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Ultraleicht Trekking

Was war die unnötigste Ausrüstung, die ihr je dabei hattet?


JamesRandi

Empfohlene Beiträge

vor 2 Stunden schrieb annabanna22:

Er war der Meinung sein Laptop [...] wären für den Abend wohl sehr praktisch, um Netflix zu schauen. Hiervon ließ er sich nicht abbringen. 

Das ist krass. Auf die Idee, zweisam unterm Sternenhimmel oder im Zelt Netflix zu brauchen muss man erstmal kommen! :shock: Ich kann mir vielleicht einfach nicht vorstellen wieviel Bammel manche vor diesem ganzen real life shit haben :ph34r::lol:

 

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vor 2 Stunden schrieb kra:

wieso "fast"? :twisted:

naja, der highlander, chuck norris, danobaja und noch ein paar ultraleichte....:lol:

einfüg: zum thema

ich glaub das absolut unnötigste, sinnloseste und überflüssigste, das ich jemals den berg hoch geschleppt hab war der kiloschwere stein, den mir einer unterwegs auf den rucksack gelegt hat. und ich hab auch nie rausbekommen wers war...:evil:

Bearbeitet von danobaja
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vor 8 Stunden schrieb annabanna22:

Als ich mit meinem letzten Freund eine Wanderung in der Schweiz machen wollte, ließ er sich beim Packen nicht von mir helfen. 
Das war damals seine erste "lange" Wanderung (35km in 2 Tagen, also nicht die Welt :D ). Er war der Meinung sein Laptop mitsamt Ladekabel, Powerbank, Maus, Tastatur, Headset und Mousepad wären für den Abend wohl sehr praktisch, um Netflix zu schauen. Hiervon ließ er sich nicht abbringen. 

Schade nur, dass nicht jeder Berg in der Schweiz mit Gratis W-Lan versorgt ist :mrgreen:

Für mich wäre klar, was in diesem Fall unsinnig (gewesen) wäre, mitzunehmen. Jedenfalls hätte das nichts mit der Ausrüstung zu tun... 

 

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  • 1 Monat später...

Bei meiner ersten Tour hatte ich meinen Schlüsselbund inkl. 10 Schlüssel für Werkstattschrank, Haustür usw dabei. Autoschlüssel hätte wohl gereicht :grin: Auserdem hatte ich meinen überdicken Geldbeutel mit allen Karten und dem Fach voll mit Münzgeld dabei. Zuletzt hab ich immer nurnoch nen 20€ Schein in nen kleinen Zipperbeutel mitgenommen.

Einmal hatte ich zu meinem Schlafsack noch einen kleinen Schlafsack zusätzlich mit eingepackt weil ich dachte den kann ich in den anderen Stecken wenns mir zu kalt ist. Hab ich aber nie gemacht. Hat aber als Kopfkissen getaugt. Mittlerweile hab ich einen guten Daunenschlafsack, mit dem ich keine Angst hab :D

Einmal bin ich mit einem Kumpel der Astrofotografie betreibt in die Alpen auf nen Gipfel damit er Fotografieren kann. Dabei hatte er 2 Spiegelreflex Kameras, 2 Stative und einen Star Adventurer (So ein ding das die Kamera mit der Erdrotation dreht damit man lang belichten kann, ca 2kg). Sein gesamtes Gewicht mit Ausrüstung war bei 27kg mit Schlafsack und Zelt usw, und als wir oben waren war er so erschöpft das er die ganze Nacht geschlafen hat :lol:

Bearbeitet von Shabeel
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vor 22 Minuten schrieb Shabeel:

 Zuletzt hab ich immer nur noch nen 20€ Schein in nen kleinen Zipperbeutel mitgenommen.

 

 

Etwas Münzgeld kann manchmal sehr hilfreich sein. Bin kürzlich auf dem Fränkischen Gebirgsweg nach einem langen heissen Tag zur Knockhütte gekommen. Diese war geschlossen, aber "Getränkeautomat in Betrieb". An das kalte Bier kam ich nur mit passendem Münzgeld!

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Ich hatte mal für einen Weekender in einem eher öden Bereich Brandenburgs eine Spielekonsole/Handheld mit, um abends eventuelle Langeweile zu bekämpfen. Genutzt wurde sie nicht, da ich schnell lernte, dass es auch in den vermeintlich unspektakulären Gegenden immer genug zu entdecken ist.

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Bei meiner ersten Tour ein kleines Beil dabei gehabt um Feuerholz für eine Feuerstelle sammeln zu können :shock: schnell festgestellt, dass man gar nicht so oft dazu kommt große (legale) Feuer zu machen und wenn, dass oft genug Feuerholz da ist. Und wenn man Feuer will finden sich immer Äste im Wald. Bei der nächsten Tour dann einen großen Gaskocher + 400g Kartusche eingepackt. wog somit knapp über 600g. Der Edelstahl Topf durfte natürlich auch nicht fehlen :-?

Außerdem hab ich mein Sitzkissen mitgenommen damals. Dachte das ist ganz praktisch und wiegt nichts. Bis ich dann Zuhause irgendwann festgestellt hab, dass dieses simple Kissen (Yoga-Sitzkissen) ganke 1,3kg wiegt :shock:

Aber mein absolutes Highlight war wohl als ich im April wandern war (wo Corona stark zugange war). und ich versucht hab so viel Verpflegung einzupacken, dass ich mich vernünftig ernähren kann und möglichst nicht darauf angewiesen bin zwischendurch meine Vorräte aufzustocken. Ich kam somit auf 7kg Essen und 3, wahlweise 3,5kg trinken. Nur um dann festzustellen, dass selbst wenn Kontaktverbot herrscht, man immer noch Essen bestellen kann, teilweise in Restaurants warmes Essen kaufen kann um es wo anders zu essen und Leute einen sogar bei sich im Garten zelten lassen. Zu der Zeit war ich dann mit 25kg unterwegs.

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  • 5 Monate später...
  • 2 Wochen später...
  • 1 Monat später...

Auf meiner ersten längeren Reise hatte ich einen fast 4kg schweren Rucksack (Leergewicht!) mit Gaskocher, Campinggeschirr, Isomatte und Zelt. Übernachtet hatte ich dann meistens in Hütten und Hostels. Das war aber vor über 30 Jahren und damals irgendwie normal. Und ich machte Trekking, für die Hikes zwischendurch wurde das unnütze Zeug irgendwo gelagert. Da war ich noch jung und konnte das Zeugs auch problemlos tragen wenn es nicht eh mit einem Fahrzeug transportiert wurde. 

Bei Touren war es eher so dass ich Sachen nicht dabei hatte und die benötigt hätte. Irgendwie gings dann schon, man hat ja noch Kollegen dabei und es gibt an den unmöglichsten Orten Bergkioske. Doch öfters musste ich frieren oder wurde unangenehm nass. Mal hatte ich Energiemangel da ich zuwenig Essen dabei hatte. Mal bekam ich Kopfschmerzen da der erwartete Brunnen unterwegs kein Wasser führte. Ich wurde ein wenig Schneeblind während die Sonnenbrille ein Schubladendasein fristete. Ich hatte keine Sonnencreme und dann prompt einen Sonnenbrand. Und ich machte schon etliche ungewollte Umwege da meine Karten ungenügend waren. Möglichst leicht unterwegs sein zu wollen kann auch seine Tücken haben. 

Seither verbringe ich viel mehr Zeit mit Vorbereiten. Und wenn mal etwas Essen übrigbleibt, oder wenn ich nicht alles brauche da es weder regnet noch kalt wird, dann ist das für mich kein Zuviel sondern einfach Glück dass doch alles gut ging. Abseits von der Zivilisation bin ich gerne ein bisschen für den Notfall gewappnet, denn ein Wetterumschlag oder ein Misstritt mit anschliessender Zwangspause kann überall passieren. Und seit ich viel leichtere Sachen habe bin ich wesentlich besser ausgerüstet und viel leichter unterwegs.

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  • 1 Monat später...
  • 6 Monate später...

Ich kann tatsächlich nur von meinen Mitwanderern beichten:

- auf einer 3-tägigen Hüttentour Anfang Oktober trug einer 1x Jeans, 1x Baumwolljogginghose, 1x Softhelljacke, 2x Pullis mit sich herum 

- auf einer 7-Tage Tour im Sommer, bei der die Temperaturen maximal mitten in der Nacht unter 17/18° fielen, trug einer 1x lange Jogginghose, 1x Trainingsjacke, 1x Baumwollsweatshirt + dicke Regenjacke mit herum (jedes Teil einzeln bestimmt mind 500g), auch je 2x Standard Besteck usw. 

---

- Was ich auf der letztgenannten Tour unnötig wieder nach Haus getragen hab:

- zu viel Mahlzeiten (obwohl genau rationiert, haben wir selten so viel gegessen), zu viel Riegel (auch die waren auf 2/Tag rationiert, wurden aber oft nicht verbraucht) - da spielt die schon mal erwähnte Angst mit rein, das so knapp rationierte nicht auf brauchen zu wollen.

- Polycro Folie, da wir immer das Tarp als Groundsheet genommen haben.

- bei ner Küstentour im Sommer ein Sack schweres 170*110cm Handtuch dabei gehabt (380g trocken, nass 3x soviel) - war zu kurz als Groundsheet, musste trotzdem immer irgendwas unter die Matte stopfen, damit der pieksige Boden nicht die Matte beschädigt - nur für Strand hätte auch halb so groß gereicht

-> Tendenziell nehme ich aber eher zu wenig als zu viel mit, was auch nicht unbedingt hilfreich ist (vor allem bei Kleidung)

Bearbeitet von Nero_161
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Ich habe mal vor etlichen Jahren einen AmpyMove gekauft in der Hoffnung (gegen besseres Wissen, die Hoffnung stirbt nun mal zuletzt) auf eine mobile Stromversorgung "so ganz nebenbei durchs Laufen" ... hat sich leider als kompletter aber richtig teurer Flop rausgestellt.
Bei Interesse: https://www.wolkenglut.de/technik/ampy-move-test-funktioniert-ampymove

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Auf meiner ersten größeren Tour durch Südfrankreich (Alpes Maritimes/Provence), damals noch nichts von ultralight gehört, dachte ich mir:

Hm, welche Hose würde wohl Sinn machen anzuziehen. Habe mich für eine Blue Jeans von Levis in dickem Denim entschieden. Ich dachte, die ist doch zu Hause immer bequem, sieht gut aus und wird alles abkönnen von Dornen bis Felsen. Letzteres stimmte wohl auch.

Aber sonst: natürlich viel zu warm, immer schweißklamm. Dadurch hat sie bei jedem Höhenmeterschritt an meinen Knien festgeklebt. Rutschte also dauernd leicht runter, hat merklich Muskelkraft absorbiert und dabei gefärbte blaue Knie und Oberschenkel hinterlassen.

Nach zwei Drittel der Tour habe ich dann mal auf meine Ersatzhose aus leichtem Funktionsstoff gewechselt. Ich war positiv überrascht :-o:-D und habe ab dem Zeitpunkt dann 1,x Kg Jeansstoff im Rucksack mitgetragen.

Bearbeitet von Lugovoi
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Am 4.5.2019 um 22:35 schrieb zeank:

(Wohl schon mal erzählt hier)

Mein Favorit ist wie ich von meinem Rucksack mühevoll die Deckeltasche abgemacht hatte, um 100g zu sparen, nur um dann beim Auspacken nach der Tour festzustellen, dass sie die ganze Zeit ganz unten im Rucksack lag. 

.. zufällig mit dem Osprey Exos?  Ist mir vor Jahren mal ganz genauso passiert. :-D

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aus heutiger sicht, der komplette stuff den ich bei den ersten wanderungen dabei hatte :grin:

und davon wohl eine gusseiserne pfanne^^

angefangen mit bushcraft-kram, bin ich dann irgendwann über dieses forum gestolpert. danke für diese erlösung :D

mittlerweile hat sich das unnötige weitesgehend erledigt. das interessante für mich bei dieser entwicklung, dass sich das auf mein komplettes leben ausgeweitet hat. diese philosphie unnötigen ballast nicht mit sich 'rumzuschleppen'. spannend das an sich selbst zu beobachten :)

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  • 2 Monate später...

Vor Jahren, ich hatte damals auch noch nichts von ultralight gehört, habe ich mit meiner Frau den Camino del Norte, einen etwas weniger frequentierten Jakobsweg durch nord Spanien, gelaufen.

Eigentlich hatten wir alles richtig gemacht. Nur je zwei Unterhosen, Ice Breaker Shirts und Socken pro Person. 

Ich trug sogar nur eine kurze Hose!

Aber jeder von uns trug ein richtig dickes Buch mit sich herum ( Ich hatte „die Säulen der Erde“ dabei) und vor allem hatte ich irgend so einen Tatonka Rucksack, der sage und schreibe fast 4 Kg auf die Waage brachte…

Ich habe ihn letztes Jahr wieder entdeckt, irgendwo in einem Abstellraum und habe ihn gewogen…. gott oh gott, aber die reise ist schon 15+ Jahre her, seit dem hat sich doch viel verändert…

Und, wie schon mehrere andere in dieser Rubrik schrieben, gelesen haben wir keine Seite auf der Tour!

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Am 22.11.2020 um 19:43 schrieb WanderLust_00:

3. Eine Taschenlampe????

Tja,

und ich predige die ganze Zeit: das Minimumset an extra Ausrüstung, welches man auf jede(!) Tour hier in der Schweiz einpacken soll, sind eine winddichte Kappe, Handschuhe, eine winddichte, leichte Jacke  (kann auch eine Einwegmülltütenjacke aka Einwegregenschutz sein) und eine ausreichend starke Taschenlampe. Handy zählt nicht, das ist gerne mal saftlos und den Saft brauch ich im Notfall für Notrufe.

Ich wette, mindestens 30% aller Notrufe/Rettungseinsätze und sicher der eine oder andere Tote hätten sich mit damit verhindern lassen können. 

Aber mei, ich hab ja nur 30 Jahre Gebirgserfahrung und eine elendig lange Liste an Beinahunfälle und somit keine Ahnung. :mrgreen:

 

 

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