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skullmonkey
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Verläuferin
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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 01.09.2020 in allen Bereichen
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Impressionen von Touren
Impressionen von Touren
Kay und 8 andere reagierte auf skullmonkey für Beitrag im Thema
9 PunkteMit den Kindern wandern & zelten letztes Wochenende: Und mehr Fotos und text auf dem Blog9 Punkte -
Impressionen von Touren
7 PunkteDie Welt ist echt ein Dorf. Da läuftste mit nem Kumpel den Harzer Hexenstieg und wen trifft man? Second Chance Hiker und Little Bee, PCT Class 2019. Seit gestern sind wir also zu viert unterwegs. In Dieser Nacht hat es mal wieder geschüttet wie aus Eimern. Ein Potpourri an Rucksäcken. Füße lüften vor der Hermannshöhle. Hiker halt. Unter Tage. Fischbrötchen und Bier an der Wendefurth Talsperre. Morgen sind wir leider schon fertig mit dem Trail. Ich denke wir gehen im Anschluss noch 2 Tage die Gegend um Thale erkunden. Corey und ich. LG Tipple7 Punkte
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Vorstellungsthread
Vorstellungsthread
SouthWest und 5 andere reagierte auf Verläuferin für Beitrag im Thema
6 PunkteHi, ich lese hier schon lange still mit. 37, eigentlich nie wandern gewesen, bis ich aus heiterem Himmel beschlossen habe, den Israel Trail zu laufen. Damals mit halb geliehenem Zeug und einem kräftigen Decathloneinkauf... Seitdem immer wieder für 1-2 Wochen draußen unterwegs und Stück für Stück dabei, meine Ausrüstung auszubessern. Sobald ein Jobwechsel ansteht, kommt dann auch wieder eine lange Tour. Die Wunschliste ist groß!6 Punkte -
Impressionen von Touren
5 PunkteKleine Tour durch den Pfälzer Wald. Übernachtungen auf den wirklich schönen Trekkingplätzen (Kalmit & Eußerthal). Erste Tour mit dem Tarptent Stratospire Li. Hervorragendes Design. Ein kleiner Palast für zwei. Fast schon wie Glamping. Fast... Zwei Generationen von Laufbursche bzw. @HUCKEPACKS Rucksäcken. Huckepäckchen und Phoenix Lite. Ersterer macht auch nach ich weiß nicht wie vielen Jahren immer noch eine super Figur (Material ist VX07). Und der zweite (aus DCF woven) erweist sich nach nun zwei Touren ebenfalls als ein sehr guter Pack, an dem wir sicher genauso lange Freude haben werden. Schön war’s.5 Punkte
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Ultralight bei Mehrwochentour?
Ultralight bei Mehrwochentour?
Freierfall und 3 andere reagierte auf Fabian. für Beitrag im Thema
4 PunkteOT: Danke für die Erinnerung! Habe das vor 2 Jahren mal probiert und fande das wirklich extrem lecker. Hab dann leider wieder vergessen, dass es das ja auch noch gibt. Niemand möchte dich hier verbal steinigen. Es entsteht bei + nur der Eindruck, dass das Essen anscheinend nicht das Hauptproblem ist. Das wären nämlich bei einem realistischen Baseweight von 5KG alleine 15kg Essen für 14 Tage. Wenn man dort nun wirklich großzügig 1 Liter Brennspiritus mit einrechnet, dann sind das 1kg Essen/Tag. Das verbrauche ich nichtmal bei längeren Touren und ich bin knapp 190cm groß und wiege 110kg. Daher die Frage nach deinen normalen Essgewohnheiten und dem Gewicht, was du an Essen mitschleppst. Sollte es sich nämlich nur im Bereich von 7-10kg bewegen, dann liegt das Problem nicht am Essen.4 Punkte -
Ultralight bei Mehrwochentour?
Ultralight bei Mehrwochentour?
fettewalze und 3 andere reagierte auf BitPoet für Beitrag im Thema
4 PunkteWir sind aber hier auch im UL-Forum, hier geht es fast ausschließlich darum, leichter und effektiver unterwegs zu sein. Ein fundamentaler Teil von UL ist halt einfach, sich der vorhandenen Ressourcen vor Ort zu bedienen, und wenn es nur ein Postamt oder eine Pension nahe am Trail ist, an das/die du ein Resupply-Paket vorausschickst. Was bedeutet 1600kcal "an Tüten"? Fertige Menüs (Travellunch etc.)? Wenn ja, dann kannst du schon an der Verpackung eine (im UL-Maßstab) Menge einsparen. Die Tüte ohne Inhalt wiegt über 20g, aber es reicht, zwei oder drei davon mitzunehmen und den Rest in Ziplocs umzufüllen (6g). Das wären bei angenommenen 56 Portionen für 14 Tage schon 800g (50 davon umgefüllt), falls mehrere gleiche dabei sind kann man auch zusammen abpacken und kommt noch näher an 1kg. Wenn du jede Portion mit 10ml Olivenöl pimpst, dann hast du bei 4 Portionen schon Kalorien für eine ganze Portion extra (und einen zusätzlichen Geschmacksträger). Spart also bei den 56 (dann 45) Portionen noch mal fast 1kg Nettogewicht (1375g minus 410g fürs Öl) ein. So sind unter 20kg inkl. Wasser für 2 Wochen dann durchaus möglich. Das geht mit dem passenden UL-Rucksack (den du aber ziemlich sicher nicht beim Globi finden wirst) auch noch ganz gut zu tragen. Ich habe zu meiner Packliste mal 600g Tütennahrung pro Tag gerechnet (4 Portionen) plus 40ml Olivenöl, dazu eine Portion Porridge und 2 Tassen Kaffee (mit Milch+Zucker) zum Frühstück und 3 Müsliriegel pro Tag. Das bringt mich auf 3005kcal/Tag und knapp 16kg plus Wasser am Rücken, das Mehrgewicht der großen Gaskartusche ist eingerechnet. Der Rucksack ist ein Zpacks Arc Blast. Mit korrekter Packweise gehen 20kg gerade noch so komfortabel zu tragen. Da ich den PCT damit geplant hatte und in der High Sierra ein 8-Tage-Abschnitt mit Bärenkanister im Gepäck anstand, habe ich die Grenzen auch in der Praxis ausgelotet. Mit Nüssen und/oder Pemmikan, wie von @lampenschirm schon angemerkt, kannst du das Gewicht der Verpflegung (teilweise) noch mal um 1/3 senken. Wenn du 2 Tüten pro Tag dadurch ersetzt, dann sind das noch mal 1.2kg weniger, sprich bei mir 14,5kg plus Wasser. Selbst wenn dann bei dir der Rucksack über ein Kilo wiegt und das Zelt um die Hälfte leichter sein könnte ist Sub-20kg beileibe nicht unerreichbar.4 Punkte -
Neue Ultraleicht-Ausrüstung
Neue Ultraleicht-Ausrüstung
Cullin und 3 andere reagierte auf Cyco2 für Beitrag im Thema
4 PunkteSaugeil - nie wieder Wasser schleppen https://www.amazon.com/Witty-Dehydrated-Essential-Hilarious-Practical/dp/B072L38SGT4 Punkte -
Suche die perfekte ultraleichte Herren Daunenweste
Was versteh ich da jetzt nicht? Naja, den einen Klick: https://www.stellarequipment.com/shop/men/jackets/vests/ hätte ich euch jetzt schon zugetraut3 Punkte
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Suche die perfekte ultraleichte Herren Daunenweste
Suche die perfekte ultraleichte Herren Daunenweste
AnnK und ein anderer reagierte auf grmbl für Beitrag im Thema
2 PunkteIch würde übrigens auch zu KuFa raten, ist dadurch flexibler einzusetzen, z.B. bei Bewegung trotz schwitzen oder leichtem Regen. Bei normalen Jacken halte ich sonst nichts von "Hybrid", aber bei einer Weste finde ich das genial: meine ist am Rücken dünnes Fleece, vorne Primaloft + Winddicht. Dadurch ist die Weste auch tagsüber flexibel einsetzbar unter dem Rucksack - zB bei Winterwanderungen über einem Fleece. Oder im Frühjahr/Herbst über einem T-Shirt oder Longsleeve. Eine komplette Daunenweste ist mit Rucksack nicht empfehlenswert und dann eher was fürs Camp - und da wiederum ist dann eine Jacke eindeutig überlegen. Sorry hoffe das war jetzt nicht OT, vermutlich hast du schon überlegt warum Daune...2 Punkte -
Ultralight bei Mehrwochentour?
Ultralight bei Mehrwochentour?
questor und ein anderer reagierte auf Fabrice für Beitrag im Thema
2 PunkteIch weiß nicht ob der Kanal hier schon kursiert, aber ich kann allen empfehlen, bei Youtube die Videos von "GearSkeptic" anzuschauen. Eine Reihe von Videos zu Ernährung auf Long Distance Trails, er wertet u.a. wissenschaftliche Studien aus und nimmt die Ergebnisse als Grundlagen. 1. Aussage: UL-Essen hat einen höchstmöglichen Fettanteil (das hatten wir bereits und basiert hauptsächlich auf der Kaloriendichte 2. Aussage: Ideale Trailnahrung (ausgenommen Recovery-Drink und Abendessen) haben neben einem hohen Fettanteil Kohlenhydrate im Verhältnis 4:1 zu Protein. Er spricht noch über andere Themen (z.B. den Sinn eines Recovery-Drinks und ausreichender Flüssigkeitszufuhr), aber eine wichtige Studie die er zitiert sagt im Ergebnis dass je geringer die Intensität der Aktivität, desto höhere ist die Energieaufnahme von Fett. Kohlenhydrate wirken am besten bei Sportarten wie Laufen, beim wandern können wir so viele Kohlenhydrate gar nicht verwerten.2 Punkte -
Suche ein sturmfestes Ein-Personen Zelt
Suche ein sturmfestes Ein-Personen Zelt
janphilip und ein anderer reagierte auf Christian Wagner für Beitrag im Thema
2 PunkteHm, also wegen 10 cm Naht nachnähen das Teil halb um den Globus und wieder zurück zu schicken ist irgendwie krank...2 Punkte -
Vorstellungsthread
Vorstellungsthread
SouthWest und ein anderer reagierte auf sunmils für Beitrag im Thema
2 PunkteHallo zusammen, ich heiße Michael, 41 Jahre, wohne im Odenwald. Bevorzugt bin ich mit dem MTB unterwegs. Immer auf der Suche nach dem nächsten Trail :) Dabei unternehme ich gerne Mehrtagestouren und schlafe dabei auch gerne draussen. Da ich eher abfahrtsorientiert bike, ist eine leichte Ausrüstung ein Muss. Eventuell werde ich mein Setup mal vorstellen. Freue mich hier sein zu dürfen. Viele Grüße2 Punkte -
Eigenes Kartenmaterial drucken / Offline PDF erzeugen
Eigenes Kartenmaterial drucken / Offline PDF erzeugen
Steintanz reagierte auf Robert Klink für Beitrag im Thema
1 PunktHallo zusammen, ich habe mich in den letzten Zeit intensiv mit dem Thema Eigenes Kartenmaterial drucken beschäftigt und viele verschiedene Lösungen ausprobiert. Dabei musste ich feststellen, dass für mich keine der vorgeschlagenen Lösungen, egal ob kostenlos oder kostenpflichtig, wirklich ausreichend geeignet war und wirklich effizient und platzsparend Karten in guter Qualität und mit vielen Details erzeugen konnten. Zudem kommt noch das Problem, das viele wirklich mächtige kostenlose Kartentools fortgeschrittene IT Kenntnisse erfordern und es dazu nur vereinzelte Tutorials oder praktische Dokumentationen gibt, die es einem normalen Outdoorbegeisterten erlauben würden ohne tagelanges einlesen, brauchbares Kartenmaterial für eine geplante Route auszudrucken. Ich habe nun für mich nach langem Testen einen überschaubar einfachen Weg gefunden, um für meine nächste Route perfektes Kartenmaterial zu erstellen und wollte dazu mal hier eine einfache praktische Anleitung schreiben, damit ich es bei der nächsten Planung nicht wieder alles vergesse und es hoffentlich anderen dabei hilft, eine Karte als Backup für die nächste Trekking-Tour zu erstellen. In Betracht gezogen habe ich dabei alle Tools die hier gelistet sind: https://wiki.openstreetmap.org/wiki/OSM_on_Paper, dazu noch Einzelanbieter wie Caltopo, Outdooractive Premium, maposmatic.osm, printmaps-osm und viele mehr.. Folgende Punkte mussten dafür für mich erfüllt werden: Keine überflüssige Legende oder Beschreibung auf den Ausdrucken Hoher Detailgrad und hohe Auflösung des .PDF Dokuments zum Drucken (300 dpi), dadurch mehr Platz bei gleichem Detailgrad Sinnvolle Stückelung der einzelnen Kartenausschnitte, um möglichst wenig Blätter mitzunehmen Volles Ausnutzen des gesamtes DIN A4 Blattes um Platz zu sparen Das Verwenden von einer Karte, die alle für eine Trekking Tour interessanten Punkte übersichtlich anzeigt (OSM Basis: Wasserquellen, Schutzhütten.. usw.) Die perfekte Lösung für mich habe ich mit der Kombination aus dem Programm MOBAC (Mobile Atlas Creator), der Verwendung von OpenAndroMaps Karten, dem Kartenstil Elevate und dem Tool PDFsam gefunden. Hier also eine einfache Step-by-Step Anleitung, um aus dem Nichts einen Kartendruck für seine Route zu erstellen: 1. MOBAC in der aktuellen Version herunterladen (Windows): https://sourceforge.net/projects/mobac/ 2. Einen Ordner erstellen (zB. auf dem Desktop) und MOBAC dort entpacken. (zB. mit Winrar https://www.winrar.de/download.php) 3. Die geplante Route als .GPX-Datei besorgen und ebenfalls in den MOBAC Ordner schieben. 4. Den passenden Kartenabschnitt für die Route auf https://www.openandromaps.org/downloads/laender-und-regionen heruntenladen und die Dateien auch in den Ordner entpacken. 5. Den Kartenstil Elevate auf https://www.openandromaps.org/kartenlegende/elevation-hike-theme herunterladen (Manueller Download wählen) und ebenfalls in den Ordner schieben. 6. Im MOBAC-Ordner gibt es einen Unterordner "mapsources". In dem Ordner eine neues Textdokument erstellen und diesen Inhalt einfügen: <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <mapsforge> <name>ElevateMap</name> <minZoom>0</minZoom> <maxZoom>22</maxZoom> <mapFile>D:\MOBAC\Germany_Mid_oam.osm.map</mapFile> <xmlRenderTheme>D:\MOBAC\Elevate.xml</> <transparent>false</transparent> <textScale>2.0</textScale> </mapsforge> "D:\MOBAC" dadurch durch euren Ordnerpfad zum Ordner ersetzten. "Germany_Mid_oam.osm.map" durch den Namen eures heruntergeladenen Kartenabschnittes ersetzten. Danach das Textdokumente mit "Speichern Unter" als "ElevateMap.xml" wieder abspeichern. (Auf die Dateiendung achten: .txt ist falsch, .xml ist richtig) 7. (OPTIONAL) Wieder zurück im Ausgangsordner die Datei "Elevate.xml" öffnen und eigene Anpassungen vornehmen, die darüber entscheiden welche Elemente auf der Karte sichtbar sind. Die Standardeinstellungen sind fürs Trekking schon sehr gut geeignet. Ich habe dort noch 3 kleine Änderungen gemacht, um noch ein wenig mehr Klarheit zu schaffen: In Zeile 25: <stylemenu id="elv-menu" defaultvalue="elv-hiking" defaultlang="en"> zu <stylemenu id="elv-menu" defaultvalue="elv-hiking" defaultlang="de"> In Zeile 79: <layer id="elv-c_routes" enabled="true"> zu <layer id="elv-c_routes" enabled="false"> In Zeile 88: <layer id="elv-c_s_routes" enabled="false"> zu <layer id="elv-c_s_routes" enabled="true"> in Zeile 113: <layer id="elv-mtb_routes" enabled="true"> zu <layer id="elv-mtb_routes" enabled="false"> Danach wieder speichern. 8. MOBAC mit der Mobile Atlas Creator.exe starten. Links in der Leiste oben bei "Map Source" aus der Liste ganz unten "ElevateMap" auswählen. 9. Darunter bei "Zoom Levels" alle Haken entfernen und nur bei 16 einen Haken hinzufügen. 10. Darunter bei "Atlas Content" alle Layer / Atlas löschen (Soweit möglich) und bei "New" dann "Paper Atlas (PDF) auswählen. 11. Auf der Karte oben links befindet sich direkt rechts neben dem Zoomregler eine DropDown Box die standardmäßg auf "Grid Disabled" gestellt ist: Dort "Grid Zoom 16" einstellen. 12. Daneben (falls vorhanden) die Haken bei "WGS 84 Grid" und "Ruler" entfernen. 13. Ganz unten rechts dann auf "Load Gpx" klicken und die heruntergeladene .GPX-Datei der geplanten Route importieren. 14. Danach oben rechts auf "Tools" -> "Settings" klicken und im Reiter "Paper Atlas" folgende Einstellungen wählen: Size: Default A4 mit Landscape aktiviert Margins: Alle auf 0,50cm Additions: Alle 4 Haken entfernen (auch Page numbers! Die kommen später anders drauf) Advanced: Resolution: 300, Overlap: 0,50cm, Compression 0, Crop 10% 15. Das Programm wurde nun so eingestellt, dass wenn man auf der Karte ein Rechteck zieht, das genau 13 x 9 Kästchen groß ist (Breite x Höhe) eine komplette DIN A4 Seite bei 300 DPI perfekt füllt. Dabei ist es egal in welcher Zoomstufe man sich in der Kartenansicht befindet: Gedruckt wird immer in Stufe 16 und das Grid ist auch immer entsprechend gleichgroß. Man fängt nun beim Start seiner Route an, die in rot markiert ist, und zieht ein 13*9 Rechteck darum, sodass die Route platzsparend abgebildet wird: 16. Hat man den ersten Abschnitt markiert, drückt man links in der Leiste in der Mitte auf "Add Selection" und fügt so einen neuen Layer hinzu. Um ihn sichtbar zu machen, macht man einen Rechtsklick auf "Layer" und wählt "Display selected areas". 17. Danach wird der nächste Abschnitt angrenzend wieder ausgewählt und erneut hinzugefügt. Da bei jedem "Add Selection" Klick auch ein neuer Layer erschaffen wird, muss man leider danach den Abschnitt aus dem neu erstellen Layer in den oberen ziehen und den neu erstellten Layer danach löschen, ansonsten erhält man später für jeden Abschnitt einen eigenen Ordner. Das macht man solange bis die komplette Route mit den 13x9 Rechtecken ausgefüllt ist. (Geht viel schneller als man zunächst denkt, mit ein bisschen Übung) 18. Zum Schluss benennt man die einzelnen Abschnitte noch in die jeweilige Seitenzahl um: Man markiert den ersten Layer, drückt F2 (Oder Rechtsklick "rename") und schreibt "1", "2", "3" usw. von oben nach unten. (Bestätigung mit Enter) Am Ende sollte also alles so aussehen: 19. Für eine spätere Nachbearbeitung oder Korrekter kann man links unten in der Leiste noch sein Profil speichern, damit die Ausschnitte nach Programm-Neustart auch erhalten bleiben. 20. Klickt man dann auf "Create Atlas" erhält man nach einer kurzen Rechenzeit im "Open Atlas Folder" eine perfekte DIN A4 300 DPI Datei selektierten Kartenabschnitt. (Bei mir sind sie pro Seite etwa 22mb groß) 21. Um jetzt noch Seitenzahlen hinzuzufügen und daraus ein druckfertiges .PDF Dokument zu erstellen lädt man sich das Tool PDFsam herunter (https://pdfsam.org/de/). Bei "Zusammenführen" zieht man alle erstellen .PDF Kartenabschnitte herein und hakt unten noch die Option "Eine Fußzeile hinzufügen" an: 22. Mit Klick auf Start erhält man das fertige PDF-Dokument, das in etwa so aussehen sollte: Volle Seite: Rangezoomt für Details und Seitenzahl: Das Dokument war bei meiner 300km+ route am Ende fast 1 Gigabyte groß und umfasste 36 Seiten, welche ich doppelseitig auf 60g/m² Papier mit 300 DPI gedruckt habe. So habe ich am Ende 18 Blatt Papier erhalten, die zusammen nur 67g wiegen. Im Schnitt kann man sagen, dass man für 100km Strecke nur etwa 5 Blätter mit dieser Einstellung doppelseitig drucken muss und trotzdem alle Details und Wege klar lesen kann. ich verwende dazu noch einen Linealkompass mit Lupe, um auch bei schlechteren Bedingungen noch alle Symbole gut lesen zu können. Ich hoffe diese Anleitung kann jemanden helfen eine Karte in der Qualität zu drucken, ohne sich Tagelang damit aufhalten zu müssen. Mir hätte so ein Tutorial zumindest viel Zeit und Ärger erspart. Falls jemand diese Anleitung Schritt für Schritt befolgt und sich an einem Punkt unsicher ist wie es weitergeht, kann er gerne hier kommentieren und ich editiere an dieser Stelle die Anleitung ein bisschen deutlicher!1 Punkt -
Suche die perfekte ultraleichte Herren Daunenweste
Feathered Friends EOS Hier, Western Mountaineering Hier, Nunatak Hier, Cumulus Hier, Yeti Hier und natürlich für Après-Hiking: Moncler Und gemäss Matt Shafter sind weniger Kammern besser, weil offenbar die Kammern meist schnöde durchgenäht sind d.h. da pfeife dann die Zugluft rein. Sowas hier sehe deshalb schnick aus, sei aber mässig in der Funktionalität. Und ja, ich würde eher zu APEX greifen als Daune.1 Punkt
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Ultralight bei Mehrwochentour?
1 PunktIch hab ein paar Jahre in Nepal gelebt. In den Bergen dort wird das oft zum Frühstück gegessen. Den Tip das Tsampa in kleine Kugeln zu rollen hab ich von einem Träger mit dem ich mal ein paar Stunden gelaufen bin. Traditionell wird die Gerste in heißem Sand geröstet, meine alte Vermieterin in Pokhara schwört aber darauf die Gerste erst 12-24 Stunden in Wasser einzuweichen, dann zu trocknen und dann sehr heiß trocken anzurösten bis sie etwas glasig ausschauen. Ein Wok oder ne gußeiserne Pfanne sind da gut für geeignet. Am Besten immer frisch mahlen, ansonsten verlieren sie ihren nussigen Geschmack.1 Punkt
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Ultralight bei Mehrwochentour?
1 PunktDas gibts in jedem Bioladen (auch in Deutschland). https://www.tsampa.ch/ Auf der Website findest du auch Rezepte (auch unter dem Reiter "Blog").1 Punkt
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Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...
Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...
questor reagierte auf Mittagsfrost für Beitrag im Thema
1 PunktSteinigt den Ketzer! Nein, schlimmer noch - lasst ihn einen 20-kg-Rucksack schleppen!1 Punkt -
Ultralight bei Mehrwochentour?
1 PunktSehr gut! Zum Frühstück den Rum, Mittags Olivenöl und Abends Absinth für die guten Träume. Hey, dann spart man sich auch den Kocher und Brennstoff!1 Punkt
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Ultralight bei Mehrwochentour?
1 PunktWir nehmen immer Alkohol (Strohrum) mit, dann müssen wir weniger Essen:-)1 Punkt
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Ultralight bei Mehrwochentour?
Ultralight bei Mehrwochentour?
paddelpaul reagierte auf JanF für Beitrag im Thema
1 PunktDas ignoriert aber, dass wir deutlich mehr Fett gespeichert haben als Kohlenhydrate und uns von Ersterem deshalb auch nicht so viel zuführen müssten. Dazu verbrennt Fett immer unter Nutzung von Kohlenhydraten (außer vielleicht in Ketose). Und Kohlenhydrate können wir selbstverständlich auch bei niedriger Intensität verwerten, und wenn sie halt in Fett umgewandelt werden.1 Punkt -
Ultralight bei Mehrwochentour?
1 Punktja, aber ein Paeckchen Butter am Tag essen waere auch nicht perfekt Da ist dann wieder die Frage des Mischverhaeltnisses, das ist wrschl bei jedem anders?1 Punkt
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Ultralight bei Mehrwochentour?
1 PunktDann nehm ich einfach Olivenöl in Plastikflaschen mit und saufe das den ganzen Tag..1 Punkt
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Ultralight bei Mehrwochentour?
1 Punktda ist die Natur/Chemie die Grenze... 100gr Fett hat nun mal im besten Fall ca. 900 cal, Kohlehydrate und Eiweiß ca. 400. Das sind die Basics um die sich alles dreht.1 Punkt
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Wasserfiltern in Deutschland
1 PunktOh - da habe ich einen Tipp für euch. Nutze nämlich seit über zwei Jahren den Steripen VORfilter (40 micron) mit einem 3D gedruckten Trichter-Adapter für meine 3 Liter HydraPak TPU-Blase. Je nach Gegend ist der Vorfilter schon nach 0,5 Filtern dicht und kann dann mit leichtem Druck auf die Blase mit wenig Wasser Rückgespült werden. Zum Wasserschöpfen + Aufbewahrung des Filters nutze ich ca. 15 cm eines viereckigen 1,5l-PET-Flaschenbodens (~0,3..0,4 Liter). Viereckig, da man so auch bei den flachsten Bächen abschöpfen kann ohne direkt den Boden umzugraben. Sehe gerade, dass es den Filter mittlerweile auch mit einer Art Trichter für alle möglichen Flaschenarten gibt: https://www.globetrotter.de/steripen-trinkwasserfilter-fitsall-vorfilter-1028019/1 Punkt
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Suche ein sturmfestes Ein-Personen Zelt
red mit henry und erklär ihm das. gib ihm ne chance das gut zu machen. dann kommt auch kein trotz-dem. erfahrungsgemäss möchte henry happy customers, der verschickt auch moskitonetz umsonst 5 jahre nach dem kauf.1 Punkt
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großer Rucksack mit Langzeiterfahrung
Da ich jetzt Zeit habe, will ich euch mal meinen Rucksack vorstellen. Entstanden ist er nach dem Schnittmuster von @Andreas K. (robuster großvolumiger Rucksack für den Winter). Der Rucksack hat sich vor allem in Neuseeland und Patagonien bewegen dürfen. Da war es ganz gut, dass er mit seinen ca. 55l so groß ist, weil selbst im Sommer nicht mit beständig warmem Wetter zu rechnen ist und ich teilweise Essen für bis zu 9 Tage mit mir geschleppt habe. Außerdem bin ich sowieso noch nicht ganz UL und mein Lavvu hat ein ziemlich großes Packmaß. Als Stoffe kamen der Dyneema/Nylon Gridstop von Extremtextil (nicht mehr verfügbar, ähnlich dem DxG aber ohne die X-Fäden), das Diamond RipStop von AdventureXpert und das Stretch-Mesh von AdventureXpert zum Einsatz. Maße wurden so wie von Andreas eingehalten. Ich hatte aber dummerweise die Blitzverschlüsse zum schließen des Rucksacks etwas höher als beim Original angebracht. Ich dachte das würde was bringen. Lehre: never-change-a-andreask-product! Schulterträger habe ich mit dem 6mm-unelastischem Abstandsgewirk von Extremtextil gemacht. Dieses Abstandsgewirk hat mir unter den von mir verarbeiteten bisher am besten gefallen. Angenehm weich auch bei direktem Hautkontakt. (Das formschöne Packen hatte ich da noch nicht ausgetüfftelt) Weitere Langzeit-Erfahrungen: Nachdem ich einmal bei der Bachquerung bis zur Schulter im Wasser lag, bemerkte ich was (im Vergleich zu einem Winterrucksack) noch fehlt: Drainagelöcher an den Seitentaschen. Ich werde mal sehen, ob ich das noch nachhole. Insbesondere wenn der Rucksack sehr voll ist, macht sich das verschließen des Rollverschlusses etwas schwierig. Der hat sich bei der Breite (Umfang ca. 100cm) in der Mitte wieder geöffnet. Ich habe da jetzt einen KamSnap mittig eingesetzt und denke, dass das Problem damit erledigt ist. Ich hatte am Rücken die Anbringung einer Isomatte angebracht. Ich musste feststellen, dass mit dem offenen Ende oben sich die Matte beim Laufen immer nach oben verschob und ich die dann immer wieder etwas kompliziert nach unten schieben musste. Das war echt nervig. Frage an die MYOGer: ist das mit doppelten (also oben und unten) Netztaschen für die Matte besser? Und zweites Lernelement dabei: eine halbe Z-Lite ist einfach zu dick als Rückenpolster. Der Rucksack hat dann zu viel Abstand zum Körper und lässt sich dann nicht mehr so gut tragen. Da ich aber nicht noch weniger Z-Lite mitnehmen wöllte, wird beim nächsten Rucksack auf die Verwendung als Rückenpolster verzichtet. Das Dyneema/Nylon Gridstop (das ja ohnehin schon keine sehr hohe Wassersäule hat) verlor sehr schnell die Beschichtung an Stellen, die viel bewegt wurden (insbesondere oben am Rollverschluss bemerkt). Ich habe die Hüftgurte von @HAL23562 Plünnenrucksack abgeschaut. Soweit war ich damit zufrieden. Nur musste ich feststellen, dass die „Verankerung“ der Schulterträger an den Hüftgurten den Stoff aufgerieben hat. Auf beiden Seiten ist da eine Schicht vom Gridstop durch. Jeweils nur am Hüftgurt. Hat da jemand vielleicht einen Tipp, wie das beim nächsten Pack besser zu machen ist, dass es da nicht so viel Reibung gibt. (Beim nächsten werde ich aber auch den Hüftgurt wie Andreas machen. Vielleicht ist das Problem dann auch erledigt, wobei da immernoch direkt der Stoff auf dem Stoff scheuern müsste.) Nachdem ich einige Zeit die Mesh-Tasche tagsüber gefüllt hatte, musste ich feststellen, dass das Mesh sich ausgeleiert hat. Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell geht. Aber gut, so ist es halt… Die Gummibänder an der Seite habe ich nicht so viel verwendet. Hauptsächlich um die Platypus gegen rausfallen zu sichern und um mein Handtuch zum Trochnen festzumachen. Ich musste feststellen, dass aber die Diagonal-Führung ungünstig ist, weil immer alles runterrutscht. Der Lineloc hat die Gummischnur manchmal leicht rutschen lassen. War aber auch selten Spannung drauf. Extrem gut fand ich die riesigen Seitentaschen. Da passt wirklich viel rein. Aber ich habe gemerkt, dass sie für Schneeschuhe oder ähnliches gedacht sind. Wenn der Rucksack innen richtig voll ist, dann passen nur noch flache Sachen in die Seitentasche. Beim nächsten werde ich die aufgesetzte Tasche wahrscheinlich 2cm länger machen (bei gleichbleibender Seitenbreite). Ich denke damit ist alles wichtige gesagt. Bei Interesse kann ich noch ein paar mehr Fotos machen. Da müsst ihr halt sagen, was ihr sehen wollt. Ja und das Gewicht kommt natürlich als letztes: 553g.1 Punkt
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[IT] GTA 2020 - von Traversella (Valchiusella) bis nach Susa (Val di Susa)
Di 11.8.2020: Ceresole - Pialpetta (1170 rauf / 1610 runter) Gibt es eigentlich auch sowas wie den 'Hikers High'? In den nächsten Tagen warten drei Täler auf mich, die sogenannten Lanzo-Täler. Man stelle sich den in Nod-Süd-Richtung verlaufende Grenzkamm mit einer Höhe von 3000 - 3600 m vor, davon im rechten Winkel abgehend das Val Grande, Val di Ala und das Valle di Viù. Alle drei vereinen sich dann in der Kleinstadt Lanzo, daher der Name Lanzo-Täler. Turin ist nicht mehr weit. Was sie ausmacht, ist unter anderem, dass sie tiiiief eingeschnitten sind (was das für das Tagespensum bedeutet ist klar...) und einen tollen Blick zum vergletscherten Alpenhauptkamm, zumindest bei guter Sicht, bieten. Höhepunkt könnte anschließend die Besteigung des Rocciamelones sein, mit seinen 3538 m. 6:35 h Abmarsch und ein Porridge-Päckchen leichter. Die anderen, die im Haupthaus übernachtet haben, mussten auf trickreiche Weise zu ihrem Frühstück durchdringen. Angeblich sollte alles zur Selbstversorgung bereit stehen. Offiziell gibt es erst ab 7:30h Frühstück, aber auch im Haupthaus bsteht der Wunsch, wegen der Gewittergefahr früh los zu gehen. Schöne Idee mit der Selbstversorgung, nur leider war wohl die Tür verschlossen, so das die Truppe sich etwas einfallen lassen musste. Die Lösung des Problems war, einfach durchs Fenster einzusteigen - was sonst. Die jugendliche Mannschaft des Refugios war ist sehr nett, aber auch ganz schön verspielt und der Informationsfluss etwas lückenhaft. Bevor ich in den Wald gehe, noch einen Blick auf den Stausee und den ein oder andern Berg, der von der frühmorgendlichen Sonne zauberhaft angestrahlt wird. Begleitet werde ich heute morgen in geringem Abstand von zwei jugendlichen Halbstarken mit Hund (welcher aber überraschend lieb ist). So ganz geheuer sind mir die beiden nicht, was machen die so früh im Wald, warum tun sie sich den anstrengenden Weg um die Uhrzeit an, so nach Wandern sehen die nicht aus. Irgendwann treffe ich auf eine Schafherde und verstehe, was die Jungs vorhaben. Sie kümmern sich doch tatsächlich um die Schafe, wer hätte das gedacht. Zwei halbstarke Hirten. Die Aussicht bleibt den ganzen Anstieg über grandios. Ich muss mich ständig umdrehen, um die tolle Bergkulisse zu genießen. Irgendwann hole ich die Seilschaft ein, sie macht in einem Hochtal Pause und übergibt mir quasi nach einem kurzen Schwätzchen den Platz für das zweite Frühstück und gehen weiter. Ich bin gar nicht so schlecht mit meinem Tempo! Ich schraube mich den Berg von Alpterrasse zu Alpterrasse nach oben. Heute flutscht es ganz gut. Ab dem Piano dei Monti dann Blockgestein. Aber alles super markiert. So finde ich relativ entspannt und noch mit echt guten Kräften auf den Pass. Die anderen erwarten mich oben, winken mir zu und mir entweicht ein mehrfaches Jauchzen. Wenn ich wüsste, dass es das gäbe, würde ich sogar sagen, ich hatte einen kleinen 'Hikers High'. Naja ich habe 1200m Anstieg hinter mir und bin relativ flüssig hochgelaufen und bin einfach richtig happy. Der Gran Paradiso ist von ein paar Wölkchen verhangen, so dass er nicht mehr ganz so gut zu sehen ist, aber die gesamte Bergkette auf beiden Seiten des Passes ist phantasisch. Ich bleibe nicht lang oben, überlasse den beiden betagten, aber topfitten Italienern, die von der anderen Seite kommen, den Pass und mache mich lieber schnell an den langen Abstieg. 1500 m geht es runter die Gewitterwahrscheinlichkeit bleibt, aber das Wetter ist eigentlich noch recht schön. Um 15:00 Uhr komme ich im Albergo Setugrino in Pialpetta an, die Damen der Seilschaft sitzen auf der Terrasse und begrüßen mich herzlich. Ich setze mich mit bester Laune dazu, heute hatte ich echt nen Flow. Bestelle mir ein leckeres Bier. Der Chef des Albergos ist ganz entspannt, begrüßt mich mit meinem Namen, ich fühle mich sofort sehr willkommen. Auf meinem Zimmer versuche ich etwas zu dösen aber richtig schlafen kann ich nicht. Bei einem Blick auf die Etappenbeschreibung der nächsten Tage fällt mir ein, dass ich dringend meine Unterkünfte fürs Wochenende reservieren sollte. Am 15. August ist Ferragosto (DER italienische Feier- und Ausflugstag). In Balme klappt's gerade noch so und in Usseglio ist alles dicht, aber als ich frage, ob ich hinterm Haus zelten kann, kam ein selbstverständliches "Si certo" (ja, sicher). So kann ich mit den anderen noch einmal gemeinsam den Abend verbringen, bevor sie abreisen. Das Abendessen hier im Setugrino ist vorzüglich, es gibt wieder Pasta und viele, viele Gänge, zum Nachtisch leckeren Apfelstrudel wer hätte das gedacht. Der Wirt packt uns für morgen früh ein Frühstücks-Paket samt Kaffee in der Thermoskanne fürs Zimmer. Auch morgen wollen wir wieder so früh wie möglich los. Es wird ein langer Tag mit vielen Höhenmetern. Nach der Mammut-Etappe werde ich in Balme nochmal einen Pausenta machen. Heute lief es aber echt gut. 6:38h - 15h. Geht doch.1 Punkt
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GR54: Ist es möglich, Spiritus aufzufüllen?
GR54: Ist es möglich, Spiritus aufzufüllen?
r.lochi reagierte auf Madame_Anne für Beitrag im Thema
1 PunktBin gerade zurück aus Frankreich vom GR54....ich würde eher zu wärmerem Schlafsetup tendieren....ich hatte schon Mitte August einstellige Temperaturen. Man befindet sich ja auch durchaus über 2000 m (je nachdem wo Du Dir Deinen Schlafplatz suchst). Und jetzt im September kann es auch durchaus mal zu Schneefall kommen. Hängt natürlich auch von Deiner Unterlage, Behausung und Empfindlichkeit ab... Ich hatte meinen Western Mountaineering Ultralite (Kofort -4°C) + Therm-a-Rest Neoair XLite + doppelwandiges Zelt dabei und hatte Nächte in denen ich in voller Montur (2 Merinoshirts + Fleece + Daunenjacke) geschlafen habe... Ich bin zugegebenermaßen aber auch eine Frostbeule...1 Punkt -
Flasche für Olivenöl
1 PunktOT: auch schön die übersetzung: Gaia Ga25810 Öl extra Jungfrau in Einzeldosisbeuteln, das macht die sache allerdings wieder interessant....1 Punkt
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Wasserfiltern in Deutschland
1 PunktDie paar Gramm kohle in einem tragbaren Filter sollte man aber nicht mit einer dicken 20-30 cm Kartusche verwechseln. Das was der Filter da "absorbiert" dürfte so gering sein dass man den gar nicht bräuchte. Das Problem ist ZWISCHEN den Touren, wenn der Filter Wochen lang rumliegt... @effwee Der 3 l Seeker wiegt 97g inkl. Deckel. Ohne meine ich knapp über 80. Habe ich seit glaube mittlerweile 3 Jahren. Hat schon paar hundert Liter (15 l pro Woche alleine für die Arbeit) hinter sich und bisher keine Probleme. Mit dem gehe ich auch nicht wirklich sanft um.. Nutze ich als Schmutzwasserreservoir beim Zelten. Reicht für Abendessen, Nacht und Frühstück Wird demnächst mit dem neuen Sawayer Micro Squeeze (als Inline-Filter) weiter genutzt, jetzt wo der zweite BeFree tot ist.1 Punkt
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[IT] GTA 2020 - von Traversella (Valchiusella) bis nach Susa (Val di Susa)
Mo 10.8.2020 Mit den Bus in den "Cuore del Parco"… Heute ist ein Ruhetag angesagt. Ursprünglich wollte ich eine kleine Tour zum Lago del Dres machen, dort zelten und am nächsten Tag von da aus auf die Etappe, aber brauche etwas Ruhe und es soll auch schlechtes Wetter geben. Ich könnte gut den halben Tag im Bett verbringen, lasse mich aber von den anderen mitreißen und fahre mit dem Bus hoch zum Colle del Nivolet auf 2612m (ins Herz des Nationalparks). Der Touri-Ausflug verspricht beeindruckende Blicke auf den Gran Paradiso und viele vergletscherte 3000er. Leider stimmt der uns ausgehändigte Busfahrplan nicht und wir müssen im Ort etwas ausharren, aber Ich bin ganz entspannt, um 9h hätte ich heute nicht an einer Bushaltestelle stehen mögen und so ein bissl in der Sonne abhängen find ich ganz schön. Um 11:30h Uhr gehts also hoch, die Fahrt dauert knapp 1 Stunde und ist schon extrem beeindruckend. Wir fahren auf der Pass-Straße mitten durch den Grand Paradiso Nationalpark und es ist wirklich verwunderlich, dass diese so hoch hinauf führt. Wir vermuten, dass der Stausee der Grund dafür ist, aber es gibt noch wesentlich weiter hinauf. Leider wird das Wetter immer schlechter, je höher wir kommen. Beim Rifugio Savoia steigen wir aus. Wie zu erwarten, ist es sehr trubelig, obwohl noch nicht mal Wochenende. Die Sicht ist nicht besonders. Wir kommen auch nicht sehr weit zu Fuß, es fängt an zu regnen und in der Ferne grummelt es ordentlich, d.h. wieder Rückzug. Mittlerweile ist der Regen stärker geworden und es bleibt uns nichts weiter übrig, als unter einem Vorsprung der Hütte Schutz zu suchen. Auch wenn die Landschaft bei gutem Wetter vielversprechend ist, ist mir deutlich zu viel los, ich spüre akuten Schlafmangel und sehne mich in meine Kammer im Tal zurück. Weil das Wetter so schlecht ist, ist der Bus um 15:00 Uhr proppenvoll. G. macht die Luken oben auf, aber nach kurzer Zeit werden sie von einem Fahrgast schon wieder geschlossen. Anscheinend weiß dieser nichts von guter Durchlüftung gegen COVID-19, wir hoffen das Beste. Das erste Mal auf der Reise, dass mir coronatechnisch etwas mulmig ist. Im Dorf steige ich aus, um noch etwas Geld abzuheben und esse ein zweites Pannini in einer Bar. Der Regen hört auf, die Sonne scheint wieder und auf einem sehr schönen Spazierweg am Stausee entlang gehe ich weiter zum Rifugio. In der Unterkunft angekommen wasche ich mal meine Hose, die wirklich Wasser und Seife nötig hat (zum Abendessen muss ich dann mit Long Johns und Regenrock gehen, so what) und lege mich ein halbes Stündchen aufs Ohr. Die Wetteraussichten für die nächsten Tage sind wie schon erwähnt, nicht so doll. Ich hab schon die letzten 24 Stunden intensiv überlegt, was ich denn tun könnte und beschließe, die morgige Etappe trotzdem zu gehen. Zum Pass sind es nur 3h, selbst wenn es ein Gewitter gibt, müsste ich dann schon einigermaßen weit unten sein, wenn ich bei Sonnenaufgang starte - auch bei langer Etappe. Danach sieht man weiter. Die anschließende Etappe nach Balme (8h, 1670 rauf, 1230 runter) wollte ich eigentlich in 2 Tagen gehen und oben zelten. Aber bei hoher Gewitterwahrscheinlichkeit muss ich das nicht haben. Ich gebe zu, das Gewitterthema in Kombination mit der Etappe übermorgen nach Balme macht mir etwas Sorge, auch wenn ich eigentlich weiß, dass die Gewitter auch oft nicht kommen und - wie eine Freundin immer so schön sagt - die Statistik auf meiner Seite ist. Nach dem Abendessen tausche ich mit der neuen 3er-Seilschaft Telefonnummern und verabrede, falls ich es nicht schaffe und morgen doch zelte, rufe ich an. Die nette Geste meiner neuen Mit-Wanderer und das Wissen, dass sie auch losgehen, hilft. Zwei Neuankömmlinge bleiben wegen der Wetteraussichten hier und machen Tagestouren. Schauen wir wie’s weitergeht. Vielleicht bin ich auch gut ausgeruht und alles flutscht. Ach ja, die Neuankömmlinge haben den blauen Schuh nicht gefunden, S. und ihr Mann umfahren morgen die langen Etappen mit dem Bus.1 Punkt
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SouthWest reagierte auf Biker2Hiker für Beitrag im Thema
1 PunktHallo liebe UL-Freunde! Ich lese bereits seit einiger Zeit bei Euch mit und habe mich nun vor kurzem auch hier registriert. Zeit für eine kurze Vorstellung, um den Gepflogenheiten des Forums zu entsprechen Ich (m) bin fast 40Jahre alt und sammelte meine ersten, wenngleich später auch intensiven Outdoor-Erfahrungen über meine Radtouren und Radfernreisen. Ob quer durch Deutschland, über die Alpen nach Rom oder von zuhause aus bis zum Nordkap und zurück - mehrtägige oder mehrmonatige Radreisen sind mir nicht fremd. In den letzten Jahren kam ich über Camping-Urlaube dann wieder zu einer lang nicht gepflegten Leidenschaft - dem Wandern! Früher noch mehrere Tage autark unterwegs (Malerweg), geriet das Wandern lange Zeit in den Hintergrund. Das hat sich mit der Entscheidung, den PCT-Thru-Hike 2020 zu bewältigen, geändert. Ich war startbereit (VISA, alle Permits, Gear recherchiert und gekauft, Flugticket gekauft, Auto weg, Job gekündigt etc.) und bin dann dank Corona klaglos gescheitert. Ersatz-Thru-Hikes auf dem Kammweg Erzgebirge-Vogtland sowie im Anschluss auf dem Rennsteig konnten mich nur bedingt für das entgangene Abenteuer entschädigen - und ich sehe den PCT 2021 derzeit auch noch keine Realität werden Zu folgenden Themen/ Schlagwörtern kann ich aufgrund eigener Erfahrungen etwas im Forum beitragen: Radfernreisen, Mehrtägige Wanderungen, Rucksäcke, freistehende Zelte, Trekking-Pole-Zelte, Tarps, Schlafsäcke Daune + KuFa, Quilts, Gaskocher, Isomatten aufblasbar + Schaumstoff, Bekleidung, Kopflampen, Garmin inReach Navi + Kommunikation, Nachtwanderungen, Wasserfilter, DCF... Zu folgenden Herstellern (u.a.) kann ich Kommentare und Eindrücke beitragen: Gossamer Gear, ZPacks, Hyperlite Mountain Gear, Six Moon Designs, Cumulus, Western Mountaineering, TAR, Nemo Equipment, Osprey, STS, MSR, Soto, Altra, Darn Tough, Decathlon [...], Patagonia, Montbell, Frogg Toggs, Sawyer, Vaude, DD Hammocks... Bei den folgenden allgemeinen Themen erhoffe ich mir Erkenntnisgewinn durch Euch hier im Forum: MYOG, Hobo, Multifuel-Kocher, Fotografie, VLogging, Trailfood und Essens-Optimierung, Extrem-Winter-Overnighter, Packlisten-Optimierung... So, das ist jetzt länger geworden als gedacht, daher danke für Eure Aufmerksamkeit! Wir lesen uns sicherlich bei Gelegenheit1 Punkt -
Impressionen von Touren
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Kay reagierte auf gregoreasy für Beitrag im Thema
1 PunktDa es ja zu gefallen scheint, hier noch der weniger spektuläre, aber auch sehr schöne Anfang durch das Baskenland:1 Punkt -
Ultralight bei Mehrwochentour?
Ultralight bei Mehrwochentour?
janphilip reagierte auf Meer Berge für Beitrag im Thema
1 PunktWenn man 2 Wochen autark unterwegs sein will oder muss, hat man Glück! Denn man hat sich eine ganz besonders schöne, einsame Gegend ausgesucht. Da kenne ich einige, auch in Europa, wo es ziemlich aufwändig ist, jede Woche eine Tour vom Trail aus in den nächsten Ort mit Versorgungsmöglichkeit zu machen. Lappland, Pyrenäen/HRP, Nordschottland, Island, ... Ist natürlich Geschmacksache, ob man es lieber einsam oder komfortabel haben mag.1 Punkt -
Ultralight bei Mehrwochentour?
1 PunktKlingt jetzt vielleicht hart, aber wenn man unbedingt 2 Wochen autark unterwegs sein will hat man halt Pech gehabt und muss schleppen, als wirklich notwendig sehe ich es in Europa allerhöchstens in der ein oder anderen Ecke in Skandinaviens an. Im Rest des Kontinents dürfte sich ein Abstecher zumindest in der Mitte der Tour durchaus lohnen, weil man durch das gesparte Gewicht einfach schneller ist und länger laufen kann.1 Punkt
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Ultralight bei Mehrwochentour?
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skullmonkey reagierte auf marieke333 für Beitrag im Thema
1 PunktTja, ich wiege eben 54 kg...mit Nüsse dazu reicht das mir zum Früstück Es geht aber ums Prinzip! Wenn ich die gleiche Berechnung mache mit einer 200 g Packung Bixit Sjokolade Kekse pro Tag komme ich auch auf 0,35 euro pro Gramm.1 Punkt -
Ultralight bei Mehrwochentour?
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Craftsman reagierte auf Carsten010 für Beitrag im Thema
1 PunktHallo zusammen, meine längste autarke Tour (waren glaube ich 12 Tage) war der Abschnitt von Abisko nach Kikkjokk auf dem Nordkalottleden vor ein paar Jahren. Ich hab mich da mit einem Startgewicht von um die 20 kg und einer im Supermarkt eingekauften Verpflegung mit um die 900 Gramm je Tag durchgewurschtelt. Mit einem gestelllosen alten Gossamer Gear Mariposa Plus. Hier also meine 2 Cents: das geht sowohl mit rahmenlosem als auch mit Gestell-Rucksack, würde ich davon abhängig machen, was einem besser passt. Rucksäcke sind Passformprodukte. Wenn die gesamte Tour nur 2,5 Wochen lang ist, dann kurz dran denken, dass man am Anfang in der Regel weniger isst als gegen Ende. Man isst jeden Tag was weg, der Rucksack wird leichter. Also das Startgewicht nicht überbewerten, sondern sich das "Durchschnittsgewicht" ansehen. Isst das eine 2-Wochentour oder soll eine bestimmte Strecke zurückgelegt werden. Hier kann weniger Gewicht nämlich durchaus was retten. Hey...und am Ende ist der ganze Thread hier Theorie....geh raus und machs Carsten1 Punkt -
Ultralight bei Mehrwochentour?
Ultralight bei Mehrwochentour?
flughasenstrafe reagierte auf Martin für Beitrag im Thema
1 PunktIch bin da genau anders. Ich hasse es Essen für mehr als 5 Tage mitzuschleppen und suche mir lieber eine Möglichkeit, doch noch an einem Supermarkt vorbei zu kommen. Nix geht über frisches Essen und einen leichteren Rucksack. Und du bekommst so ziemlich in jedem Supermarkt Couscous, Nüsse, Chips, Haferflocken, Kartoffelbreipulver, Schokolade, Brot, Käse, Wein, .... Ich mach doch nicht in Spanien/ Frankreich/Italien Urlaub bei dem ich so viel Essen kann wie ich will und kaufe dann keine fettigen Käse/Salami/Baguette .... Und wenn ich dann halt 1500m ab- und aufsteigen muss, dann ist das halt so.....1 Punkt -
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1 PunktHallo zusammen, ich bin durch das Buschcraftforum auf dieses aufmerksam geworden. Insb. der Bereich MYOG aus "Reststoffen" reizt mich doch sehr. Hier habe ich tolle Sachen gesehen, gelesen. Der Gedanke kommerzielle Produkte "besser" bzw. besser nutzbar in Eigenregie zu gestalten und dabei auf "Müll" zurückzugreifen...super!!! User "schwyzi", natürlich auch viele andere, ist mir dabei sehr häufig begegnet. einer seiner Links brachte mich hierher. Zu mir: Verheiratet, 2 Kinder (akt. 10/13) dem neuen Hobby nicht verschlossen, Laufen, Radfahren, nun auch Wandern. Die beiden ersteren seinerzeit in Langstrecke, Wandern vielleicht demnächst auch. Grüße1 Punkt
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Impressionen von Touren
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Kay reagierte auf DickGischt für Beitrag im Thema
1 PunktHallo.. Ich hatte drei Tage im Juni frei und diese genutzt um einen großen Teil des Burgensteig-Bergstraße zu Wandern. Um genauer zu sein von Heidelberg ( eigentlich das Ende) bis nach Bensheim. Die restlichen Kilometer von Bensheim zur Burg Frankenstein habe ich mir aus zwei Gründen gespart. Es ist in drei Tagen nicht zu schaffen und ich kennen die Strecke auch bis zum erbrechen auswendig das dies mein Heimrevier ist. Für die Statistik: Ohne Umwege und Burgbesichtigungen ist der Burgensteig-Bergstraße 115 Kilometern lang und hat 3650 Höhenmetern. Wenn man die neun Etappen laufen sollte ist man durch den Auf.- und Abstieg bereits bei 143 Kilometern und 4620 Höhenmetern. Ich habe in den drei Tagen ca. 105 Kilometer, 2800 Höhenmetern und 400 Stufen geschafft. Es waren 27 Grad Tagestemperatur und Nachts 15 Grad. Der Weg geht etwa zur Hälfte im Wald und zur Hälfte durch Weinberge. In den Weinbergen knallt die Sonne erbarmungslos von Vormittag bis Abends. Durch die Trockenheit waren viele gekennzeichnete Brunnen/Quellen leer. Aber ich hatte mir dies gedacht und entsprechend Flüssigkeit mit.1 Punkt -
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1 PunktNachdem ich südlich von Bad Dürrenberg an der Saale einen Biwakplatz entdeckt hatte ging es Sonntag für mich los auf einen spontanen Gear-Test-Overnighter. Ca. 45km mit dem Rad, also eine gute Distanz um nach den letzten Regenschauern am Sonntag loszufahren und quasi zum Abendessen dort anzukommen. Getestet wurden meine neuen MYOG Fahrradtaschen und mein MYOG Quick&Dirty Tarp. Für einen ersten Test lief es auf jeden Fall schon recht ordentlich, den Tarp Aufbau muss ich allerdings noch etwas perfektionieren (nach dem schlechten Bild wurde es noch etwas besser abgespannt, allerdings noch nicht perfekt). Zudem sollte man es bei recht windigen Verhältnissen doch lieber etwas flacher aufspannen, teils war es schon etwas zügig. Als GWC-User ist man es ja gewohnt, direkt an der Zeltstange/Wanderstock zu schlafen, bei solch einem offenen Tarp ist das aber doch eher eine schlechte Idee In der Nacht regnete es immer wieder leicht und ich musste deutlich tiefer ins Tarp kriechen um nicht nass zu werden. Ist natürlich logisch, trotzdem denkt man beim ersten Mal in der Freude über den ganzen Platz nicht dran. Mit KuFa-Quilt bei dem leichten Regen kein Problem und dafür sind solche Test-Nächte ja auch da. Mal sehen, wie es sich in Zukunft entwickelt, aber ich kann mir Vorstellen, dass auf Dauer etwas wie das Torwald mit leichten Überhang auf die Ostseite angenehmer ist (oder sogar die Variante mit Tor für ganz schlechtes Wetter). Für den Einstieg und den Spaß beim Nähen hat es sich aber schon gelohnt. Am nächsten Morgen ging es dann entspannt zurück nach Hause, diesmal allerdings mit Kultur am Wegesrand, darunter das Gradierwerk in Bad Dürrenberg, die Schleusenruine Wüsteneutzsch und das Schloss und der Dom in Merseburg. Alles in allen also eine ganz nette kurze Tour.1 Punkt
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Impressionen von Touren
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cafeconleche reagierte auf noodles für Beitrag im Thema
1 PunktKomme gerade zurück von einer Tour durch Norwegen. Da ich bisher noch nie in Norwegen war, wollte ich keine lange Tour machen sondern verschiedene Landschaften und das Land insgesamt kennenlernen. Neben ein paar Städten sind es deshalb mehrere 1 oder 2-Tageswanderungen geworden. Die Temperaturen waren im Gegensatz zu zu Hause sehr angenehm. Die ersten Nächte haben wir an diesem wunderschönen See im Londal verbracht. So friedlich das Ganze aussieht, gab es in der Vergangenheit hier einige Katastrophen. Dies hatte ich blöderweise vor der ersten Nacht im Reiseführer nachgelesen. In den letzten 100 Jahren gab es drei Bergstürze, die zu Flutwellen von bis zu 70 m Höhe geführt haben. Dieser Berghang war komplett in den See gerutscht und hatte die Flutwelle ausgelöst. In der ersten Nacht habe ich entsprechend schlecht geschlafen und immer auf polterte Berghänge geachtet. Wir haben aber trotzdem-wenn auch knapp-überlebt. Die ersten Tage waren wir im Gebiet des Jostedalsbreen und sind zu verschiedenen Gletscherzungen gewandert. Auf das Eis selber durfte man nur mit geführten Touren. Dann Wanderungen an den Hängen der Fjorde, hier am Gerangerfjord: Die vielen Fähren über die Fjorde boten eine gute Gelegenheit, das Zelt von der Nacht zu trocknen. Richtiges Hochgebirge war dann Jotunheimen, hier im Sognefjell. Der freien laufenden Kuhherde war die Wahl unseres Zeltplatzes gar nicht recht. Wir mussten deshalb ziemlich früh aufbrechen, der Klügere gibt schließlich nach. Hier dann eine Tour im Gaularfjell, der Trail führt durch das Tal an verschiedenen Wasserfällen vorbei. Hier die Besseggen-Tour mit durchaus anspruchsvollen Kletterpassagen und dem berühmten Grad zwischen zwei Seen mit einem Höhenunterschied von mehr als 500 m. Dann noch ein paar Tage im Valdres und Schweden und zum Schluss mit der Fähre zurück in die Heimat.1 Punkt -
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zeank reagierte auf TopperHarley für Beitrag im Thema
1 PunktBesser spät als nie stelle ich mich kurz vor. Ich heiße Benny, bin 38 und komme aus Siegen, habe Frau, Kind und Katz und habe 2016 zum ersten Mal eine Z-Lite gesehen und zum ersten Mal den Begriff „ultraleicht” gehört. Damals half ich für zwei Wochen in der berühmten Burgerbude „Chez Monique” auf dem West Coast Trail auf Vancouver Island aus und sah jeden Tag viele Wanderer kommen und gehen. Die meisten ließen sich völlig erledigt in die alten weißen Plastikstühle fallen und brauchten lange bis sie aus diesen wieder hoch kamen. Sie sahen sehr geschunden aus, mit hochroten Köpfen, schlecht versorgten Blasen an den Füßen und viele waren körperlich sichtlich überfordert. Für mich sahen sie aus wie typische Wanderer: schwere Wanderstiefel, oft mit Gamaschen bewehrt, und große Rucksäcke, die weit über ihre Köpfe ragten. Dann wiederum sah ich auch immer wieder Wanderer mit kleineren Rucksäcken, manche gar mit Turnschuhen, die im Schnitt deutlich entspannter aussahen und meist nach einem schnellen Burger auch wieder verschwanden. Denen schien das alles viel weniger auszumachen. Und alle hatten diese merkwürdig gefalteten Isomatten auf dem Rucksack. Ich unterhielt mich mit einigen und sie erzählten mir, dass sie versuchten so leicht und wenig wie möglich zu packen. Das leuchtete mir natürlich ein. Sie erklärten mir aber auch, dass sie weder Wechselkleidung dabei hätten, noch sich mit schwerer Ausrüstung abplagen wollten. „You should look for ‚ultralight‘ stuff, man!”, meinten sie. So war das. Gewandert bin ich als Kind mit meinen Eltern, später bei den Pfadfindern, ab der Pubertät war das dann uncool. Irgendwann wollte ich schon nochmal wandern, fand aber keine Mitstreiter. Alleine wandern? Undenkbar. Langweilig. Durch Youtube und dieses Forum motiviert bin ich schließlich 2017 das erste Mal alleine los. Seitdem schaffe ich es ein paar Mal im Jahr mich für ein Wochenende rauszuschleichen und loszuziehen. Letztes Jahr war ich eine Woche auf dem E1 unterwegs. Dieses Jahr hat Corona mir erst den Westweg zerschossen (der Kindergarten war zu, also musste ich ran. Mach ich ja auch gern) und die Uni meinen Alternativ-Plan Saar-Hunsrücksteig/Soonwaldsteig. Jetzt wirds (hoffentlich, ich glaube langsam an gar nichts mehr) der Westerwaldsteig ab Samstag. Wenn ich nicht wandere, gehe ich laufen und organisiere kleine Punkshows, wenn mal gerade keine Pandemie ist. Bedanken möchte ich mich schon mal für all den fantastischen Input hier. Das Forum ersetzt eine ganze Bibliothek zum Thema Wandern und Ultraleicht. Wirklich großartig! Bis dahin, Benny/Topper1 Punkt -
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Fliegengewicht reagierte auf gregoreasy für Beitrag im Thema
1 Punkt1 Punkt -
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1 PunktHi, da ich in einem anderen Beitrag gebeten worden bin etwas zu mir zu sagen, also hier ein paar Worte zu meiner Person. Ich bin ein männlicher 47ig-jähriger Zeitgenosse, der seit dem letzten, bzw. vorletzten Jahr auf das Thema Wandern gestossen ist und zwar zufällig. Ich hatte eine Doku auf Arte zum Appalachian Trail gesehen und ich war sofort fasziniert. Ich kannte bis dato überhaupt keine Wanderwege und wusste auch nicht, dass es so lange Routen in der Welt gibt, mal abgesehen vom Jacobsweg. Ich glaube ich kann sagen, dass ich zu dem Zeitpunkt wohl persönlich in einer Lebenskrise war, 9to5 Job, die große Sinnfrage nach Allem und dem Leben. Und als ich dann die Bilder von der Natur und der Weite in dem Beitrag, bzw. in den nachfolgenden Recherchen und dem Herausfinden, dass es ja noch so viel mehr interessante Longdistancewanderungen mit Natur gibt, gesehen habe, war mir klar, mich zieht es in die Natur, in die Weite, weg von der Zivilisation. Sowas kennen wir hier ja nicht mehr, bzw. ich kenne es aus Deutschland halt nicht. Ich merke nur, dass da ein großer Sog in mir ist, der mich da hin zieht. Und wozu ist das Leben da, wenn man nicht versucht seinen eigenen Träumen zu folgen? Neben dem zeitlichen Aspekt sich ein halbes Jahr Auszeit für so eine Wanderung zu nehmen, waren natürlich auch viele andere Fragen offen. Da ich bis dato keine Erfahrung im Wandern habe, ich war mein Leben lang Fahrradfahrer, und natürlich auch die berufliche Situation, Geld und so weiter zu klären sind, war dann erstmal Plan B, einen Testlauf zu starten um zu schauen wie realistisch das Ganze wirklich ist. Dafür durfte dann Schottland im April/Mai 2019 herhalten, der Westhighland Way und anschließend von Fort Williams dann den Great Glen Way. Auch wenn ich von Kajaktrips und Festivalbesuchen schon das Eine oder Andere Equipment hatte, war natürlich klar, dass ich für diese Reise schon noch mein Gepäck optimieren möchte. Daher quasi allles dafür neu gekauft, und am Ende hatte ich mit Nahrung/Wasser 17-18kg. Wobei ich auch sagen muss, das mit dem Wasser hätte ich gerade in Schottland und Sawyer Filter konservativer angehen lassen können, nein, ich bin jeden Tag vom Start aus (meistens Campingplätze) mit 3 Liter Wasser gestartet. Auch wenn das unter UL Aspekten ziemlich idiotisch war, gibt es doch im Nachhinein einen Punkt, der mich bezüglich der Gewichtsreduzierung meines Gepäcks etwas zum Schmunzeln gebracht hat. Denn das meiste Gewicht, was ich optimieren könnte, trage ich noch an meinem Körper. Zum Zeitpunkt des WHW und GGW waren das ca. 100-102 kg bei 185 cm, mein Ziel sind 85 kg, Anfang des Jahres war ich schon bei 90, nun wieder bei 95, daher muss was passieren. Daher war das Wassertragen quasi zu therapeutisch angeordneten Zwecken mit dabei. Was soll ich sagen? Ich war von dem Trip in Schottland echt angetan. Diese schroffe Natur und Weite beim WHW fand ich schon sehr beeindruckend. Den GGW fand ich dagegen etwas enttäuschender, ging halt am Anfang viel am Kanal entlang und es waren auch viel weniger andere Hiker unterwegs, das fand ich im Nachhinein beim WHW schon schön, auch wenn jeder für sich gewandert ist war man doch am Ende ein Teil einer Community die eine Woche lang mehr oder weniger zusammen gemeinsam etwas erlebt haben. Da das reisen momentan ja etwas schwierig ist, bzw. ich selbst auch nicht wirklich durchsteige, wo Gefahrenpotentiale sind, Flugzeug zum Beispiel oder Ein-Ausreisebeschränkungen/Quarantäne, versuche ich auf größere Reisen zu verzichten. Da ich selbst auch keinen Führerschein habe wird es auch schwer selbst irgendwohin von A nach B zu fahren, daher bleibt maximal das Reisen mit der Bahn. Daher mein nächstes Ziel Wanderungen im Harz unternehmen mit zelten auf Campingplätzen, und wie ich auf Komoot gesehen habe, kann man dort ja auch schon ein paar Kilometer zusammen bekommen. Ansonsten bin ich gerade auch von Schweden angetan, Schottland natürlich weiterhin und ja, PCT oder in Neuseeland der Long Distance Hike. Wobei mich ganz klar der PCT mehr reizt, weil ich glaube, dass das landschaftlich eine andere Hausnummer ist. Da mein Arbeitgeber seit letztem Jahr ein Langzeitarbeitskonto anbietet, wäre das sogar realistisch ein halbes Jahr Auszeit zu nehmen, sofern das interantionale Reisen bzw. die Coronakrise vorbei ist. So, das wars grob zu mir und meiner Motivation, ist dann doch etwas länger geworden. Grüße Oska1 Punkt
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Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...
Vielleicht als Falt-Latschen? Tagsüber Plateau-Schuhe, nachts Isomatte? Dieser Gedanke lohnt sich, weitergesponnen zu werden.1 Punkt
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1 PunktServus zusammen, ich komme auf das Forum über meine langjährigen Radreisen. Angefangen hat alles 2012 mit dem klassischen Setup mit den schweren Ortlieb Taschen. Im Laufe des letzten Jahres bin ich auf Bikepacking Taschen umgestiegen und feilsche noch intensiver an meiner Ausrüstung. Das Forum hat mir dabei sehr geholfen, wobei ich bis jetzt nur still und leise mitgelesen habe. An MYOG habe ich mich in Form eines ersten eigenen Tarps und einem Regenrock auch schon ran gewagt. Neben dem Radeln habe ich zusätzlichh am (UL) Wandern in letzter Zeit Blut geleckt. Schauen wir mal was die Zukunft so bringt Viele Grüße aus dem schönen Regensburg1 Punkt
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GR54: Ist es möglich, Spiritus aufzufüllen?
Puh, ok, die Kinder sind am schlafen, der Garten ist gegossen und es dauert nochn bisschen, bis das Spülwasser heiß ist. Wir sind dienstags in le Bourg d'oisans gestartet und sind im Uhrzeigersinn gelaufen. Leider hatten wir insgesamt nicht die Plätze, die wir uns erhofft haben. Die erste Nacht haben wir auf einem sehr einem Camping- bzw. Biwakplatz kurz hinter Besse geschlafen. Sehr sympathisch. Fünf Euro pro Mensch, Hunde kostenlos. Die zweite Nacht schliefen wir wieder auf nem Campingplatz, Camping Arsine hieß der glaube ich. Einige Kilometer hinter Villard'Arêne. 16 Euro für alles. Etwas größer aber einfach und ebenfalls sehr sympathisch. Dann kam die dritte Nacht, wunderschön. Nach dem Städtchen le Monetier les Bains zog ein Gewitter auf und wir hatten einen knackigen Anstieg zu bewältigen. Erst dichter Wald und dann wieder so ein scheiß Skigebiet. Da es sich nach kurzer Ruhe wieder zuzog und alles nach einem erneuten Gewitter aussah, haben wir es uns in einer Hütte neben einem Skilift nicht allzu bequem gemacht. Aber immerhin windstill. Am nächsten Tag sind wir dann bereits am frühen Mittag in Vallouise gewesen. Und die Hundedame humpelte stark. Nach ausgiebiger Mittagspause und einem Lauftest, der leider nicht gut verlief, beschlossen wir, auf dem ansässigen Campingatz zu bleiben. Bier ist immer gut. Also halb so wild. Am nächsten Tag ging es dann schließlich Richtung Col de l'Aup Martin. Und den Rest kennt ihr. Also wieder zurück zum Campingplatz. Das Bier war noch nicht ausverkauft. Immerhin. So, Spülwasser ist heiß, dann ne Hunderunde undundund.Aber wenn ihr weiter fragt, wer weiß, vielleicht wird es ja doch schneller als erwartet ein Bericht..1 Punkt
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Kinderrucksack
1 PunktDa das Thema "Kinderrucksack" im Ausrüstungsthread aufgetaucht ist... ...wollte ich hier mal meine Lösung dafür vorstellen. Die meisten käuflichen Kinderrucksäcke sind für meinen Geschmack entweder sehr klein, oder dann aber bereits recht gross und schwer und haben zu viel Firlefanz dran (ok, ein paar Gadgets müssen ja sein, sonst macht das Ganze ja keinen Spass!). Also habe ich die Nähmaschine angeworfen und drauflosgenäht... Herausgekommen ist ein Rucksack, welcher von oben mit einem RV geöffnet werden kann. Aussen ist eine Tasche aufgenäht, welche eingefaltete Seiten hat und damit viele Platz für "Fundstücke" und dergleichen bietet. Im Innern ist noch eine Tasche mit RV für Dinge, die nicht verloren gehen dürfen. Der Rücken ist mit einer dünnen flexiblen Plastikplatte verstärkt, damit der Rucksack in Form bleibt. (und ja, es sind tatsächlich zwei Signalpfeifen dran ) Um eine Jacke oder sonst was festzuzurren gibt es zwei umlaufende elastische Kordeln, welche auf der Seite, oben, oder auf dem Rücken zusammengehängt werden können. Hier sind die Kordeln auf der Seite verbunden. Im Prinzip könnte die Jacke mit dem Kordel auch oben befestigt werden.1 Punkt
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Noch ein Rucksack: Mit Rollverschluss, Carbongestell, und Bodenverschluss
Der Rucksack ist einfach ein Schlauch, und nirgends zusammengenäht. Ich habe ein Papiermodell zur Illustration angefertigt (Fotos unten). Die Seiten des Schlauchs sind unten nur mit den drei Druckknöpfen verschlossen, und in der Ecke zur Sicherheit noch mit je ein paar cm Klett. Die würde es aber nicht unbedingt brauchen. Wenn Du einen "Schlauch" unten zu einem Quader verschliesst (so wie wenn man ein Geschenk einpackt), entstehen dort zwei Dreiecke: Diese klappt man normalerweise aussen gegen die Fläche hoch, etwa so: Nun kann man diese aber auch nach innen reinschieben. Das sieht dann ungefähr so aus: Wenn nun die Schulterriemen so ansetzen wie der Klebestreifen im Papiermodell, und der Zug aussen nach oben verläuft wie der rote Pfeil im Bild, so wird diese eingeschobene Ecke ganz von selbst auf der Innenseite gehalten und der Spalt schliesst sich. Beim realen Rucksack sieht das so aus wie im Bild unten, wobei alles viel sauberer wirkt, wenn der Inhalt ordentlich gepackt und der Rucksack gut ausgefüllt ist. Man muss einfach aufpassen, dass beim Packen die Ecke nicht ganz rausdrückt wird. Wenn das passiert, hast Du die Situation im zweiten Bild des Papiermodells und musst die Ecke wieder reinschieben. Wenn unten etwas Weiches im Rucksack drin ist (z.B. ein Quilt) geht das recht gut. Einmal gepackt verschiebt sich aber in der Regel nichts mehr, da die Ecke eingeklemmt ist und durch den Zug des Schulterriemens innen gehalten wird. Falls die Ecke einmal doch aussen zu liegen kommen sollte, so ist das auch kein Unglück, aber bei Regen wohl nicht so günstig.1 Punkt