann podcasts und einschlafen. Dann bin ich irgendwann sehr früh morgens wach habe aber keine Lust im Dunkeln loszugehen, da meistens no cook mäßig unterwegs ist Frühstück auch unattraktiv. Licht für lesen ist mir bei den rechtlich fragwürdigen Lagerplätzen auch nicht sympathisch.

Also faul rumliegen in der Hoffnung nochmal einzuschlafen, dabei mich  immer wieder fragen wieso ich in einer Jahreszeit wandern gehe, zu der es 12h dunkel ist. So eine Stunde vor Sonnenaufgang fange ich dann unausgeschlafen an aufzubrechen. Beim Sonnenaufgang ist das dann wieder vergessen. Falls nicht wird irgendwann mal eingekehrt.

Und das bei Touren im warmen... Die lange Dunkelheit ist für mich auf jeden Fall auch noch abschreckend.

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NightfallNorthern Lights in Early Autumn

Wenn es bewölkt ist gehe ich gerne früh schlafen, so zwischen 20 und 21 Uhr spätestens. Schlafe dann auch gerne bis 7 oder 8 Uhr. Herrlich.

Wenn es nicht bewölkt ist kann ich schon mal die Zeit vergessen während ich am fotografieren bin. Astrofotografie ist eine Passion, und ist zudem sehr faszinierend. 

Hammastunturi Wilderness

 

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Ehrlich gesagt: Ich bin schon froh, dass wir hier herum mit 4G gesegnet sind. Ich bin jetzt einige Male bereits am Freitag los. Die Nacht von Freitag auf Samstag habe ich dann genutzt, um mich von meinem sehr stressigen Bürojob zu erholen, momentan habe ich auch Küchendienst, da wegen Corona, ihr wisst schon. Dann von Samstag auf Sonntag bin ich einfach bis tief in die Nacht gelaufen. Das Zelt stellte ich erst Abends um 23:00 Uhr auf. Zugegebenermassen manchmal nahe der Strasse. Am letzten Sa habe ich mich in der Dunkelheit gut versteckt gewähnt - Pustekuchen, mein Zelt war von der Strasse aus auf dem Präsentierteller. Deshalb stand ich am Sonntag auch schon vor 7:00 Uhr auf, da waren aber bereits zahlreiche Jogger vorbei gekommen. Ich habe auch eineN wahrscheinlicheN Jura Höhenweg HikerIn gesehen, die ihr oder der sein Zelt keine 200 Meter im Wald hinter eine Sitzbank am Strassenrand geknallt hat. Das wäre mir zu nervenaufreibend. 

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Mit dem Thema habe ich mich auch gerade erst beschäftigt, da ich im November nochmal etwas unterwegs sein möchte und dieses Wochenende auch etwas gear testen möchte. Aus Zeit- und Ausrüstungsgründen standen bei mir Wintertouren noch nicht auf dem Plan und das späteste war Ende September (und da wurde ich mental schon gegen 8 von der Dunkelheit überrascht).

Hörbücher/Podcasts bieten sich auf jeden Fall für abends an. Handynutzung kann ich nicht empfehlen, da ist das Display einfach zu hell und man kommt nicht zur Ruhe. Zudem ist in Zivilisationsnähe ein einsames Licht auch merkwürdig und sorgt zumindest bei mir für ein schlechtes Gefühl. Mit einem guten Schlafplatz mag das aber gehen. Beim Lesen (etwa am ebook-reader) ist das Licht-Problem nicht so extrem, da muss man aber auch ausprobieren, ob es für einen taugt.
Morgens in der Dämmerung los zu gehen und dann schon an irgendwelchen schönen Orten den Sonnenaufgang erleben ist auf jeden Fall eine tolle Sache und zu der Jahreszeit deutlich einfacher als im Sommer. In der Übergangszeit laufe ich dann auch gerne direkt morgens los und frühstücke erst deutlich später. Wenn ich herumsitze wird mir nur kalt und die Bewegung tut mir gut. Das müsste aber eigentlich auch einigermaßen in der Winterdämmerung funktionieren.

Vermutlich muss man einfach mal den Schritt wagen und es einfach ausprobieren. Beim ersten Mal in Luxusmanier paar verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten mitnehmen und dann schauen, wonach einem gerade ist.

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Ich habe sowieso immer ein kleines Tablet (7 Zoll) mit den offline-Karten dabei und auf dem Tablet etliche Bücher im E-Book-Reader und auch - bitte nicht prügeln - für den Notfall einige offline gespeicherte Netflix-Dokus, Filme oder Serien. Notfall heißt, ich kann nicht einfach nicht schlafen, mag nicht mehr lesen oder muss wirklich richtig Zeit totschlagen. Und das lässt sich dann auch ganz gut damit machen. Wobei schon klar ist, dass ich nicht loswandere, um abends im Zelt mitten in der Natur in einen Bildschirm zu glotzen. Aber Zeit geht schon auch rum damit, wenn's darum geht und man genug in sich gegangen ist...

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vor 39 Minuten schrieb agricolina:

- bitte nicht prügeln - für den Notfall einige offline gespeicherte Netflix-Dokus, Filme oder Serien.

Es gibt keinen Grund sich für seine Wahl der Entspannung entschuldigen zu müssen. Egal, was Du am Abend in deinem Zelt machen willst, ist alles gut! Ich persönlich höre gerne etwas Motörhead oder Queen und stoße mit etwas Scotch auf Lemmy und Freddie an.

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Ich habe mich das auch gefragt, was mache ich, wenn es 12 Stunden dunkel ist. Vor zwei Wochen war ich auf dem Rothaarsteig unterwegs und ich habe mir schon vorher ungefähr ausgerechnet, wann ich wo sein werde. Ziel war eine Schutzhütte, die ich dann auch in der Dämmerung erreicht habe. Lageraufbau dauert bei mir ewig, bis ich alles so habe, wie es passt. Die Augen gewöhnen sich auch an die Dunkelheit und wenn der Mond scheint, ist es noch ein wenig hell. Ok, Lager aufgebaut. Dann wird gekocht (Essen und Tee) und sich gefreut, draußen in der Natur zu sein, Geräusche lauschen, essen. Tee trinken und ggf. noch etwas lesen oder Hörbuch. Meistens aber nix. Irgendwann dann ins Bett und schlafen. Ich schlafe draußen zumindest in der dunkleren Jahreszeit insgesamt  länger. 

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ich bin allermeistens zu zweit unterwegs, mindestens. während meine freundin immer einen zu warmen schlasa mitnimmt und ab aufbau am liebsten im schlasa liegt und ein unterwegs dazugekommenes buch liest oder "irgendwas mit dem handy" macht, bin ich mit teekochen, rauchen, in der umgebung rumlaufen oder rumhocken beschäftigt, das wird dann oft so spät wie im alltag auch. wenn ich mich zum schlafen hinlege, schlafe ich dann auch sofort und gut und bin mit der ersten helligkeit wach und raus. es folgt die ziemlich gleiche routine wie abends und wenns spät wird mit dem losgehen wirds halt spät. genauso kanns auch sein, dass wir abends noch im dunkeln weiter unterwegs sind.

während herbst für mich die beste wanderzeit ist, sind wir im winter meist in einer fewo oder in hütten (und stehen bewusst früh auf, um früh loszukommen).

 

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Ich bin fast nur alleine unterwegs, da ich gerade dem wasserfallartigen Gesabbel von urbanen Banalitäten zumindest ab und zu entfliehen möchte. :-D

Ich finde, wie die meisten hier, dass es eigtl. gar kein sonderliches Problem ist, weil die Zeit dann doch schneller vergeht als gedacht wenn man sich etwas Zeit lässt mit Aufbau und Kochen usw. Außerdem schlafe ich einfach outdoor anders als zu Hause, weniger tief dafür wesentlich länger. Ich fläze dann gerne einfach nur im Schlafsack rum und vertrödel die Zeit. Das fällt mir auch wesentlich leichter als wach im Bett zu liegen und womöglich noch in Gedanken bei der Arbeit zu hängen.

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Tee kochen. Essen kochen. Lesen (EBook-Reader im Handy), meist so bis 21 oder 22 Uhr. Dem Wald zuhören. Schlafen (meist so bis 7). Nochmal umdrehen und dem Wald zuhören, bis es hell wird. Frühstück und Tee kochen. 

Ich schlafe dann tatsächlich gerne mal länger und liebe es, einfach im Zelt zu liegen und der Natur um mich herum zu lauschen. 

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Die frühe Dunkelheit ist mit ein Grund warum ich die Sommerzeit fürs Wandern bevorzuge.

Während kurzen Touren (2-3 Tage) laufe ich meistens bis es eindunkelt oder kurz davor und richte mein Nachtlager mit dem letzten Tageslicht ein. Dann wird gemütlich gekocht und die Ruhe der Natur mit ihren Geräuschen genossen. Das und die Gedanken in meinem Kopf reichen mir als Beschäftigung vollauf. Ich hab sonst tagein, tagaus soviele Reize, sodass ich draussen gerne etwas runterkomme und meinen Gedanken nachhänge. 

Dasselbe bei längeren Touren, wie dieses Jahr auf der GTA, nur das die "rumlümmeln" Phase dann auch mal einige Stunden dauern kann:lol:

Handy habe ich für Notfälle immer dabei, wird draussen jedoch so wenig wie möglich genutzt. Diesen Sommer hatte ich zum ersten Mal Kopfhörer dabei, da ich dachte das ich vielleicht mal etwas Musik hören will. Seis unterwegs oder auf dem Heimweg. Ich hab die Dinger nicht einmal benutzt.   

Ich geh dann auch immer zeitig ins Bett und schlafe solange es eben schläft, i.d.R. bis Tagesanbruch. Einen Wecker stelle ich draussen praktisch nie.

Bearbeitet von zweirad
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Bei meiner letzten Tour Anfang Oktober war es zwar noch nicht 12 Stunden dunkel, aber schon so 10 oder was. Das habe ich persoenlich richtig genossen. Ich schlafe die ersten Naechte oft nicht so gut, bin deshalb beim Wandern meistens tendentiell unausgeschlafen, gerade im Sommer, wo man dann eher viel Zeit noch wandern will bzw. auch frueh aufstehen. Jetzt mit dem Gefuehl massig Zeit zum Schlafen zu haben war das anders und ich war wesentlich ausgeschlafener, auch als sonst im Alltag. Das hat mir schon zu denken gegeben..

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Komme gerade gestern von einer 13 Tage Schwarzwaldtour zurück, war ja, wie du schreibst schon recht lange dunkel, ehrlich gesagt freue nich mich auch darauf immer. Habe kein Hörbuch, Podcast, Smartphone, oder was auch immer dabei. Bei klarem Wetter kann man noch so lange man will im dämmrigen schön rumsitzen und einfach gar nix tun, nix denken, einfach nen leeren Kopf machen. Danach wenns mir ist schlafe ich sehr schnell ein und morgnes ist es ein tolles Gefühl sich noch ein paar mal rumzudrehen und dieses Halbschlafgefühl auszukosten ... oder ich leg mich nach dem ersten Pipi im frühen Morgengrauen noch mal ganz bewusst zurück in den Schlasa und falle gleich wieder ins herrliche dösen.
Will damit sagen, die natur bietet mir absolut genug, Himmel, ein einlullendes Bächlein oder Regen, Waldgeräusche, im Frühjahr Vogelgebrüll ... langweilig wirds mir garantiert nicht !

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